t3n News Startups

Gerüchte-Check: Emergent enthüllt falsche Informationen im Internet

Gerüchte-Check: Emergent enthüllt falsche Informationen im Internet

Im Internet verbreiten sich Informationen rasend schnell - auch falsche. Die Website Emergent tritt an, um zu zeigen, welche Gerüchte sich als wahr oder unwahr herausstellen und welche Medien wie darüber berichten.

Gerüchte-Check: Emergent enthüllt falsche Informationen im Internet

Angesichts der vielen Informationen, die über das Internet auf uns einprasseln, ist es oft schwer, den Überblick zu behalten und vor allem zu entscheiden, welcher Information vertraut werden kann und welcher nicht. Mit Hilfe eines Gerüchte-Checks in Echtzeit will der Journalist Craig Silverman nun dabei helfen. Die von ihm ins Leben gerufene Website Emergent.info wolle die einfache Frage klären, ob die Information wahr ist, heißt es in einem entsprechenden Blogeintrag.

Gerüchte entstehen und verbreiten sich schnell. Emergent will falsche Infos enthüllen. (Foto: Quasic / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Das Emergent-Prinzip ist schnell erklärt: Die Website-Betreiber suchen nach aktuell hochgehandelten Gerüchten, sie tragen sie gemeinsam mit den verschiedenen Quellen in eine Datenbank ein. Dann wird unterschieden, welche Websites die Story als wahr beschreiben, welche das Gerücht als falsch entlarven und welche die Geschichte einfach übernommen haben.

Emergent: Gerüchte-Check per Algorithmus

Anschließend werden die URLs der Artikel über einen Algorithmus stündlich darauf hin untersucht, ob sich an der Einschätzung des Gerüchts etwas geändert hat - etwa durch ein Update. Wird ein Gerücht später als unwahr entlarvt, erscheint diese Information deutlich sichtbar.

Mit dem Klick auf eine der untersuchten Headlines lässt sich sehen, welche Quelle wie zu der Information steht. Außerdem erhält man eine aktuelle Information darüber, wie oft das Thema in sozialen Medien bereits geteilt worden ist.

Das Problem bei Gerüchten ist, dass sich die Information darüber schneller verbreitet als eine mögliche spätere Klar- oder Richtigstellung. Vor allem dieses Ungleichgewicht will Silverman eigenen Angaben zufolge ausgleichen helfen. „Das ist das große Ziel dieses Projekts: Mittel und Wege zu finden, wie die Wahrheit schneller und weiter verbreitet werden kann als bisher“, schreibt Silverman.

via www.businessinsider.com

Newsletter

Bleibe immer up-to-date. Sichere dir deinen Wissensvorsprung!

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
Keine Antwort
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema
iPhone 6s im Gerüchte-Check: Das wissen wir, das erwarten wir
iPhone 6s im Gerüchte-Check: Das wissen wir, das erwarten wir

Nur noch wenige Tage, bis Apple das iPhone 6s und den größeren Bruder vorstellt. Gerüchte zu den neuen Geräten hageln schon seit Monaten auf uns ein – und mittlerweile sind viele Neuerungen … » weiterlesen

Identität enthüllt: Das soll der Bitcoin-Erfinder sein
Identität enthüllt: Das soll der Bitcoin-Erfinder sein

Ist das Geheimnis um den legendären Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto endlich gelüftet? Ein Australier hat sich jetzt gegenüber Medien geoutet. Als Beweis schickte er mehrere kryptographisch … » weiterlesen

Azure Information Protection: Microsoft launcht Tools für besseren Schutz von Unternehmensdaten
Azure Information Protection: Microsoft launcht Tools für besseren Schutz von Unternehmensdaten

Mit seinem neuen Cloud-Dienst lässt Microsoft Enterprise-Kunden den Umgang mit sensiblen Daten über alle Plattformen besser steuern. Die Preview-Version von Azure Information Protection kommt im … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?