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Digitale Gesellschaft

Steinbrück-Beraterin Gesche Joost: „Breitband wird so wichtig wie Telefon und gute Straßen“

Gesche Joost ist im Kompetenzteam von Peer Steinbrück für das Thema „Vernetzte Gesellschaft“ zuständig und berät den Kanzlerkandidaten im Wahlkampf. (Foto: Valeria Mitelmann)

Welche Rolle spielt die deutsche Wirtschaft in ein paar Jahren, wenn sie von der fortführenden Digitalisierung ausgeschlossen wird? Im Interview spricht Gesche Joost, Mitglied des Kompetenzteams von Peer Steinbrück, über die Wichtigkeit von Breitband und Netzneutralität für deutsche Wirtschaftsunternehmen und gibt einen Einblick wie der Kanzlerkandidat digitale Technologien für seinen Wahlkampf einsetzt.

t3n Magazin: Frau Joost, sie gehören seit sieben Jahren zum persönlichen Beraterkreis von Peer Steinbrück. Seit kurzem auch zum Kompetenzteam für seinen Wahlkampf mit Themenschwerpunkt Netzpolitik. Eine Angelegenheit, in der der Kanzlerkandidat in den letzten Jahren weniger geglänzt hat. Woran lag das? Und warum sind ihm die digitalen Belange nun auf einmal so wichtig geworden?

Gesche Joost: An der Tatsache, dass ich schon seit sieben Jahren in seinem Beraterkreis bin, können Sie sehen, dass ihm meine Themen wichtig sind. Das muss ja nach außen nicht immer gleich glänzen. Wichtig ist, dass er die strategische Bedeutung des Netzes für unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft erkannt hat. Das sieht man ja schon daran, dass er das Thema in seinem Kompetenzteam besetzt, ganz unabhängig von meiner Person.

t3n Magazin: Auf der Internetwirtschaftskonferenz „Next Berlin“ redete Peer Steinbrück von der industriellen Revolution 4.0 und dass er sie anführen möchte. Was genau meint er damit? Und wie soll diese Revolution seiner Meinung nach geführt werden?

Gesche Joost: Der Begriff Industrie 4.0 meint, dass wir nach der Dampfmaschine, der Elektrizität und dem ersten Computer jetzt die vierte Stufe technologisch-industrieller Innovation erleben, nämlich die volle Digitalisierung unserer Industrie. Das bedeutet, dass alle Produktionsverfahren vernetzt werden. Wir müssen bei dieser Entwicklung Vorreiter sein, dann bleiben wir auch führendes Industrieland. Die Arbeitsprozesse verändern sich durch die Digitalisierung und Vernetzung also massiv. Deswegen ist der flächendeckende Breitbandausbau ja auch so wichtig. Der Zugang zum Netz wird zum entscheidenden Standortfaktor. Dabei geht es also nicht nur darum, dass jeder Bürger Zugang zum Internet hat, sondern dass wir die Zukunftschancen unserer Wirtschaft auch außerhalb von Ballungsräumen sichern müssen. Breitband wird da so wichtig wie Telefon und gute Straßen – und die setzt ja auch jeder voraus.

t3n Magazin: Passen diese Vorhaben mit den Ansichten der Basis zusammen? Wo gibt es Unstimmigkeiten?

Gesche Joost: Ich glaube, dass das Ausmaß der Veränderungen unserer Arbeitsprozesse noch nicht allen klar ist – und das ist auch verständlich, da der Fortschritt der Technologien mit jedem Tag wächst. Mich interessieren dabei auch die gesellschaftlichen Folgen – deswegen nenne ich meinen Arbeitsbereich auch „Vernetzte Gesellschaft“. Gemeinsam müssen wir Bilder davon entwickeln, wie diese neuen Arbeitsprozesse gestaltet, genutzt und in unser Selbstverständnis integriert werden können – damit sie eben nicht zu einer digitalen Spaltung, sondern zu einer vernetzten Gesellschaft führen.

Gesche Joost ist im Kompetenzteam von Peer Steinbrück für das Thema „Vernetzte Gesellschaft“ zuständig und berät den Kanzlerkandidaten im Wahlkampf. (Foto: Valeria Mitelmann)
Gesche Joost ist im Kompetenzteam von Peer Steinbrück für das Thema „Vernetzte Gesellschaft“ zuständig und berät den Kanzlerkandidaten im Wahlkampf. (Foto: SPD -– Alle Rechte vorbehalten)

t3n Magazin: Was ist in der sozial-demokratischen Netzpolitik wichtiger: Ein freies Internet oder unternehmerische Interessen?

