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„Verdiene ich genug?“ Dieses Startup will Nutzern die Antwort liefern

„Verdiene ich genug?“ Dieses Startup will Nutzern die Antwort liefern

Ein US-Startup will mehr Transparenz in Gehaltsfragen ermöglichen. So sollen Nutzer schnell erkennen können, ob sie im Vergleich zu Menschen in ähnlichen Positionen eher gut oder schlecht bezahlt werden.

„Verdiene ich genug?“ Dieses Startup will Nutzern die Antwort liefern

(Foto: Shutterstock)

Mehr Transparenz: Startup Comparably will euer Gehalt wissen

Noch immer reagieren viele Angestellte mit vornehmer Zurückhaltung, wenn es darum geht, über ihr Gehalt zu sprechen. Während es dafür natürlich gute Gründe geben mag, wird es dadurch aber auch schwieriger einzuschätzen, ob das eigene Gehalt im Vergleich zu anderen Menschen in ähnlichen Positionen überhaupt fair ist. Das US-Startup Comparably will genau dieses Problem jetzt lösen.

Dazu müssen Nutzer des nur anonym ihren Job-Titel und ihr Gehalt angeben. Außerdem werden noch weitere Daten wie die Firmengröße und der Standort ermittelt. Anschließend wird angezeigt, ob sich der Nutzer eher im Durchschnitt – oder aber darüber oder darunter – befindet. Auch Veränderungen in der Bezahlung in eurem Job-Bereich sollen sich über Comparably verfolgen lassen.

Comparably: Das Startup vergleicht die Gehälter seiner Nutzer. (Grafik: Comparably)
Comparably: Das Startup vergleicht die Gehälter seiner Nutzer. (Grafik: Comparably)

Gehälter offengelegt: Comparably richtet sich vorerst nur an Arbeitnehmer in den USA

Derzeit konzentriert sich Comparably nur auf den US-Markt, zukünftig könnte das Angebot aber deutlich ausgebaut werden. Das Startup hat schon jetzt 6,5 Millionen US-Dollar Kapital auftreiben können. Langfristig soll Comparably nicht nur zum Vergleich einzelner Jobs taugen, sondern auch einen direkten Einblick in einzelne Firmen erlauben.

So könnten Facebook-Mitarbeiter beispielsweise sehen, wie viel oder wenig sie im Vergleich zu gleichgestellten Kollegen mit einem ähnlichen Aufgabenfeld bezahlt bekommen. Ganz neu ist die Idee nicht, für mehr Transparenz in Gehaltsfragen zu sorgen. In Deutschland bietet die Job-Plattform Skjlls beispielsweise einen Gehaltsvergleich für die Medienbranche.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: „Gehälter in der IT-Branche steigen: Das sind die Aussichten für 2016“.

via www.businessinsider.de

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2 Antworten
  1. von Lohnstatistik für alle am 04.03.2016 (15:43 Uhr)

    Rot-Grün hätte es 2000 zum neuen Markt realisieren können. Und jede gute Gewerkschaft, Berufs-Schule, Universität, Berufs-Akademie und Fachhochschule haben das vermutlich längst...

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  2. von Jonas am 04.03.2016 (18:58 Uhr)

    Solch anonyme Gehaltschecks gibt es hierzulande zu hauf. was ist da jetz so neu dran?

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