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Twitter: Gedankenlos twittern und den Job verlieren – 16 Beispiele

„Think before you tweet!“, heißt ein gut gemeinter Rat an Twitter-Nutzer. Dass sich manche 140 Zeichen verselbstständigen und einen den Job kosten können, beweisen unsere 16 Beispiele. Obacht!

Twitter: Gedankenlos twittern und den Job verlieren – 16 Beispiele
2006: Twitter (Bild: ©iStockphoto.com/Erikona)

Karriere-Killer Twitter: Wenn Tweets den Job kosten

Man neigt schnell dazu seine Meinungen über Twitter zu verteilen. Das kann zu Problemen führen und streckenweise einem auch den Job kosten. #FLICKR#
Man neigt schnell dazu, seine Meinung über Twitter zu verteilen. Das kann zu Problemen führen und sogar den Job kosten. (Foto: keiyac / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Social Media und seine Tücken – einige Menschen scheinen zu vergessen, dass die Gedanken, die sie über in die Welt herausposaunen für Jedermann lesbar sind. Andere sind sich dessen bewusst und nutzen die Reichweite, um Unverbesserliche zu denunzieren. So oder so, ein Tweet kann für kräftig Wirbel sorgen und bewirken, dass man seinen verliert. Im Folgenden findet ihr 16 Beispiele, die zeigen, wie sich verselbstständigte Tweets auf die Karriere auswirken können.

1. Arbeitgeber wissen, wie man twittert

Als Reaktion auf ein Jobangebot der Firma Cisco twitterte Connor Riley: „Gerade hat mir Cisco einen Job angeboten! Jetzt muss ich einen satten Gehaltscheck gegen tägliches Pendeln nach San Jose und eine Arbeit, die ich hassen werde, abwägen.“ Nur wenig später wies ein Angestellter von Cisco Riley per Twitter darauf hin, es werde den Personaler, der ihn hatte einstellen wollen, sicher interessieren, dass er den Job hassen würde – man wisse bei Cisco durchaus mit dem Netz umzugehen.

2. Schamlose Witzeleien über Tabuthemen bei Twitter

Nir Rosen, Journalist und Angestellter an der New York University, machte über Twitter Witze über seine Journalistenkollegin Lara Logan, die als Afghanistan Korrespondentin eigenen Angaben zufolge nur knapp einer Vergewaltigung entgangen war. Eine Reihe von unangebrachten Tweets, die die Situation Logans ins Lächerliche zogen, hatten zur Folge, dass Rosen seinen Job bei der New York University aufgeben musste.

3. Unsensibler Scherz über Tsunami in Japan getwittert

„Japan ist wirklich bevorteilt. Sie müssen dort nicht mal zum Strand gehen, der Strand kommt zu ihnen.“ Dieser makabere Scherz kostet Comedian Gilbert Gottfried den Job bei Aflac, der größten Versicherungsgesellschaft in Japan.

4. Spoiler einer TV-Show über Twitter verbreitet

Nicole Crowther twitterte angeblich Spoiler über den Verlauf der Handlung der TV-Serie Glee, die sie am Set gehört hatte. Die Reaktion des Produzenten der Show, Brad Falchuk, folgte auf gleichem Weg: „Hoffe, du bist qualifiziert, etwas zu tun, das über die Arbeit im Entertainment-Geschäft hinausgeht.“

5. Ehemaliger Politiker verliert Job und Amt

Eine ehemaliges Stadtzürcher SVP-Mitglied hat 2012 eine Reihe von Tweets abgesetzt, die laut Medienberichten darin gipfelten, dass er eine „Kristallnacht ... diesmal für Moscheen“ vorgeschlagen haben soll – woraufhin er gekündigt wurde. Später sagte er, er habe nur seiner Sorge Ausdruck verleihen wollen, „dass es wieder zu schrecklichen Ereignissen kommen könnte, wenn auf politischer Ebene nichts gegen den radikalen Islamismus unternommen wird“. Er berief sich auf seine Meinungsfreiheit und ging gerichtlich gegen die Kündigung vor – der Prozess endete in einem Vergleich. Und auch der Schweizer Tages-Anzeiger, der zuerst über den Fall berichtet hatte, schrieb später, den Tweet als Forderung nach einer neuen Kristallnacht zu interpretieren, sei zu weit gegangen. Was bleibt ist die Tatsache, dass der 37-Jährige durch Twitter fast alles verloren hat: Job, Parteizugehörigkeit, politische Ämter und einen Teil seines sozialen Umfelds. Twittern tut er allerdings nach wie vor.

