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Das sind die heißesten Tech-Trends für 2015: Gartner blickt in die Zukunft

Das sind die heißesten Tech-Trends für 2015: Gartner blickt in die Zukunft

Die Analysten des IT-Marktforschungsinstituts Gartner haben auch dieses Jahr wieder einen Blick in die Glaskugel geworfen und die zehn strategisch wichtigsten Technologie-Trends für das kommende Jahr definiert.

Das sind die heißesten Tech-Trends für 2015: Gartner blickt in die Zukunft

© Feverpitched - iStock.com

Gartner: Das sind die 10 Top-Tech-Trends für 2015

Ein strategischer Trend ist für Gartner eine Entwicklung, die in den nächsten drei Jahren für die meisten Unternehmen relevant werden wird. Auch wenn sie vielleicht noch nicht innerhalb der nächsten Monate zu Veränderungen zwingt, raten die Analysten dennoch dazu, sich mit den vorgestellten Trends auseinanderzusetzen und gegebenenfalls das eigene Unternehmen betreffende Entscheidungen zu fällen.

Diese zehn strategischen Tech-Trends hat Gartner für 2015 identifiziert:

1. Computing Everywhere

Aus der Tatsache, dass Nutzer heutzutage quasi ständig von Computern umgeben sind und in jeder Situation auf deren Rechenleistung zurückgreifen möchten, ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen – aber auch Herausforderungen, so Gartner. Immerhin verlieren die Anbieter „die Kontrolle über die Endgeräte beim Nutzer“ und müssen sich stärker mit User-Experience-Design und dem Nutzungskontext ihrer Apps und Software auseinandersetzen.

2. Das Internet der Dinge

In eine ähnliche Richtung weist Nummer zwei der von Gartner definierten Top-Tech-Trends für 2015: Das Internet of Things, das den menschlichen Alltag im nächsten Jahr noch stärker durchziehen wird als bisher. Für Unternehmen ergeben sich aus dieser Entwicklung neue Nutzungs- und Geschäftsmodelle für ihre physischen Produkte und ihre IT-Systeme.

3. 3D-Druck

Laut Gartner wird die weltweite Auslieferung von 3D-Druckern 2015 um 98 Prozent zulegen. In den nächsten drei Jahren werde der 3D-Druck seinen Höhepunkt erreichen, so das Unternehmen. Vor allem in puncto kostengünstiges Design, Prototyping und in der Herstellung ist das Thema 3D-Druck auch für Unternehmer sehr relevant.

Der Micro 3D, ein erschwinglicher 3D-Drucker. (Quelle: themicro3d.com)
Der Micro 3D, ein erschwinglicher 3D-Drucker. (Quelle: themicro3d.com)

4. Neue Formen der Datenanalyse

„Der Big-Data-Trend braucht einen neuen Fokus: Zuerst die großen Fragen, die großen Antworten, und dann die Daten.“ Hiermit spielt Gartner auf den bisher oftmals unreflektierten Umgang mit den verfügbaren großen Datenmengen an. Denn diese sind nur wertvoll, wenn man weiß, welche Fragen man stellen kann – und wie man in der Analyse entsprechend vorgeht. Wie die Marktforscher voraussagen, werden Methoden und Ansätze der Datenanalyse in den nächsten Jahren entsprechend dazulernen.

5. Kontextbasierte Systeme

Immer mehr Menschen nutzen vernetzte Systeme, die Informationen mit Hilfe von Sensoren zusammentragen, dazulernen und die Nutzer so besser durch ihren Alltag begleiten können. Laut Gartner wird dieses Nutzungsverhalten in Zukunft noch zunehmen. Ein frühes Anwendungsbeispiel sind kontextsensitive Sicherheitssysteme.

6. Intelligente Maschinen

Schon heute gibt es autonome Fahrzeuge, versierte Roboter oder virtuelle Assistenten. In Zukunft werden wir noch deutlich mehr dieser „smarten“ Helfer sehen – egal, ob sie den Alltag erleichtern oder die Kombination aus Kontextsensitivität, Datenanalyse und autonomem Handeln die unternehmensinternen Prozesse verbessert. „Die Ära der intelligenten Maschinen wird die disruptivste in der Geschichte der IT sein“, prophezeit Gartner.

Googles selbstfahrender Zweisitzer kommt ohne Lenkrad und Bremse aus.
Ein Beispiel für intelligente Maschinen: Googles selbstfahrender Zweisitzer.