Gesche Joost: Das ist es ja. Das ist kein „Entweder-oder“, sondern ein „Sowohl-als auch“ und das muss in jeder einzelnen Frage genau diskutiert werden, etwa beim Urheberrecht, bei der Definition von Netzneutralität und so fort. Trotzdem gilt für mich der Grundsatz, dass das freie und offene Netz ein hohes Gut ist, für das wir die richtigen Rahmenbestimmungen schaffen müssen – und das bedeutet auch, wie im Falle der Netzneutralität, dass wir hier regulierend eingreifen und sie gesetzlich verankern wollen.

t3n Magazin: Mit dem Vorstoß die Netzgeschwindigkeiten ab einer Volumengrenze zu drosseln, die eigenen Dienste davon allerdings auszugrenzen, versucht die Deutsche Telekom AG die Netzneutralität aktuell zu torpedieren. Welche Position nimmt Herr Steinbrück in dieser Debatte ein? Und womit begründet er seine Position?

Gesche Joost: Ganz klar. Die Netzneutralität ist eine wichtige Voraussetzung für freien Zugang und faire Wettbewerbsbedingungen im Netz. Das muss genau geregelt werden, da sind sich Peer Steinbrück und ich völlig einig.

t3n Magazin: Frau Joost, der Wahlkampf im Netz wird nicht zuletzt seit Barack Obama erstmals für das Präsidentschaftsamt kandidiert hat, auf eine neue Ebene gehoben. Welche Strategien hat das Steinbrück-Kompetenzteam aufgestellt? Nutzt Peer Steinbrück digitale Technologien um auf Stimmenfang zugehen? Welche sind das?

Gesche Joost: Es ist klar: das Netz wird immer wichtiger, es ist ein eigener Kanal, den man kompetent bespielen muss. Ich habe den Eindruck, dass die Leute im Willy-Brandt-Haus das auch auf der Höhe der Zeit machen. Soziale Netzwerke werden zur dezentralen Kommunikation eingesetzt und das ist auch richtig so. Insgesamt wollen wir für die politische Debatte über den Wahlkampf hinaus verstärkt Online-Plattformen einsetzen, die Teilhabe fördern – durch direkte Rückmeldung, Diskussion oder durch eigene Petitionen. Das ist eine Öffnung und Vernetzung der Politik, die durch das Netz möglich wird.

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2 Reaktionen
Wer hat den neuen Markt erfunden und die UMTS-Netze geplant ?
Wer hat den neuen Markt erfunden und die UMTS-Netze geplant ?

