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Aus für Firefox-OS-Smartphones

    Aus für Firefox-OS-Smartphones

Firefox OS (Bild: Mozilla Foundation)

Mozilla zieht einen Schlussstrich unter die Entwicklung seines eigenen Smartphone-Betriebssystems Firefox OS. Das Unternehmen wird die Entwicklung des OS zwar nicht komplett einstellen, man wolle es aber eher für das Internet der Dinge testen.

Mozilla Foundation: Aus für Smartphones mit Firefox OS

Gedacht als preisgünstiger Einstieg in Firefox OS: Geeksphone Keon
Gedacht als preisgünstiger Einstieg in Firefox OS: Geeksphone Keon. (Bild: Mozilla)

Im Zuge des Mozilla-Entwickler-Events in Orlando „Mozlando“ hat das Unternehmen angekündigt, die Entwicklung und den Verkauf von Firefox-OS-Smartphones einzustellen. In einem Statement von Ari Jaaksi, Mozillas SVP für Connected Devices, gegenüber Techcrunch, heißt es, dass man stolz auf sein mobiles OS sei, vor allem, wenn es um die Vorzüge geht, die es der Web-Platform gebracht habe. Daher wolle man mit dem OS weiter experimentieren – allerdings im Bereich der vernetzten Geräte, also dem Internet der Dinge.

Weiter erklärt Jaaksi, dass Firefox OS die Flexibilität des Webs unter Beweis stellen konnte. Denn das OS, das basierend auf den Webtechnologien HTML5, CSS und JavaScript entwickelt wurde, könne sowohl auf Low-End-Smartphones als auch auf HD-TV-Geräten verwendet werden. Nichtsdestotrotz konnte Mozilla nicht die bestmögliche User-Experience erreichen, sodass man sich dazu entschlossen habe, die Entwicklung seines OS für Smartphones einzustellen.

Smartphones mit Firefox OS kamen beim Kunden nicht an

Firefox OS: Ab Herbst gibt es auch bei uns ein Smartphone mit dem Mozilla-Betriebssystem. (Bild: Deutsche Telekom)
Auch die Telekom hatte ein Smartphone mit Firefox OS im Portfolio. (Bild: Deutsche Telekom)

Firefox OS wurde 2013 im Zuge des Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt. Smartphones mit dem Betriebssystem sollten besonders günstig sein und in erster Linie Käufer in Schwellenländern und Late-Adopter mit schmalem Geldbeutel ansprechen. Die Konkurrenz, insbesondere in Form von Android-Smartphones schlief aber nicht. Zumal Geräte mit Googles mobilem OS teilweise noch günstiger sind und eine bessere User-Experience bieten als Mozillas Lösung. Ein letzter Versuch Nutzern das mobile OS schmackhaft zu machen, wurde Ende November unternommen: Firefox-OS 2.5 konnte auf Android-Geräten ausprobiert werden.

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1 Reaktionen
sloppp
sloppp

Schade, ich dachte es ginge auch darum eine echte open source Alternative zu den NSA phones zu bieten, anstatt "besser zu sein als Google". Gibt anscheinend zu wenige Leute, die aufgrund von sowas Bescheuertem wie Idealen bereit sind auf "das Beste" zu verzichten.

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