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Uber oder Game of Thrones? Ex-Entwicklerin erhebt Sexismus-Vorwürfe

    Uber oder Game of Thrones? Ex-Entwicklerin erhebt Sexismus-Vorwürfe

Uber-CEO Travis Kalanick (Foto: dpa)

Eine ehemalige Entwicklerin bei Uber erhebt schwere Sexismus-Vorwürfe gegen das Unternehmen – CEO Travis Kalanick kündigt Ermittlungen an, während im Silicon Valley niemand überrascht ist.

Susan Fowler, ehemals Entwicklerin beim Fahrtendienst Uber, berichtet in ihrem neuesten Blogpost über ihre Erfahrungen als Angestellte im Unternehmen. Mit dem Posting setzt sie besonders CEO Kalanick unter Druck und erhebt Sexismus-Vorwürfe. Uber stand bereits in der Vergangenheit mehrmals in der Kritik – unter anderem wegen Fehlverhalten von Vorgesetzten. Uber soll nicht nur ihre Sexismus-Vorwürfe gekonnt ignoriert haben, heißt es.

Vorwürfe beinhalten alles, „wofür Uber nicht steht“

Susan Fowler erhebt schwere Vorwürfe gegen ihr Ex-Unternehmen Uber. (Foto: Susan Fowler)

Dass die Vorwürfe abscheulich und unwahr seien, schrieb Kalanick jetzt in einer Stellungnahme auf Twitter. Er behauptet, dass Mitarbeiter, die ein derartiges Verhalten an den Tag legen, künftig sofort gefeuert werden – dass im Falle Fowler allerdings lange nichts unternommen wurde, kommentiert er nicht weiter. Jetzt verspricht er jedoch „hartes Durchgreifen" und will sämtliche Angestellte bei derartigem Fehlverhalten sofort überprüfen und entlassen.

Dennoch gibt Kalanick nicht wie gefordert die Zusammensetzung seiner Belegschaft heraus: Laut Fowler hatten zu Beginn ihrer Tätigkeit noch gut 25 Prozent Frauen im Unternehmen gearbeitet – bei ihrer Kündigung waren es jedoch nur noch circa drei Prozent. Die Kündigung erfolgte nur bedingt freiwillig: Nach den Vorfällen, die Fowler bei der Personalabteilung meldete, wurde ihr der Wechsel in ein anderes Team untersagt – und sie selbst entlassen. Und das, obwohl die Personalabteilung selbst wusste, dass diese Art der Kündigung rechtswidrig ist. Insgesamt hatte sie ein Jahr lang im Unternehmen gearbeitet.

Kalanick nimmt Stellung und verspricht Aufklärung

So sollte ein Arbeitsverhältnis nicht starten: Bereits am ersten Tag nach ihrer Probezeit bei Uber erhielt die Software-Entwicklerin von ihrem Vorgesetzten eine E-Mail. Sinngemäß schrieb er, dass er eine offene Beziehung führen würde – er im Gegensatz zu seiner Frau allerdings Probleme habe, eine passende Partnerin dafür zu finden. Susan Fowler machte sofort Screenshots und schickte sie dem Abteilungsleiter. Dieser erwiderte jedoch nur, dass der Mitarbeiter bisher nicht durch Fehlverhalten auffällig geworden sei – es blieb bei einer „ersten Verwarnung“, da der Manager zu wertvoll und erfahren sei, um ihn zu feuern. Widersprüchlich: Als Fowler sich mit anderen Kolleginnen darüber unterhielt, erfuhr sie, dass besagter Manager schon öfter aufgrund ähnlicher Vorfälle gemeldet wurde. Nichts passierte.

Auch Sarah Lacy, die 2014 bereits aufgrund einer Schmiergeldkampagne von Uber Aufsehen erregte, sagte Susan Fowler ihre Unterstützung zu und stufte Travis Kalanicks Stellungnahme als „lächerlich“ ein: „So war Uber schon immer, und Uber wird sich niemals ändern“, schreibt Lacy zu den Vorwürfen.

Betroffene sollen sich beim Aufsichtsrat melden

Uber-Aufsichtsratsmitglied Arianna Huffington meldete sich ebenfalls zu Wort: Sie veröffentlichte bei Twitter ihre E-Mail-Adresse mit der Bitte, dass sich Betroffene bei ihr melden sollen – und ließ verlauten, dass sie sich in die Ermittlungen eingeschaltet habe.

Außerdem würde sich Sexismus äußern, indem für 120 Männer  im Team als Geschenk Lederjacken bestellt worden waren – nicht aber für die sechs Frauen, da es für diese keinen Mengenrabatt geben würde. Als sie auch diese Vorwürfe meldete, soll ihr mit der Kündigung gedroht und Geltungssucht vorgeworfen worden sein. Die Personalabteilung sagte ihr gegenüber, dass es nicht fair sei, wenn die Frauenjacken pro Stück teurer wären als die der männlichen Kollegen.

Machtspiele, Sex und Intrigen – Fowler vergleicht die Arbeitsverhältnisse bei Uber mit Game of Thrones. Laut Fowler würden Frauen nicht nur erheblich benachteiligt, auch Manager würden sich gegenseitig bewusst schaden, um schneller an die Spitze des Unternehmens zu gelangen. Sie würden sich nicht nur wichtige, firmeninterne Informationen vorenthalten, auch Arbeitsbewertungen sollen nachträglich verändert worden sein.

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2 Reaktionen
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