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Entspannt ankommen: 10 Gadgets für Vielflieger

    Entspannt ankommen: 10 Gadgets für Vielflieger
(Bild: Arisys / Shutterstock

Wer beruflich oft fliegt, der merkt schnell: In der Luft gelten andere Regeln – und die sind nicht immer angenehm. Wir haben zehn Gadgets gefunden, die euch trotzdem mehr Komfort beim Reisen bringen.

1. Kofferwaage: Für einen sorgenfreien Weg zum Check-in

Damit es beim Check-In nicht teuer wird, ist eine Kofferwaage ein hilfreicher Reisebegleiter. (Screenshot: Amazon)

Spätestens vor der Rückreise geraten viele Reisende ins Schwitzen: War das mit dem Shoppen wirklich eine gute Idee? Was kostet eigentlich das Übergepäck? Mit einer Kofferwaage könnt ihr schon vorher checken, wie viel Spielraum für Mitbringsel vorhanden ist. Das von uns vorgeschlagene Modell könnt ihr mit bis zu 50 Kilogramm belasten, auf dem LCD-Display lest ihr anschließend das Gewicht ab. Und wenn es doch einmal eng wird, könnt ihr gegebenenfalls schon vor dem bösen Erwachen am Check-In durch geschicktes Umpacken reagieren. Damit erspart ihr euch Aufpreise von bis zu 150 Euro, die ihr mit Sicherheit für etwas Schöneres ausgeben könnt.

Brandson: Digitale Kofferwaage mit LCD-Display (Affiliate-Link)

2. Airhook: Die praktische Aufhängung für Smartphone und Tablet

Ein typischer Fall von Murphy's Law: Eigentlich sollen alle Maschinen eurer Fluglinie über ein modernes Entertainment-System verfügen, doch schon beim Boarding folgt die Ernüchterung. Ihr befindet euch in einer Ersatzmaschine und auf einem vergilbten 15-Zoll-Röhrenfernseher am anderen Ende des Flugzeugs flimmert „Honig im Kopf” in Endlosschleife.

Wer hier vorgesorgt hat, ist klar im Vorteil: Mit dem Airhook könnt ihr euer Smartphone oder Tablet einfach an der Kante des hochgeklappten Flugzeugtischs befestigen und ohne Nackenstarre eure eigenen Filme und Serien genießen. Ein Getränkehalter sorgt dafür, dass ihr dabei wie gewohnt euren Tomatensaft genießen könnt – maximale vertikale Beinfreiheit inklusive.

Hersteller-Website: Airhook

3. Bluetooth-Tastatur: Faltbar, kabellos, praktisch

Damit ihr auch im Flugzeug entspannt und mit echten Tasten schreiben könnt, nehmt eine Bluetooth-Tastatur mit. (Screenshot: Amazon)

Falls ihr die Zeit im Flieger nutzen wollt, um ein wenig zu arbeiten, müsst ihr nicht zwingend einen Laptop dabeihaben: Mit einer Bluetooth-Tastatur macht ihr euer Smartphone oder Tablet zum Desktop-Ersatz und könnt mit ähnlichem Komfort Mails beantworten und Dokumente verfassen. So habt ihr vor Ort mehr Zeit, um die angenehmen Seiten der Reise voll auszukosten. Bei einigen wenigen Fluganbietern sind Bluetooth-Gadgets nicht allzu gerne gesehen, meistens solltet ihr damit aber außerhalb der Start- und Landephase keine Probleme bekommen.

Amazon: Bluetooth-Tastatur (Affiliate-Link)

4. Mightymug: Der Getränkebecher, der nicht umfällt

Es braucht nicht viel, um einen der kleinen Flugzeug-Klapptische an den Rand seiner Möglichkeiten zu bringen – meist reicht schon ein Tablet oder ein kleines Notebook, um den Getränkehalter zu verdecken. Wenn ihr beim Arbeiten einen Kaffee genießen wollt, ist die Katastrophe nicht weit. Damit ihr eure elektronischen Geräte trotzdem unbesorgt benutzen könnt, gibt es den Mightymug.