6. Twittern in prekärem Zusammenhang vom Firmenaccount

Social-Media-Experte Scott Bartosiewicz von Chrysler dachte, er twittere von seinem Privataccount aus. Tatsächlich aber verwendete er den Chrysler-Geschäfts-Account, um folgenden Tweet abzusetzen: „Ich finde es ironisch dass Detroit als Motorcity bekannt ist und dennoch niemand hier weiß, wie man verdammt nochmal (f*cking) fährt.“

7. Details bei Twitter über Verhalten der Sportler kostete Cheerleaderin den Job

Als Cheerleaderin in der indischen Cricket Premier League verbreitete Gabriella Pasqualotto Details über ihren Job über Twitter. Unter anderem beschrieb sie detailiert, mit welch unrühmlichem Verhalten einige der Spieler mit den Cheerleaderinnnen umgehen.

8. Schiedsrichter über Twitter in Verruf bringen

Ozzie Guillen, Manager des Baseball-Teams Chicago White Sox, wurde bei einem Spiel des Platzes verwiesen und reklamierte über Twitter die „armselige“ Leistung des Oberschiedsrichters, den er als „tough guy“ betitelt. Die Tweets brachten Guillen zwei Spiele Suspendierung ein.

9. Unpassende Aussage über den Tod bin Ladens getwittert

Rashard Mendenhall, Running Back der Steelers, bekundete angesichts des Todes von Osama bin Laden über Twitter: „Was sind das für Personen, die den Tod eines Menschen feiern? Es ist überraschend, wie Menschen einen Mann so sehr hassen können, mit dem sie nie ein Wort gesprochen haben. Wir haben nur die eine Seite gehört ...“ Die Steelers distanzierten sich von Mendenhalls Aussagen und prüfen, wie mit der Sache umgegangen werden soll.

10. Terroristen über Twitter Respekt zollen

CNN-Senior-Editor Octavia Nasr machte über Twitter mit einem Statement auf sich aufmerksam, in dem sie dem verstorbenen Hisbollah-Anhänger Muhammad Hussein Fadlallah ihren Respekt erwies. Fadlallah gilt als Terrorist, der unter anderem Suizidanschläge auf Israel oder die Besetzung der amerikanischen Botschaft in Teheran unterstützt haben soll. Auch eine nachträgliche Entschuldigung hat Octavia Nasr nicht geholfen, ihren Job wiederzuerlangen.

11. Barack Obama und das „Weiße Haus“

Das Tumblr-Blog „Hello there, Racists!“ zitiert rassistische Tweets und Kommentare von Social-Media-Nutzern, um sie öffentlich an den Pranger zustellen. So auch bei einem College-Studenten aus dem US-Bundesstaat Tennessee, der gedankenlos twitterte: „Es gibt einen Grund, warum man es das Weiße Haus nennt“ – und das kurz nach der gewonnenen Präsidentenwahl von Barack Obama. Für diesen Tweet hat der US-Amerikaner seinen Job verloren.

12. Ein unpassender Scherz bei Twitter

Die australische Komödiantin Catherine Deveny, verlor ihren Job bei der Zeitung „The Age“, weil sie über Twitter verkündet hatte, dass sie so sehr hoffe, dass Steve Irwins Tochter Bindi – damals zwölf Jahre alt – bald Sex haben werde.

13. Rassistische Kommentare über Twitter verbreiten

Der ehemalige MLB-Pitcher Mike Bacsik twitterte betrunken rassistische Kommentare während eines Spiels. „Gratulation an alle dreckigen Mexikaner in San Antonio“ lautete eine von mehreren Bemerkungen, die Bacsik den Job als Radio-Produzenten kosteten.

14. Persönliche Meinung zu gesellschaftlich brisanten Themen als Reporter bei Twitter verbreiten

Sportreporter Damian Goddard diskreditierte über Twitter die gleichgeschlechtliche Ehe. Angesichts des Bekenntnisses Sean Averys, eben jene zu unterstützen, twittert Goddard: „Ich unterstütze Todd Reynolds und seine Unterstützung für die traditionelle und WAHRE Bedeutung der Ehe.“

15. Prominente Fehltritte zu twittern, kann sich rächen

Jane Adams, Star der US-Serie „Hung“, vergaß im Restaurant, ihre Rechnung über 13,44 Dollar zu zahlen. Die Bedienung, in Person von Jon-Barrett Ingels, twitterte den Vorfall. Daraufhin beglich ein Agent der Schauspielerin die Rechnung am nächsten Tag. Als Ingels über Twitter den Mangel an Trinkgeld beklagte, kehrte Adams einen Monat später selbst zurück und gab drei Dollar Trinkgeld. Ihre darauf folgende Beschwerde beim Management bewirkt, dass Ingels gefeuert wurde.

