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Geldregen für BuzzFeed: Andreessen Horowitz steckt 50 Millionen ins Viral-Portal

Geldregen für BuzzFeed: Andreessen Horowitz steckt 50 Millionen ins Viral-Portal

Mit 50 Millionen US-Dollar stärkt die bekannte Wagniskapital-Firma Andreessen Horowitz dem Viral-Portal den Rücken. In Zukunft soll aus dem Portal, das primär für schräge Listen und Fotostrecken steht, ein großes Medienunternehmen werden.

Geldregen für BuzzFeed: Andreessen Horowitz steckt 50 Millionen ins Viral-Portal

(Quelle: BuzzFeed)

Andreessen Horowitz steckt 50 Millionen in BuzzFeed

Das US-amerikanische Viral-Portal BuzzFeed darf sich über eine kräftige Finanzspritze aus prominenter Investorenhand freuen. Wie die New York Times unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertrauten Personen vermeldet, ist die Wagniskapital-Firma Andreessen Horowitz das Potential von BuzzFeed eine Investition in Höhe von 50 Millionen US-Dollar (rund 37 Millionen Euro) wert. Damit klettert die Bewertung von BuzzFeed auf nunmehr 850 Millionen US-Dollar.

Buzfeed ist in sachen Überschrift vor allem bekannt für Listicles – auch eine Form des „Klick-mich!“ (Screenshot: Buzzfeed)
Buzfeed ist in sachen Überschrift vor allem bekannt für Listicles – auch eine Form des „Klick-mich!“ (Screenshot: Buzzfeed)

Hinter BuzzFeed steht ein wachsendes Medienunternehmen aus New York, das auf seiner gleichnamigen Website primär virale Inhalte präsentiert. Gestartet im Jahr 2006, konzentriert sich BuzzFeed dabei auf leicht bekömmliche und effektiv über Soziale Netzwerke teilbare Nachrichten in Form von Listen, Memes oder Fotos.

BuzzFeed erwartet Umsatz im dreistelligen Millionen-Bereich

Insgesamt erreicht das Portal damit jeden Monat mehr als 150 Millionen Nutzer. Wie Chris Dixon von Andreessen Horowitz in einem Blogpost zum Investment schreibt, erwartet BuzzFeed für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz in dreistelliger Millionenhöhe. Man befände sich inmitten eines technologischen Wandels, in dem immer mehr Nachrichten und unterhaltende Inhalte über Soziale Netzwerke und auf mobilen Endgeräten konsumiert würden. „Wir glauben, dass BuzzFeed als ein großes Medienunternehmen aus dieser Entwicklung herausgehen kann“, schreibt Dixon weiter zur Begründung des Deals.

Für BuzzFeed ist es allerdings nicht die erste Kapitalspritze auf dem Weg zu einem Medienunternehmen, das sich nach eigener Aussage in Zukunft auch verstärkt um ordinäre und investigative Nachrichten kümmern will. Zuvor konnte das Unternehmen um Gründer und CEO Jonah Peretti bereits 46 Millionen US-Dollar über vier Finanzierungsrunden von Investoren einsammeln.

via www.nytimes.com

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