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Geld verdienen mit YouTube – Partnerprogramm offen für alle

macht sein bisher exklusives Partnerprogramm jetzt für alle Video-Macher zugänglich – auch in Deutschland. Das bedeutet, auch Hobbyfilmer, die bei den von ihnen erstellten Videos normalerweise nur geringe Zugriffszahlen verzeichnen, können jetzt mit YouTube Geld verdienen. Bisher galt: Jedes YouTube-Mitglied konnte sich für das Partnerprogramm bewerben. Ausgewählt wurde aber nur, wer regelmäßig Videos hochgeladen hatte, die sich Tausende User anschauten.

Geld verdienen mit YouTube – Partnerprogramm offen für alle
(Foto: 401K / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Das ist jetzt anders. Egal ob ein Video 100 Millionen oder nur 100 Views erreicht, YouTube ermöglicht es ab sofort jedem, seine Videos zu monetarisieren. Natürlich lässt sich nach wie vor mit einem erfolgreichen Video mehr Geld verdienen als mit eine, das sich kaum jemand anschauen. Mit seiner Demokratisierung des Partnerprogramms will das Videoportal jedenfalls bisher unbekannte Content-Ersteller stärker dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen, wie es in einem entsprechenden Blogeintrag heißt. In Zukunft könnten noch weitere Features, die bisher einem exklusiven YouTube-User-Stamm vorbehalten waren, für alle zugänglich sein, z.B. Partner-Workshops, spekuliert The Verge.

Zum Geld verdienen auf YouTube Account freischalten

Um am Partnerprogramm teilzunehmen, und künftig mit den eigenen Videos auf YouTube Geld verdienen zu können, müssen YouTube-User ihren Account für die Monetarisierung freischalten (Opt-in). Anschließend werden die hochgeladenen Videos, die für Werbeeinschaltungen in Frage kommen, im YouTube-Account mit einem Dollarzeichen gekennzeichnet und müssen noch einmal extra freigeschaltet werden – einzeln oder mehrere ausgewählte Videos gleichzeitig. Nach einer kurzen Überprüfung durch YouTube beginnt dann automatisch die Einblendung von Anzeigen.

Um Geld mit YouTube-Videos verdienen zu können, muss der User sein YouTube-Konto mit einem Google-Adsense-Konto verknüpfen. Wie viel Geld letztendlich verdient werden kann, hängt – ähnlich wie bei Adsense-Anzeigen davon ab, welche Art Werbung geschaltet wird und wie viel ein Klick wert ist. Von der Teilnahme am YouTube-Partnerprogramm ausgeschlossen sind übrigens Musikvideos und Fotos, Logos – also alles, an dem der YouTube-User wahrscheinlich keine Rechte hat.

Die Teilnahme am YouTube-Partnerprogramm ist für User aller Couleur in folgenden 20 Ländern möglich: Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, Kolumbien, Tschechische Republik, Frankreich, Deutschland, Irland, Israel, Japan, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Polen, Südafrika, Spanien, Schweden, Großbritannien, USA.

Weiterführende Links zum Thema Geld verdienen mit YouTube:

YouTube opens Partner program to all - The Verge

Being a YouTube Creator Just Got Even More Rewarding - YouTube Creator

Webvideoszene: Gutes Geld nach harter Arbeit - t3n-News

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10 Antworten
  1. von Nett gemacht am 13.04.2012 (17:35 Uhr)

    Google demokratisiert Videomacherei besser und schneller aus den etablierten Vermarktungs-Strukturen als Piraten und digiges. Wenn die dasselbe mit EBüchern, Blogs usw. machen und optional auch drucken kriegen manche Verlage vielleicht ein Problem.

    Interessant wäre, wenn "Autoteile einbauen" oder andere erklärbedürftige Dinge o.ä. dort vermarktet würden und ob das (per Links auf die Produkte) interessante Einnahmen liefert. Wenn ich Mr Bean wäre, würde ich Ikea-Möbel aufbauen und damit einen Riesen-Reibach als Ikea machen weil man die Übersetzungskosten bei Ikea sparen würde und jeder auf dem Tablett, PAD und Smartphone das Video hat wie man es richtig aufbaut (oder die Knight-Rider-Beleuchtung oder Dunkel-Tönungs-Folie ins Auto einbaut). Das kann Mr. Bean ab jetzt auch ohne Ikea und über Marketing-Links bekäme er dann Provision wenn jemand einen Billy-Schrank (oder irgendetwas) kauft oder anklickt.
    Das Unboxing-Videos mit den entsprechenden Produkten und Ergänzungs-Produkten (Batterien, Schutzhüllen, HDMI-Kabeln,...) und Substituten bzw. Alternativen verlinkt werden, sollte klar sein. AdSense/AdLink arbeitet aber wohl leider aktuell vielleicht noch nicht auf diese Weise.