16. Wegen Zivilcourage auf Twitter den Job verloren

Web-Evangelist und Software-Entwicklerin Adria Richards besuchte die PyCon-Konferenz, die ihr Arbeitgeber SendGrid zudem sponserte. Als sie bemerkte, dass zwei Männer hinter ihr einige sexistische Kommentare untereinander austauschten, rief sie öffentlich via Twitter den Sicherheitsdienst und lies die Männer rausschmeißen: Einer der Beiden verlor seinen Job. Die Folge war, dass Richards daraufhin einem enormen Shitstorm ausgesetzt wurde, der bis hin zu Morddrohungen ging. Ihr Arbeitgeber SendGrid feuerte die Software-Entwicklerin, um eine Imageschaden von sich selbst abzuwenden. Eine unverständliche Entscheidung.

t3n-self-jobs-

Weiterführende Links zum Thema „Karriere“

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33 Antworten
  1. von ulrich am 18.05.2011 (15:34Uhr)

    seit wann ist es unpassend, den umgang mit dem tod bin ladens zu hinterfragen?

  2. von Norman am 18.05.2011 (15:53Uhr)

    @ulrich: na das ist einfach unpatriotisch ;)

  3. von Herr Bohne geht ins Netz - Grundregeln f… am 18.05.2011 (18:39Uhr)

    [...] Mitarbeitern auf humorvolle Weise einen Leitfaden für das Web 2.0 an die Hand zu geben. Es gibt ja genug Beispiele von Mitarbeitern, die sich im Netz blamiert haben, Bewerber, die sich durch ihre Netz-Aktivitäten [...]

  4. von Philipp am 18.05.2011 (18:44Uhr)

    @Ulrich: unpatriotisch = kommunistisch = terroristisch

  5. von Elmar Burke via facebook am 19.05.2011 (11:24Uhr)

    Das Bild ist Klasse!!! Ich habe einen neuen Desktop-Hintergrund :)

  6. von Bruno Jennrich via facebook am 19.05.2011 (11:29Uhr)

    das mit mendenhall verstehe ich nicht.. und die sache mit den cheerleadern, die sich (zu rechtß) beschweren, kann ich auch nicht nachvollziehen.und die nummer mit der nicht bezahlten rechnung ist irgendwie armselig - von beiden seiten

  7. von Markus Möller am 19.05.2011 (11:34Uhr)

    Weitgehend verständliche Entscheidungen. Aber Punkt 9?!

  8. von Matthias Balke via facebook am 19.05.2011 (11:35Uhr)

    Da sieht mans mal wieder, das Internet ist überhaupt nicht anonym. Auch wenn das viele immer wieder denken! Also passt auf was ihr schreibt Leute!

  9. von Rudolf am 19.05.2011 (11:37Uhr)

    Zumindest 7 und 9 sollten in dieser Liste nicht auftauchen. Fakt ist aber auch, dass viele Leute die 140 Zeichen zu wichtig nehmen. Da wird gerne mal hysterisch eine Agenda aufgrund einer Kurzmitteilung aufgemacht...(bspw. die "Situation" bei den Steelers).

  10. von Miles am 19.05.2011 (11:41Uhr)

    Die meisten Beispiele sind mehr als nachvollziehbar. Solche Aussagen hätten auch ausserhalb von Twitter & Co Konsequenzen. Jeder darf seine Meinung äußern. Allerdings sollte einem bewusst sein, in welcher Position man steht und sich entsprechend mit bedacht äußern.

  11. von Gedankenlos twittern und den Job verlier… am 19.05.2011 (12:39Uhr)

    [...] Gedankenlos twittern und den Job verlieren – 13 Beispiele » t3n News. This entry was posted in Web2.0 and tagged twitter. Bookmark the permalink. ← LikeBe the first to like this post. [...]

