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Fritz!OS: AVM stellt neue Major-Version von Router-Betriebssystem vor

Die Berliner Firma AVM hat eine neue Major-Version ihrer Router-Firmware Fritz!OS vorgestellt. In Version 5.50 finden sich über 100 Neurungen. Beispielsweise werden die Fritz!Boxen damit für neue Smart-Home-Komponenten vorbereitet. Auch die Verwaltung sämtlicher Fritz!Box-Funktionen wird nun durch eine neue Smartphone-App vereinfacht.

Fritz!OS: AVM stellt neue Major-Version von Router-Betriebssystem vor

Urgestein im Bereich der Consumer-Netzwerkprodukte

AVM gehört mit seiner Fritz!Box-Produktfamilie im Consumer-Markt zu den Urgesteinen im Bereich der Netzwerkkomponenten. Seit Jahren machen die Berliner dem Label "Made in Germany" alle Ehre und statten ihre Produkte regelmäßig mit neuen Funktionen und Erweiterungen aus, so dass diese auch nach vielen Jahren noch auf der Höhe der Zeit sind.

Der neue Startbildschirm der Oberfläche von Fritz!OS 5.50.

Fritz!OS 5.50 mit über 100 Änderungen und neuen Features

Nun wurde eine neue Version der Router-Firmware Fritz!OS vorgestellt. Insgesamt offenbart das Changelog über 100 neue Funktionen und Verbesserungen. Einige Highlights sollen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben:

  • Smart Home: Anfang des Jahres 2013 bringt AVM mit der Fritz!DECT 200 eine fernsteuerbare Steckdose heraus. Diese wird über den DECT-Standard an die Fritz!Box gekoppelt, und kann dann automatisiert oder manuell an- und ausgeschaltet werden. Gleichzeitig misst die Dose den Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte. Fritz!OS 5.50 bereitet die Fritz!Boxen auf dieses neue Gerät vor.
  • MyFRITZ! Smartphone-App: Alle Funktionen der Fritz!Box, inklusive Admin-Oberfläche, NAS-Zugriff und Mediaserver können nun über eine eigene App gesteuert werden. Die zugehörigen Apps für Android bzw. iOS sind momentan noch nicht erhältlich. Die Android-Variante soll jedoch zeitnah erhältlich sein, das iOS-Pendant wird etwas länger dauern. Außerdem wird nur noch ein Satz Zugangsdaten für alle erwähnten Funktionen benötigt.
  • Fax-Funktion: Sicherlich ist ein Fax nicht mehr die Spitze des technischen Fortschritts, nichtsdestotrotz können die Fritz!Boxen nun auch Faxe über die Weboberfläche verschicken. Bisher war das Verschicken von Faxen mit nerviger Client-Software und vielen Treiberinstallationen verbunden.
  • Fritz!Fon wird zum Mediaplayer: Die Telefone aus der Fritz!-Reihe werden durch das neue Update mit einer Mediaplayer-Funktionalität ausgestattet. Sie können dann via UPnP beliebige Musikdateien aus dem Netzwerk abspielen. Durch den integrierten Klinkenausgang mancher Fritz!-Telefone werden diese dadurch zu hochwertigen, kabellosen Musik-Empfängern.

Wie üblich sind die Updates bei AVM zunächst für das Flaggschiff (Fritz!Box 7390) erhältlich. Eine Anpassung für die „kleineren“ Modelle wird in den nächsten Wochen folgen.

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4 Antworten
  1. von Peter am 14.12.2012 (14:25 Uhr)

    Ihr meint doch sicherlich "Neuerungen". Zeile 1.

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  2. von matthias.faenger am 14.12.2012 (14:34 Uhr)

    MUSS das backend eigentlich so kack hässlich sein? ich meine wollen die das so? warum?

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  3. von Pat am 14.12.2012 (20:03 Uhr)

    Ja das Backend ist wirklich hässlich, aber is halt ein Router Backend was man nicht jeden Tag vor Augen hat. Im Funktionsvergleich kann sich die Telekom jedenfalls einige Scheiben abschneiden!

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  4. von Michael am 17.12.2012 (01:12 Uhr)

    Ich bin froh, dass das Backend so hässlich ist, und nicht wie alles andere was zwanghaft versucht modern zu wirken, wie alle anderen Pseudo-Admin-Oberflächen. Das Backend ist aufgeräumt und funktional. Ich hoffe das bleibt auch langfristig so.

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