7. Cloud Computing

Die Cloud wird Unternehmen auch in den nächsten Jahren weiter beschäftigen, nicht zuletzt, weil sie eine wichtige Säule des Ubiquitous Computing darstellt. Vor allem die Synchronisation von Inhalten über verschiedene Endgeräte hinweg ist eine Baustelle, mit der viele Anbieter entsprechender Software sich noch eingehend beschäftigen müssen.

8. Software-Defined Applications and Infrastructure

Die Ansprüche an die Infrastrukturen digitaler Anbieter sind nicht immer gleich – vielmehr gibt es Zeiten mit massiver und Phasen geringer Auslastung. Diesen flexiblen Anforderungen können Unternehmen mit Software-Defined-Networking begegnen, einer Methode, bei der die unteren Funktionsebenen eines Netzwerkes in virtuelle Services ausgelagert werden. Solche dynamischen Modelle werden in Zukunft immer wichtiger, so Gartner.

9. Web-Scale IT

Immer mehr Unternehmen werden für ihre internen Prozesse eigene, hochgradig flexible und skalierbare Infrastrukturen brauchen – wie etwa Amazon, Google und Facebook es bereits vorgemacht haben. Der Weg zu skalierbaren Webanwendungen führt nach Ansicht von Gartner für die meisten Unternehmen über DevOps – die Synchronisierung von Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb.

10. Risikobasierte Sicherheits- und Schutzmaßnahmen

Langsam dringt die Erkenntnis, dass es im Netz keine allumfassende Sicherheit gibt – und das man im Versuch, diese zu etablieren, Fortschritte verhindert – zu immer mehr Unternehmen durch. Gartner sieht die Zukunft im Bereich Web Security daher auf der Ebene der Anwendungsentwicklung: „Segmente und Firewalls reichen nicht mehr aus; jede App muss ich-bewusste und selbstschützende Funktionalitäten aufweisen.“

Die Infografik zeigt noch mal alle Top-Tech-Trends für 2015 – zum Vergrößern einfach anklicken.

Die Top-Tech-Trends für 2015. (Grafik: Gartner)
Die Top-Tech-Trends für 2015. (Grafik: Gartner)

 

via netzwertig.com

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5 Antworten
  1. von Torben G. am 13.10.2014 (13:09 Uhr)

    Also für mich sind das eher Trends, welche schon lange begonnen haben, aber immer wichtiger werden. Den 3d Druck sehen die Leute bestimmt schon seit 5 Jahren als ganz ganz heißen Trend an, Cloud Computing auch.

    Also wirklich neu ist das alles irgendwie nicht... und wird mMn auch 2015 nicht unbedingt eine wichtigere Rolle spielen als heute schon. In Deutschland vielleicht ab 2017, aber allgemein naja.

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  2. von Oh Gott am 13.10.2014 (19:43 Uhr)

    Ein Kandidat für die Liste, Die 10 hirnrissigsten 10 beste blabla Listen

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  3. von Henning am 14.10.2014 (08:52 Uhr)

    zu Punkt 9 DevOpts. Zweifelsohne ein sinnvolles Vorgehen. Das jedoch der deutsche Wikipediaeintrag dazu gelöscht wurde und er quasi in allen anderen Sprachen existiert sagt sehr viel aus!

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  4. von Sam G. am 14.10.2014 (12:20 Uhr)

    Wie kann man etwa die virtuelle Realität á la Oculus übersehen? Das gehört auf Platz 1! Diese Technologie bezieht sich nicht ausschließlich auf Unterhaltungselektronik, sondern ist in praktisch allen Bereichen anwendbar.

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  5. von Nikocc am 15.10.2014 (10:25 Uhr)

    Ein weiterer Trend könnte das verstärkte Interesse für gemeinnützige Organisationen und Projekt im Web werden, also nicht nur Business as usual. Vielleicht ein Ausgleich zu Umsatz und immer mehr Wirtschaftswachstum. Unser gemeinnütziges Zeitzeugenportal der Oral History Memoro - Die Bank der Erinnerungen e.V. http://www.memoro.org/de-de/ wird nebst 99 anderen demnächst von startsocial e.V. (McKinsey & Co.) gecoacht unter der Schirmherrschaft von Frau Merkel, siehe die Pressemitteilung https://www.startsocial.de/presse/pressemitteilungen/2014/fuehrungskraefte-coachen-soziale-initiativen-startsocial-ermoeglicht

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