  12. von niels am 19.05.2011 (13:03Uhr)

    das ist so durch und durch amerikanisch und groesstenteils einfach nur traurig. was fuer eine entsetzlich bigotte gesellschaft, in der man fuer einen witz gefeuert wird. die sache mit dem, der seine fast vergewaltigte journalistenkollegin veralbert, ist tatsaechlich geschmacklos, aber alles andere ist verdammt nochmal einfach schwarzer humor bzw vollkommen legitimer kritischer kommentar. was bin ich doch froh, kein us-ami zu sein, das grossartige land der freiheit (!)

  13. von Monika am 19.05.2011 (13:33Uhr)

    Punkt 7 Cheerleaderin

    und die Spieler, die sich so unrühmlich verhalten, die bleiben Spieler?

    sexistische Welt -

  14. von Andreas Robertz via facebook am 19.05.2011 (14:16Uhr)

    Gutes Beispiel, warum man Social-Media-Guidelines auch für den privatgebrauch nutzen sollte...

  15. von Stefan am 19.05.2011 (14:44Uhr)

    Wurde Lara Logan nicht in Kairo auf dem Tarhir Platz tatsächlich vergewaltigt und der "Witz" von Nir Rosen bezog sich auf ihr Engagement für den Afganistan-Einsatz? So nach dem Motto, sie hätte bekommen, was sie verdiene?
    Dass die Uni den Typen gefeuert hat, ist absolut in Ordnung.

  16. von Petra Lüdemann via facebook am 19.05.2011 (14:53Uhr)

    Hätten sie mal besser Mutti gefragt, bevor sie die Sachen getweeted haben... ;)

  17. von Kuge Internetdienstleistungen via facebook am 19.05.2011 (16:53Uhr)

    Man sollte immer erst nachdenken, dann handeln (twittern) - sehr lesenswerter Überblick!

  18. von Ralph Günther via facebook am 19.05.2011 (19:00Uhr)

    Was man bei 140 Zeichen groß falsch machen kann (rechtliche Stolperfallen) - darüber habe ich auch auf meinem Blog geschrieben -> http://bit.ly/fvTDAw

  19. von Michael Feil via facebook am 20.05.2011 (09:10Uhr)

    Schade, dass hier Mendenhall als "social Fehltritt" aufgeführt wird. Aber dieses Phänomen konnte man hier ja auch beobachten.Ansonsten gilt wie sonst auch: Job und Privatleben sind zu trennen. Besonders, wenn sie buchstäblich nur 1 Daumen breit auseinanderliegen (als verschiedene Twitter-Accounts in der selben Anwendung). Danke fürs "was zum schmunzeln". :-)

  20. von Obama im Cyberspace | Lecturio eLearning… am 20.05.2011 (15:52Uhr)

    [...] mal … wieder auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Gefunden haben wir diese Beispiele auf t3n, wo ihr euch auch die komplette Liste anschauen [...]

  21. von Bestrafung 2.0: „…und das twitterst… am 03.06.2011 (10:04Uhr)

    [...] mit dem, was du so ins Netz postest... Das hatte schließlich auch schon unser Artikel gezeigt: „Gedankenlos twittern und den Job verlieren – 13 Beispiele“. Solltest du den noch nicht gelesen haben: unbedingt [...]

  22. von seppelkarli am 03.06.2011 (15:08Uhr)

    Allen die Ulrich`s Frage (die erste im thread) mit Dumpfsinn und/oder einem Smilie kommentiert haben sei gesagt, dass die Tötung eines Menschen niemals eine Option sein kann und darf.
    Gerade die Deutschen Staatsbürger sind sollten dies in 9 Jahren Schulpflicht mitbekommen haben.
    Wenn das Tabu erst einmal gebrochen ist, gibt es kein zurück.
    Tötung eines Menschen und Patriotismus. Den Zusammenhang wird nicht einmal ein patriotischer Amerikaner kapieren. Die Aussage beweist klar dir völlige unkenntniss von patriotismus und fundamentalismus.. Mal darüber sinnieren !

    Abschließend will ich einen klugen Menschen zitieren......

    Wehret den Anfängen !

  23. von Frauke am 17.07.2013 (10:07Uhr)

    wie dumm können menschen sein. man weißt doch, dass das internet nicht anonym ist.

  24. von Defrost am 17.07.2013 (11:21Uhr)

    Ich sehe bei Punkt 16 wirklich nicht, wo da die Zivilcourage sein soll.