    Möglicherweise werden auch die Abmahnkosten höher weil man ja dann wohl gewerblich handelt und Leuten "böserweise" erklärt wie man Laser-Toner nachfüllt oder bestimmte (teure) Staubsauger günstiger betreibt oder (teure) Nachfüll-Parfümier-Systeme (viel preisgünstiger) nachfüllt oder wo man viel günstigere Beamer-Lampen oder Laptop-Ersatzteile kriegt und das manchen Firmen nicht gefällt.

    Mal sehen ob Pearl und andere Versender oder die Chinesischen Original-Produzenten Produkt(erklär)videos dort hochladen und über die Einnahmen (Verlinkung der Produkt-Bezugs-Shops) die Marketing-Kosten senken können.

    Erweiterungen des Payments gingen viele.
    Gegen Geld könnte man auch Erklärvideos (Skateboarding o.ä.) sehen können. Oder die SD-Version kostenlos und Ultra-Quad-HD gegen Geld. Oder wenn ein bestimmter Betrag (Produktionskosten, Eintrittskosten in den Achterbahn-Park, Strafgebühren für Free-Base-Jumper...) reingekommen ist, wird die nächstbessere Version kostenlos freigeschaltet.

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  2. von Hip Hop a am 14.04.2012 (12:10 Uhr)

    Für mich überraschend, aber sollte Youtube nochmal einen ordendlichen Schub geben. Danke für die News.

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  3. von Smartie am 14.04.2012 (14:18 Uhr)

    Ein weiterer Schachzug von Google um noch mehr Geld zu verdienen. Sauber gemacht ... Dann werden die nächsten Quartalszahlen von Google noch besser aussehen.

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  4. von Simon am 14.04.2012 (23:22 Uhr)

    hi
    Danke für die Info
    Es ist aber nach wie vor schwierig auf Youtube Geld zu verdienen.
    Man braucht schließlich tausende Klicks damit sich das lohnt.
    Werde mir das jetzt mal anschauen

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  5. von Werbejunkie am 15.04.2012 (09:13 Uhr)

    Eine super Neuerung die YouTube da bringt. So ist das Geld verdienen mit Videos nicht mehr alleine nur denen vorbehalten, die eh schon erfolgreich sind, sondern auch der Kleine hat mal eine Chance, diese Monetarisierungsform für sich auszuprobieren.

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  6. von Y2Bus am 17.04.2012 (10:14 Uhr)

    Hab ich mal probiert und klappt wunderbar:

    http://www.youtube.com/watch?v=hUi_ZEx5xmU

    @Sebastian
    die Sache mit der GEMA ist schon irgendwie ärgerlich da z.T. auch Videos mit "gemafreier" Musik gesperrt werden.
    Aber auch in anderen Ländern muss man sehr genau angeben, welchen Content mit welcher Erlaubnis / Lizenz verwendet.

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  7. von Preismobil am 04.05.2012 (14:40 Uhr)

    Interessant wäre noch zu wissen, wie viel eine Person bekommt, die etwa 1.000 View hat. Denn ich habe mal gelesen, das es schon eine ordentliche Zahl an Zuschauer braucht, damit man auch von Geld verdienen sprechen kann und nicht über ein kleines Taschengeld. Ab welcher Höhe wird dann die Summe ausbezahlt?

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  8. von Vertriebspartner werden am 21.06.2012 (15:57 Uhr)

    spitzenmäßig - ist doch eine klasse sache! wenn da auch die video´s mit weniger views dran profitieren. auch wenn man nicht unbedingt reich davon wird, aber ein paar euros zusätzlich verdienen, kann doch nicht schaden :) ich werd das auch gleich mal ausprobieren.

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  9. von wing am 25.09.2012 (03:57 Uhr)

    After reading your post, i've decidedly subscribe you in my Google reader . Will tightly following your post hereafter. idateasia scam

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  10. von EditorSky am 31.08.2013 (22:56 Uhr)

    Super Artikel, Spitzen erklärung. Aber es giebt noch mehr wege um Geld Mit YouTube Vieos zu verdienen. Ich habe einige in diesem Artikel zusammengefasst http://editor-sky.de/geld-verdienen-mit-youtube-videos/

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