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Karriere

Wie Facebook und LinkedIn mehr Frauen in die Tech-Branche bringen wollen

    Wie Facebook und LinkedIn mehr Frauen in die Tech-Branche bringen wollen

Sheryl Sandberg. (Foto: #FLICKR#)

Facebook und LinkedIn wollen mit einer gemeinsamen Initiative Frauen in Ingenieurs- und Informatikstudiengängen unterstützen. In einem Interview erklären sie, weshalb sie mehr Frauen in der Tech-Branche sehen wollen.

„Die Hälfte unserer Kunden sind Frauen“

In einem exklusiven Interview mit der Agentur Associated Press haben Sheryl Sandberg, Chief Operating Officer (COO) von Facebook, und LinkedIn-CEO Jeffrey Weiner über ein geplantes Mentoren-Programm an Universitäten gesprochen. Mit diesem Programm wollen sie Frauen fördern, die Technologie-Studiengänge absolvieren. Zum einen gehe es ihnen darum, allgemein mehr Frauen in der Tech-Branche zu etablieren, aber natürlich auch darum, Nachwuchs für ihre eigenen Unternehmen zu bekommen.

Bisher sind nur etwas 15 Prozent der Tech-Mitarbeiter bei Facebook Frauen, bei LinkedIn sind es 17 Prozent. Man müsse bedenken, dass etwa die Hälfte ihrer Kunden Frauen seien, sagte Sandberg: „Wir wissen, dass wir kein Produkt für die Welt bauen können, wenn unsere Teams nicht die Vielfalt der Menschen widerspiegeln, die das Produkt verwenden.“ Sandberg hatte schon 2011 ein Buch zum Thema Frauen in Machtpositionen mit dem Titel „Lean In: Women, Work and the Will to Lead“ herausgebracht. Zudem hat sie LeanIn.org gegründet, eine Plattform, die Frauen unterstützen soll, ihre Ziele zu erreichen.

#FLICKR#
Sheryl Sandberg, Facebook COO, plädiert für mehr Frauen in der Tech-Branche. (Foto: World Economic Forum / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Frauen in der Tech-Branche: „Es gibt so wenige von uns, so dass wir auf jeden Fall zusammenhalten“

Telle Whitney, President und CEO des Anita-Borg-Instituts, das die Initiative unterstützt, sieht den Schlüssel für Innovation in der Tech-Branche ebenfalls in der Vielfalt. Dabei sind, wie Inc.com berichtet, nur 17 Prozent der eingeschriebenen Bachelor-Studenten für Informatik in den USA derzeit Frauen. Auch LinkedIn-CEO Weiner hält ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis für ausschlaggebend, um Nutzer zufriedenzustellen. Langfristig hoffen Sandberg und Weiner deswegen, dass ihr Mentorenprogramm sich auch global etablieren kann. Über die Höhe ihrer Investitionen haben die beiden allerdings Schweigen bewahrt.

Die Informatik-Studentin Lea Coligado von der Stanford-University sagte zu den Plänen, dass sie und ihre Kommilitonen sowohl Unterstützung als auch ein Mentorenprogramm gut gebrauchen könnten. „Es gibt so wenige von uns, so dass wir auf jeden Fall zusammenhalten“, sagte sie. „Ich denke, es besteht das Vorurteil, dass Frauen einfach nicht sehr gut in Informatik sind – und einige versuchen das damit zu begründen, dass wir so wenige sind.“

Lest zu diesem Thema auch unseren Magazin-Artikel „Vielfalt zahlt sich aus: Warum die Tech-Branche sich dringend um mehr Frauen bemühen muss“.

via www.inc.com

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1 Reaktionen
Fachkräfte-Mangel-Markt
Fachkräfte-Mangel-Markt

Die 50 Kommentare unter
http://t3n.de/news/it-fachkraefte-unternehmen-590267/
zeigen die Realität am angebliche Fachkräfte-Mangel-Markt auf.

Mit SAP hat man ausgesorgt. Alles andere ist schnell vorbei.

Wie man oft miesen Apps erkennt, nutzen die Top-Boni-Manager ihre eigenen Apps nicht. Kunden sind oft egal.
Siehe Yosemite .0, .1 und die aktuellen Mac-Mini-Modelle.

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