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Fusion: Gopro kündigt 360-Grad-Kamera für VR-Aufnahmen an

    Fusion: Gopro kündigt 360-Grad-Kamera für VR-Aufnahmen an

Gopro-Aufnahme. (Screenshot: Youtube/Gopro)

Gopro hat mit Fusion eine 360-Grad-Kamera angekündigt, die Videos in 5,2K und immersives VR-Material aufnehmen können soll. Einen genauen Launch-Termin oder Preise nannte der Hersteller aber nicht.

Gopro Fusion: „Sechs Gopro-Kameras in einer“

„Als hättest du sechs Gopro-Kameras in einer“, beschreibt Gopro-Gründer und -CEO Nicholas Woodman die Gopro Fusion. Die am Donnerstag angekündigte 360-Grad-Kamera soll VR-Aufnahmen ebenso möglich machen wie herkömmliche Videos oder Fotos in HD-Qualität. Dafür soll eine sogenannte Overcapture-Lösung die Nicht-VR-Inhalte aus den sphärischen Aufnahmen herauslösen.

Mit diesem Foto teasert Gopro seine 360-Grad-Kamera Fusion an. (Bild: Gopro)

Die Gopro Fusion soll Videos in 5,2K mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen können. Zum Vergleich: Samsungs Gear 360 (2017) bietet eine 4K-Auflösung bei 24 Bildern pro Sekunde. Viel mehr Informationen zu den technischen Details der neuen Gopro-Kamera gibt es bisher nicht. Was die Fusion leisten können soll, kann man sich in dem 360-Grad-Video „Relive Reality“ anschauen.

Gopro Fusion: Launch Ende 2017, Details kommen

Fest steht, dass die Gopro Fusion Ende 2017 in einer limitierten Version auf den Markt kommen soll. Erst dann sollen Details zur Ausstattung und zu technischen Details bekanntgegeben werden. Professionelle Videofilmer, Marken oder Agenturen sollen aber die Möglichkeit erhalten, die Gopro Fusion vorab zu testen. Dazu hat Gopro für den Sommer ein Pilotprogramm angekündigt, für das man sich hier anmelden kann.

Gopro war in den vergangenen Monaten in die Krise geraten. Nach einem nachwirkenden schlechten Weihnachtsgeschäft 2015 musste das Unternehmen Mitte März 270 Mitarbeiter entlassen – nachdem erst im November 2016 rund 200 Arbeitsplätze gestrichen worden waren.

via techcrunch.com

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2 Reaktionen
peter
peter

Die haben keine Vision mehr. Alles von GoPro kommt zu spät. Die Drohne war fehlerhaft, Selfie-Cams kamen von Canon, obwohl GoPro das prädestiniert für gewesen wäre und 360 Grad Kameras gibts auch schon. Kein Pionier mehr, nur noch ein teurer Mitläufer, der nicht einmal mehr viel besser macht als die billigen China-Konkurrenten. Selbst die Actioncams sind schwach und bekommen Konkurrenz von Sony. Seit der GoPro 3 hat sich doch kaum noch was spürbar verändert. Lediglich Hardware und Software sind besser geworden, ohne sinnvolle Visionen oder Änderungen für die Zukunft.

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Lars
Lars

Dem muss ich als Elektrotechniker vehement widersprechen. wenn man sich die Bestückung der Platinen und die zugehörigen Lötstellen ansieht, kann man sehr leicht erkennen dass die Billigheimer bei weitem nicht an die GoPro herankommen. Am Ende bezahlt man nämlich nicht nur für die Kamera sondern auch dafür, dass sie im entscheidenden Moment ihren Dienst tut und auch übelste Misshandlungen überlebt.

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