Das hätten die als sie 7 Jahre die Regierung hatten schon längst machen müssen:
- 1 UMTS-Netz was gemeinsam betrieben wird statt 4 Stück und deren ach so tollen Tarife.
- Vernünftige DSL-Anbindungen. Das man vom grauen Kasten aus Richt-WiFi macht, sollte klar sein. Stattdessen wollen Verhinderer immer Glasfasern verbuddeln was voll unnötig für viele Kunden ist.
- Schröder als Jurist hätte digitalen Besitz und Weiterverkauf regeln müssen. Autoteile kann man weiterverkaufen. Bei Windows-Lizenzen hingegen bestimmt Microsoft wer eine legale Windows-Lizenz besitzt. Ähnliches für teure Gewerbe-Software oder Spezial-Software. Eine Wanderkarte oder Reiseführer kann man weiterverkaufen. Eine Travel-App für das Reisegebiet nicht. 10% "Folgerecht" bei jedem Apps-Verkauf wäre ok.
- Preiswillkür für Lizenzen wurde auch nicht verhindert. Genau so wenig Abo-Fallen und preisliche Übervorteilung oder Knebel-24-Monats-Verträge. Rot-Grün war an der Macht und hätte alle diese Punkte vorausschauend ("Faule Leute wollen fleissigen Leuten ihr Geld wegnehmen wie damals unterm Adel also machen wir Linken alles viel viel besser als Schwarz und Gelb und schützen das Volk") unterbinden können.
- Ein Subway-Gründer meinte, heute könnte er wegen Regularien Subway nicht nochmal gründen. Hier ist es auch nicht besser. Viele Startups sind vielleicht nur Steuer-Spar-Projekte. Siehe Film-Fonds welche wohl zum besseren geändert wurden.
- Trivialpatente und "richtige" Patente welche man nicht mal so eben an wie eine Packung Zigaretten digital erwerben kann sondern tausendseitige Notar-Verträge abschliessen soll. Als kleiner Freiberufler... Preisgerechtigkeit sieht für mich anders aus.
- Abmahnungen (gewerblich und privat)
- Millionen Studenten die jahrelang nicht in die Sozialkassen gezahlt haben und dann Realschülern als Praktikanten die Jobs wegnehmen. Früher konnte man als Realschüler ein Haus abbezahlen und eine Familie mit 1-2 Kindern versorgen. Heute ist man mit einem Informatik-Studium mit 30 zu alt und wird durch 20-jährige neue Studenten ersetzt oder muss mit Geschäftsführern herumverhandeln die an Korrektheit nicht so interessiert sind.
- Sicherheits-Unternehmen haben immer 25 Zero-Day-Exploits auf dem Stick dabei (Golem.de 12.05.2013) gleichzeitig soll man haften das man keine Viren beim Kunden einschleppt (Heise Developer vom 10.04.12) soll also schlauer und besser sein als alle Geheimdienste zusammen weil die guten deutschen Mittelständler (tausend-dreihundert Weltmarktführer/Hidden Champions in Deutschland!) immer Ziel von Konkurrenten und (halb)staatlichen Technologie-Dieben sind. Muss man als Subsubsubunternehmer haften wenn man Kollegen mit Erkältung ansteckt ?
- Wer hat uns den neuen Markt verkauft ? Hat irgendwer dafür gehaftet und haben die kleinen Rentner ihr Geld zurück ? Viele Lehmann-Betroffene haben ihr Geld zurück und die Prozesse gewonnen. Was ist mit den Telekom-Kleinanleger-Prozessen ?
- Hat Hartz jemanden beraten und wenn ja wen und wofür ?
- Fernseh-Lizenzen sind Ländersache. Da braucht man Schwarz-Gelb nicht für und könnte auf Länder-Ebene neues TV erlauben und ruhig auch (ohne Schikane) regulieren.
- Digitale Almende: Alte Bücher, DDR-Bücher, Fahrpläne, Karten,... hätte man freigeben können weil man sie als Bürger oft genug sowieso schon bezahlt hat. Stattdessen wird man oft genug abgemahnt.
- digitale Gebrauchtmärkte und Ersatzteile. Lokal damit es keine Portokosten braucht und man sich z.B. Sonntags nach der Kirche trifft und die Sachen eben austauscht/die Deals macht.
- Hartz4, 1-Euro-Jobs. Ich wusste schon immer das 400-Euro-Jobs (Geringfügige Beschäftigung, früher glaube ich 650-DM-Jobs) für Hausfrauen, Rentner und Studenten sind und kein "Einstieg in die Vollbeschäftigung mit Haus-Tarif-Lohn". Aber keiner fordert, das Firmen ihre Fluktuation und Durchschnittslöhne der untersten Hierarchie-Stufe in den Stellen-Ausschreibungen zugeben müssen und das Arbeitsamt die immer neben die Stellen-Ausschreibung schreibt. Die haben die Zahlen. Ich sehe hier in den Geschäften ständig das Mitarbeiter wechseln bzw. Azubis nicht übernommen werden können. Das TV ist voll mit Leuten die was ganz anderes gelernt haben. Was soll denn das ? Gleichzeitig findet man keine vernünftigen Handwerker und das TV ist voll mit Abzocker-Handwerker-Beispielen oder unzufriedenen Kunden von Schlüsseldiensten oder Reparaturdiensten wo keiner abgemahnt wird weil sie die meisten TVs eben doch nicht zu Hause repariert bekommen wie es in der Zeitungs-Werbung groß versprochen wird und einem auch noch ständig Werbebriefe schicken.
