Technische Geräte navigieren das Google Auto
Googles unbemannte Fahrzeuge haben mittlerweile etwa 300.000 Testkilometer absolviert und dabei sowohl hektischen Stadtverkehr, Highways sowie bergige Landstraßen gemeistert. Für das fehlerfreie und auf alle möglichen Spielarten des Straßenverkehrs angepasste Fahren sind diverse technische Hilfsmittel notwendig. Das wohl wichtigste Messinstrument ist ein Laser auf dem Dach des Fahrzeugs. Der Velodyne HDL-64E LiDAR tastet die Umgebung rund um das Fahrzeug ab und generiert aus den aufgezeichneten Daten eine dreidimensionale Karte. Die Messungen des Lasers werden mit hochauflösenden Karten abgeglichen und um die Daten weiterer Sensoren ergänzt.
Hierzu zählen Radarmessungen, ausgehend von vorderer und hinterer Stoßstange, eine Kamera hinter der Windschutzscheibe sowie ein GPS-Empfänger und weitere Messgeräte an den Rädern. Die Radarmessungen sind notwendig, um auch schnellem Verkehr gerecht zu werden, so dass das Auto bei schnell entgegenkommenden Hindernissen noch rechtzeitig ausweichen kann. Die Kamera registriert Lichtsignale, wie zum Beispiel Ampeln.
Das GPS und ein sogenanntes Trägheitsnavigationssystem zeichnen die Position des Fahrzeugs auf und kontrollieren, welche Bewegungen von den Rädern ausgehen. Interessant ist, dass laut Urmson GPS allein zu ungenau ist, um zu bestimmen, wo sich das Auto befindet. Erst das Zusammenspiel aus Messtechnik und hochauflösenden Karten hält das Fahrzeug dort, wo es sich unfallfrei bewegen kann.
Einen detailierten Einblick in weitere technische Details und Testfahrten und deren Herausforderungen vermitteln Urmson und Thrun im Video „How Google's Self-Driving Car Works“:
Weiterführende Links:
- How Google's Self-Driving Car Works - spectrum.ieee.org
- What we're driving at - googleblog.blogspot.com



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7 Answers
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