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FundAnything: Kickstarter-Konkurrent von Multimillionär Donald Trump

FundAnything: Kickstarter-Konkurrent von Multimillionär Donald Trump

Die Plattform FundAnything will das Thema einer breiten Masse bekannt machen und hat dazu in den USA prominente Hilfe: Multimillionär Donald Trump höchstpersönlich sorgt dafür, dass Projekte ihr Finanzierungsziel erreichen.

FundAnything: Kickstarter-Konkurrent von Multimillionär Donald Trump

Man könnte argumentieren, dass Plattformen wie Indiegogo oder schon längst auf dem Weg in den Mainstream sind. Man denke nur an die Smartwatch Pebble und ihren enormen Erfolg. Die Finanzierung durch eine Community von Nutzern (alias Crowdfunding) ist eine gute Möglichkeit, eine Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Der amerikanische Unternehmer Bill Zanker aber sieht noch sehr viel mehr Potenzial und das soll seine neue Website FundAnything ausschöpfen. Ihn kennt man in den USA als den Gründer des Lern- und Weiterbildungsangebots The Learning Annex. Der eigentliche Star von FundAnything ist Zankers Partner: der so umtriebige wie umstrittene Donald Trump. Er gilt nicht nur als Multimillionär, sondern ist zugleich aus dem Fernsehen mit Shows wie „The Apprentice“ bekannt und eckt mit seinen markigen Sprüchen immer mal wieder an. Man kann ihn vielleicht als eine Art Dieter Bohlen des US-Business ansehen.

FundAnything will Crowdfunding zum Multi-Milliarden-Dollar-Geschäft machen.
FundAnything will Crowdfunding zum Multi-Milliarden-Dollar-Geschäft machen.

FundAnything soll Crowdfunding aus der Nische holen

Seine Rolle bei FundAnything: Gewinnend von der Startseite lächeln und nach eigenem Gusto Projekten zum Finanzierungsziel verhelfen. Wenn ihm etwas zusagt, gibt er das Geld, ohne dass die Community überhaupt helfen müsste. Ob das jetzt dem eigentlichen Geist des Crowdfunding entspricht, sei einmal dahingestellt.

Bill Zanker sieht Crowdfunding als Multi-Milliarden-Dollar-Industrie. Um die einer breiten Masse bekannt zu machen, brauche es eben die „Starpower“ eines Donald Trump.

Die beiden Macher nehmen entsprechend für sich in Anspruch, das Crowdfunding aus der Nische der „Hipster in Brooklyn“ zu bringen. Sie stellten das Projekt dann aber doch in New York der Öffentlichkeit vor – natürlich im „Trump Tower“.

Für den Einstieg ist der PR-Coup mit dem Multimillionär sicherlich gelungen. Ob sich die Plattform tatsächlich gegen die Konkurrenten durchsetzen und sie gar überflügeln kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. Letztlich aber ist gegen eine weiteres Crowdfunding-Portal wohl nicht wirklich etwas einzuwenden.

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