Dieser Becher hat eine eingebaute Haft-Technologie, die verblüffende Ergebnisse liefert: Selbst bei relativ kräftigen seitlichen Stoß- oder Ruckelbewegungen bleibt er stabil stehen – nach oben könnt ihr ihn aber jederzeit ohne Anstrengung hochheben. Wenn ihr euch euer Getränk in diesem magischen Gefäß servieren lasst, sind Notebook und Tablet also zukünftig sicher. Achtung: Beim Check-In im Sicherheitsbereich muss natürlich auch der Mightymug leer sein, ihr könnt ihn aber danach bedenkenlos wieder auffüllen.

Amazon: Mightymug (Affiliate-Link)

5. Kopfhörer für Vielflieger: Wohlklang statt Motorlärm

Der Kopfhörer mit Noise Cancelling ist ohne Frage eines der coolsten Gadgets für Vielflieger. (Screenshot: Amazon)

Beim Musikhören im Flugzeug gibt es in der Regel genau zwei Lautstärkestufen: Zu leise und zu laut. Die richtige Balance ist nur schwer zu finden, wenn der Flugzeugmotor und der schnarchende Sitznachbar gemeinsame Soli über leise Passagen röhren, bei dickeren Sounds aber der Hörsturz kurz bevor steht. Diesem Problem wollen verschiedene Kopfhörer-Hersteller mit sogenannten Noise-Cancelling-Technologien auf den Leib rücken – und das klappt verblüffend gut: Die Umgebungsgeräusche werden spürbar gedämpft und auch bei niedrigem Lautstärkeregler sind alle dynamischen Abstufungen gut wahrnehmbar.

Klar, besonders günstig sind die meisten Modelle nicht. Wer aber viel reist, der wird diese Erfindung nicht mehr missen wollen – genauso wie die Möglichkeit, mittels Bluetooth dem Kabelwirrwarr zu entfliehen. Auf diesem Gebiet hat Bose aus unserer Sicht mit seinem drahtlosen Quietcomfort 3 bislang die Nase vorn, allerdings ist das Hören immer auch subjektiv. Alternativlos ist dieses Modell also sicherlich nicht. Wer sich tiefergehend mit diesem Thema beschäftigen möchte, dem sei zum Einstieg unser Bluetooth-Kopfhörer-Ratgeber empfohlen.

Amazon: Bose Quietcomfort (Affiliate-Link)

6. Powerbank: Genügend Saft für eine Weltreise

Mit dem Anker Powercore seid ihr stets gut gerüstet – auch für lange Reisen. (Screenshot: Amazon)

Der Smartphone-Akku leuchtet schon beim Zwischenstopp unheilvoll rot und an den zwei elektrischen Zapfsäulen im Terminal stehen die Leute Schlange: Besonders auf Kurz- und Mittelstreckenflügen kleinerer Airlines sind USB- oder Stromanschlüsse am Platz immer noch keine Selbstverständlichkeit – die Lage kann also jederzeit bedrohlich werden. Wer länger unterwegs ist, sollte sich also mit einer Powerbank bewaffnen, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Mittlerweile gibt es viele Modelle in verschiedensten Größen und Kapazitäten.

Mit der 20.100 Milliamperestunden fassenden Powerbank von Anker könnt ihr beispielsweise euer Smartphone bis zu sieben Mal volltanken, die recht üppigen Abmessungen von 16,6 x 5,8 x 2,2 Zentimetern solltet ihr dabei aber definitiv im Auge behalten. Wenn ihr eher eine kleine und sehr einfach zu transportierende Lösung sucht, seid ihr beim kompakten Anker Powercore mit 10,8 x 3,3 x 3,3 Zentimetern vermutlich besser dran.

Anmerkung: In einer vorherigen Version dieses Artikels haben wir eine Powerbank mit einer Kapazität von 30.000 Milliamperestunden empfohlen, die bei vielen Airlines die Grenzwerte überschreitet und zu Problemen beim Check-In führen kann. Vielen Dank an unsere Leser Leo und Raphael für den Hinweis.