    Eine Frau fühlt sich auf den Schlips getreten weil Männer ein paar mehr oder minder zotige Witze reißen (meines Wissens noch nicht mal ÜBER EBENDIESE FRAU). Sie twittert das ganze und stellt die Männer damit öffentlich an den Pranger, einer hat deshalb seinen Job verloren!

    Nennen wir das jetzt schon Zivilcourage, wenn man jemanden den Job kostet weil der einen Witz macht, der einem nicht passt? Schöne neue Welt, wo man nicht einmal mehr einen Witz machen darf, ohne um seinen Job bangen zu müssen...

  25. von Fichte am 17.07.2013 (12:55Uhr)

    Lieber Defrost,
    Na die soll sich mal nicht so anstellen, was ! Die blöde Tussi.
    Tickts dir noch richtig ?

    Muss man sich alles gefallen lassen ? Wenns sexistisch ist ist ja nur ein "kleiner Spass" was ?
    Warst du dabei?
    Gott sei dank sind nicht alle Männer so degeneriert.

  26. von Defrost am 17.07.2013 (13:33Uhr)

    Liebe Fichte,
    Ich bin eine Frau, stell dir vor. Und ja, die soll sich nicht so anstellen! Ich finds auch blöd wenn Männer schmutzige Witze reißen (is mir auch schon ab und an im Arbeitsumfeld passiert), aber ich poste doch deswegen nicht feige die Daten des Betreffenden bei Twitter. Wenns mich wirklich stört geh ich hin und beschwere mich.

    Man muss meiner Meinung nach die Relationen sehen. Ich lebe lieber in einer Welt, wo Männer schmutzige Witze reißen als in einer Welt, wo man nicht mal mehr witzeln darf, ohne heftigste Konsequenzen befürchten zu müssen. Ich will keine Zustände wie in Amerika bei uns haben, um Himmels Willen.

    Und "Warst du dabei?" kann ich dich genauso fragen. Weißt du denn, was genau vorgefallen ist? Ich habe mir damals die Newsmeldungen zu dem Fall interessiert verfolgt und das ganze so verstanden: niemand sprach *mit ihr*, sondern sie hat ein Gespräch belauscht, in dem es NICHT UM SIE GING, und sich davon auf den Schlips getreten gefühlt. Wenn man sich über sowas schon aufregen will (jeder wie ers meint), dann sollte man aber auch den Schneid haben die Männer einfach direkt zu konfrontieren, anstatt das ganze öffentlich zu machen.

    Du siehst das offensichtlich anders, das is ja auch dein gutes Recht. Aber das zum Anlass zu nehmen, mich als degeneriert zu bezeichnen und dieses, ich zitiere mal, "tickts dir noch richtig" - das muss doch nicht sein. Man kann sich ja auch normal austauschen, auch wenn man nicht einer Meinung ist, oder?

  27. von Die kuehlhaus-Links der Woche [17.07.201… am 17.07.2013 (13:59Uhr)

    [...] auch für Arbeitssuchende nach hinten losgehen kann, beweisen die Beispiele, die die t3n in ihrem Artikel zusammengefasst [...]

  28. von Alexa am 18.07.2013 (09:51Uhr)

    Man sollte wirklich erst denken und dann schreiben. haben wohl in der schule nicht aufgepasst. ;)

  29. von Lesenswert: InnoGames, Kreditech, App Ma… am 18.07.2013 (10:01Uhr)

    [...] Twitter Twitter: Gedankenlos twittern und den Job verlieren – 16 Beispiele „Think before you tweet!“, heißt ein gut gemeinter Rat an Twitter-Nutzer. Dass sich manche 140 Zeichen verselbstständigen und einen den Job kosten können, beweisen unsere 16 Beispiele. Obacht! t3n [...]

  30. von Simon am 18.07.2013 (12:01Uhr)

    Ein weiterer Beleg für die Fehlbarkeit von Online Kommunikation. Ohne Meta-Ebenen der Kommunikation ist extremes Fingerspitzengefühl notwendig.

  31. von Blaue Vögel haben’s schwer: Warum Twi… am 20.07.2013 (15:30Uhr)

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  32. von Hire My Friend: Anonyme Alternative zu M… am 23.07.2013 (09:30Uhr)

    [...] Twitter: Gedankenlos twittern und den Job verlieren – 16 Beispiele – t3n News [...]

  33. von Links der Woche | Es kommt darauf an am 23.07.2013 (17:34Uhr)

    [...] Twitter vs. Arbeitsplatz [...]

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