Geschasster TechCrunch-Gründer startet „Uncrunched“

Der TechCrunch-Gründer Michael Arrington ist nach seinem Streit und dem daraus folgenden Abtritt von TechCrunch wieder an die Tastatur zurückgekehrt und schreibt in seinem neuen Blog „Uncrunched“ wieder munter drauf los. Insgesamt ist das Feedback auf der neuen Seite positiv und Arrington versucht, mit alten Tugenden und genug Kampfgeist an erfolgreiche Zeiten aus seiner TechCrunch-Ära anzuknüpfen.

Michael Arrington startet mit seinem neuen Projekt „Uncrunched“ somit einen weiteren Anlauf, die Aufmersamkeit der Tech-Szene auf sich zu ziehen. Nach seinem immensen Erfolg bei der Gründung des TechCrunch-Blogs musste er sich mit seinem Ausscheiden im September diesen Jahres neu erfinden und sucht sein Heil in alten Tugenden. In Uncrunched möchte er diesmal alles anders und dennoch gleich machen.

I’m going to do the same thing I’ve been doing since 2005. I’m going to write about startups, and the people who build them, and the people who fund them, and the people who use them. I’m going to break stories and I’m going to write my opinion, and I’m going to write whatever the hell else I feel like in between. If people want to read what I write, yay. If they don’t, I can live with that too.

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Wir wissen nicht genau, ob das Michael Arringtons Meinung zu Aol ist, aber mit Uncrunched startet er nach seinem Rauswurf bei TechCrunch nun wieder bei Null. (Foto: Joi / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

„Uncrunched“ mit Transparenz und Wahrheitsfindung zurück zum alten Erfolgsmodell

Arrington hat klare Vorstellungen über seinen neuen Blog. Er möchte seinen Kritikern und kritischer Berichterstattung offen gegenüber stehen und deshalb nach seinen Worten Transparenz und Wahrheitsfindung in den Mittelpunkt seiner Berichtserstattung stellen. Sein unverhohlenes Faible für Existenzgründer stellt er hingegen offensiv zur Schau und würde sich im Zeifel immer auf die Seite der Startups stellen.

Arrington zieht wieder neuen Mut aus seinem Rauswurf bei TechCrunch. Nachdem ihm der sprichwörtliche „Stift aus der Hand gerissen wurde“, bloggt er jetzt voller Tatendrang: „Now I’ve got a new pen, though. And a blank slate. Infinite choices, I get to choose my own path. All that jazz.“

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