Amazon: Anker Powercore 20.100 mAh (Affiliate-Link)

Die kompaktere Alternative: Amazon: Anker Powercore 5.000 mAh (Affiliate-Link)

7. Festplatte mit SD-Slot und WLAN: Nicht nur für Fotos ein Gewinn

Mit dieser mobilen Festplatte habt ihr eure Daten jederzeit in Griff- beziehungsweise Funkweite. (Screenshot: Amazon)

Auf vielen geschäftlichen Reisen lassen sich die Verpflichtungen durchaus auch mit kleinen oder größeren Sightseeing-Einheiten verbinden. Blöd nur, wenn ausgerechnet vor dem schönsten Motiv der Reise der Speicher voll ist. Nicht selten folgen an diesem Punkt genervte, hastige Löschorgien – und oft genug danach die Reue. Damit ihr unbesorgt knipsen könnt und nicht ständig euer Notebook zum Datentransfer dabei haben müsst, könnt ihr auf eine mobile Festplatte mit SD-Steckplatz zurückgreifen – zum Beispiel die Intenso Memory 2 Move Pro. Damit spiegelt ihr eure Speicherkarten jederzeit bequem und per Knopfdruck auf die Platte und könnt anschließend gefahrlos aufräumen.

Doch nicht nur ein SD-Slot ist hier integriert: Dank WLAN-Modul könnt ihr alle Inhalte von der Platte auf euer Smartphone, Tablet oder Notebook kopieren oder streamen. Wenn ihr also abseits der Streamingplattformen noch eine digitale Film- oder Musikbibliothek habt, könnt ihr so jederzeit und unkompliziert mit bis zu sechs Geräten gleichzeitig darauf zugreifen. Und falls es im Flieger Ärger gibt, geht das natürlich einzeln auch per Kabel.

Intenso Memory 2 Move Pro (Affiliate-Link)

Die kompaktere Alternative: Sandisk Connect Wireless (Affiliate-Link)

8. Zubehör-Organizer: Schluss mit dem Kabelsalat

Mit diesem Vielflieger-Gadget habt ihr immer schnellen Zugriff auf euer Zubehör. (Screenshot: Amazon)

„Ich hatte die Kopfhörer doch extra ganz nach oben gepackt. Und wo zur Hölle ist schon wieder das Ladekabel hin?” – wenn ihr euch schon häufiger fluchend und mit rotem Kopf zwischen den engen Flugzeugsitzen durch euer Handgepäck gewühlt habt, ist es vielleicht Zeit, über einen Organizer nachzudenken. Das Prinzip ist einfach, aber wirkungsvoll: Auf einer weichen Oberfläche aus gummiertem Gewebe klemmt ihr euer Tech-Zubehör unter elastische und rutschfeste Bänder. So fliegt nichts mehr in der Tasche herum und ihr habt alle eure Geräte mit wenigen Handgriffen parat.

Amazon: Easyacc Organizer (Affiliate-Link)

9. Anti-Diebstahl-Tasche: Langfingern in die Suppe spucken

Mit dem stahlgestärkten Pacsafe Venturesafe 350 GII seid ihr gegenüber Taschendieben klar im Vorteil. (Screenshot: Amazon)

Wo es unübersichtlich wird, haben Diebe oft leichtes Spiel. Das gilt natürlich traditionell besonders für Flughafenterminals, in denen die Langfinger auf Opfer mit möglichst vielen Wertgegenständen spekulieren. Gut, wenn ihr euch darum keine Sorgen mehr machen müsst. Dabei hilft euch zum Beispiel die Anti-Diebstahl-Tasche von Pacsafe, in der ein moderat ausgewähltes Handgepäck für die meisten Flugreisen locker Platz finden sollte.

Der Clou: Ein einlaminiertes Stahlnetz und schnittfeste Gurte sorgen dafür, dass auch mit einem scharfen Messer keine Möglichkeit besteht, als Außenstehender schnell an den Inhalt der Tasche zu gelangen. Die Venturesafe 350 GII ist zusätzlich mit einem Karabiner mit Sicherheitsdrehhaken und blockierbaren Reißverschlüssen ausgestattet. Auch gegen moderne Ausspäh-Attacken auf Ausweise und Kreditkarten seid ihr dank RFID-Blocker jederzeit geschützt. Doch Obacht: Auch diese Tasche lässt sich prima unter dem Flugzeugsitz oder im Café vergessen. Bleibt also wachsam!

Amazon: Pacsafe Venturesafe 350 GII (Affiliate-Link)

10. Smarter Koffer: Das luxuriöse Gadget für Vielflieger

Euch ist das alles nicht genug? Ihr wollt unbedingt den ultimativen Luxus-Gegenstand für eure Geschäftsreisen? Dann solltet ihr euch einmal die smarten Koffer von Rimowa oder Bluesmart anschauen.

Rimowa Electronic Tag

Rimowa verbaut in vielen seiner Koffer mittlerweile das sogenannte „Electronic Tag”: ein E-Ink-Display, das die Gepäckbanderole ersetzen und euch die Möglichkeit zur selbstständigen Online-Gepäckaufgabe geben soll. Am Flughafen müsst ihr den Koffer dann einfach nur noch an einem speziellen Schalter abgeben, anstatt euch in eine ellenlange Schlange zu stellen. Zwei Einschränkungen gibt es dennoch: Viele der Rimowa-Modelle sind momentan ausverkauft und die Liste der kooperierenden Airlines ist bislang noch kurz – immerhin ist die Lufthansa schon dabei, weitere prominente Branchenvertreter sollen folgen.

Bluesmart One / Black Edition

Der Koffer des amerikanischen Startups Bluesmart hat zwar kein Display, dürfte aber ansonsten der feuchte Traum eines jeden Tech-Geeks sein: Dafür sorgt nicht nur die integrierte Powerbank, sondern auch das eingebaute GPS-Modul, mit dem sich das Gepäckstück jederzeit über eine App tracken lässt. Falls kein GPS-Signal verfügbar ist, bestimmt der Bluesmart seine Position mit dem Triangulationsverfahren über das Mobilnetz, bei dem die Entfernung zu den nächsten Sendemasten berechnet und ins Verhältnis gesetzt wird. Achtung: Diese Art von Vernetzung könnte an den Sicherheitskontrollen in Deutschland für Probleme sorgen. Bislang ist darüber jedoch nichts bekannt.

Mit den Features ist derweil noch lange nicht Schluss: Wenn ihr euch über eine bestimmte Distanz von eurem Bluesmart entfernt, wird automatisch das Schloss verriegelt und der Koffer kann von Außenstehenden nicht geöffnet werden. Außerdem ist noch eine Gepäckwaage integriert – so habt ihr jederzeit einen Überblick, wie viele Einkäufe ihr noch von der Freigepäckgrenze entfernt seid.

Die Koffer gibt es in zwei Varianten, nämlich „One” und „Black Edition”. Letztere ist dabei mit leichtläufigeren Rollen und einem robusteren Gehäuse ausgestattet.

Hersteller-Website: Rimowa Electronic Tag

Hersteller-Website: Bluesmart

Welche Gadgets dürfen in eurem Handgepäck nicht fehlen? Habt ihr einen ultimativen Tipp für andere Vielflieger? Dann ab damit in die Kommentare!

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4 Reaktionen
Peter
Peter

Der Nachteil an dem "smarten" Koffer ist, dass sich das Schloss zwar per App öffnen und schließen lässt, aber wenn das Smartphone leer ist, braucht man den regulären Schlüssel, den man also dabei haben sollte. Für mich stellt das keinen Mehrwert dar. Eher geht der Mechanismus kaputt, was dann sehr ärgerlich ist.
Das Tracking funktioniert nur, solange das Smartphone über Bluetooth verbunden ist, weil die App darüber die Positionsdaten bezieht. Der Sinn erschließt sich mir also nicht.
Video von TechSmart dazu: https://www.youtube.com/watch?v=1eQ5HU-fzkw

Antworten
Leo

Hallo t3n,

mit Punkt 6 habt ihr schlecht recherchiert. Bei 30000mAh beläuft sich der Energiegehalt auf über 100Wh(!) Das darf man bei so gut wie keiner Fluggesellschaft im Flieger mitnehmen (weder Handgepäck und erst recht nicht im Aufgabegepäck).
Das ist auch der Grund wieso von der Firma Anker (Amazon-Tochter, sehr zu empfehlen) keine Powerbank über 26800mAh angeboten wird.

Gruß,
Leo

Antworten
Paul David Lüschen

Hi Leo,

das ist mir doch tatsächlich durch die Lappen gegangen. Danke für's aufmerksame Lesen und deinen Hinweis – der betreffende Absatz ist korrigiert.

Viele Grüße aus dem t3n-HQ
Paul

Antworten
Leo

Hallo Paul,

der Link Amazon: Anker Powercore 20.100 mAh (Affiliate-Link) führt noch immer auf den 30.000mAh Akku ;-)

Gruß,
Leo

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