- Digitale Bildung wollte ich schon vor 10 Jahren machen. Die Rechtsrisiken wollte ich mir aber sparen. Stattdessen setzen Amerikaner es um (Bericht über "Udacity" 23.Januar 2012 ). Seit Jahren bräuchte man keine neuen Lehrer und neuen Lehrerpensionen mehr. Stattdessen hat Schwarzenegger die Schulbücher digitalisiert. Da hat vermutlich keiner herumgejammert und Milliarden-Subventionen haben wollen.
- Rot-Grüne Buchpreisbindung auch für Ebooks (und wohl auch Zeitschriften). Jede Hausfrau und Senior sollten mit ihrem E-Reader auch nachts oder Sonntags am Aldi, Lidl oder Buchhandlung stehen und auf ihren EReader Bücher oder Zeitschriften runterladen können. Gleiches an Tankstellen und. Dafür bräuchte ich keine Milliarden sondern nur Schutz. Denn Router gibts am Sperrmüll und USB-Sticks sind billig und Traffic auch und Glasfasern liegen überall und sind oft genug gar nicht beschaltet und billig zu erwerben und man kommt ja nur auf die Online-Shops und nicht ins "richtige Internet" so das man sich vielleicht vom Ministerium eine Freistellung von Providerhaftung, Personal-Ausweis-Kopie usw. geben lassen kann.
- Leistungs-Schutz-Recht und Listen-Privileg statt eigene Kontrolle über eigene Daten. Die Industrie hat gewonnen aber der Bürger natürlich auch. Ich bin halt zu dumm und das zu erkennen welchen Nutzen weggeworfene Werbe-Briefe für mich haben...
- E-Bikes/Pedelecs sieht man überall . Null Euro Subventionen und Staats-Gesetze wurden dafür gebraucht. Dasselbe ginge für Bundesweites WiFi-Internet (natürlich nur auf gute Seiten die auf der Liste vom Ministerium stehen) und lokale Informationen z.b. für Touristen. Kostenlose Router gibts am Sperrmüll und Städte würden tausende Euros für Prospekte und Touristen-Informationen sparen und die lokale Wirtschaft würde mehr Geschäfte machen und profitieren. Sowas programmiert man an ein paar Nachmittagen. Aber wenn man keine Holding-Ketten, keine Zillionen-Subventionen und keine vielen Juristen und noch viel mehr Diplom-Praktikanten am besten in Berlin, Hamburg, München beschäftigt und wo Mieten sonst noch nicht günstig genug sind, ist man vielleicht nicht so interessant. Wikipedia, Warren Buffet oder Craigs-List (defakto-Standard für Internet-Kleinanzeigen in USA) und viele andere relevante Projekte haben unter 50 Mitarbeitern und keine tausenden von Verwaltungs-Kräften oder Ministerial-Hierarchien. Selbstorganisation ist die Macht der Vernetzung und macht Verwaltung überflüssiger. Siehe Hatestorms als negativ-Beispiele. In Diktaturen lebt die eine Hälfte (Adel, Partei-Beamte, Ex-Frauen,...) auf Kosten der Arbeiter (der SPD-Haupt-Zielgruppe) . Was ein Glück das wir eine wahre Demokratie sind und jeder rudert und Leistung liefert. Wenn es dafür nicht vermutlich Trivialpatente gäbe, hätte ich längst etwas programmiert wo man bei Pressekonferenzen und Parteitagen und Vorlesungen oder TV-Sendungen (nicht alle sind aufgezeichnet) live mitvoten und konstruktiv mitdiskutieren kann. So müssen wir auf die vorhandenen Second-Screen-Angebote warten die unterwegs am Handy (in der Premiere-Sports-Bar oder Camping-Platz) nicht alle wirklich schnell oder hilfreich sind. Ach übrigens: DVB-T funktioniert sehr gut fast überall. Aber war das eine SPD-Entscheidung ? War SPD in den ÖR-Gremien für 720p oder für 1080i ? So ein Verzeichnis von Abstimmungen wäre doch mal ganz nett... Wahlomat2.0++++

Und wegen Industrien: Darunter verstehen viele Leute Geschäfte wo man hunderttausende von Arbeitslosen bei Laune halten kann.
Krieg ist die einzige Industrie die immer lief. Zwischendurch gabs Kohle-Minen, dann Fabriken (die erwähnten Dampfmaschinen), Kanäle buddeln, dann Eisenbahnen buddeln, dann Autobahnen buddeln, dann wieder Krieg. Dann Wiederaufbau. Dann Bau-Blase (Südeuropa, Deutschland, Ost-Deutschland Wiederaufbau, Blühende Landschaften,...) aber das auch nicht mehr. Jetzt werden Strommasten von Norddeutschland nach Bayern gebaut damit Bayern keine eigenen Kraftwerke bauen oder nach Norddeutschland neben den Windpark ziehen müssen. Und ich soll ständig teureren Strom bezahlen obwohl viele Haushalte bald kaum noch mehr als 12 Volt bräuchten: Waschmaschine, Spülmaschine, Wasser heiss machen, Mikrowelle, Backen, Kochen. Der Rest geht mit 12 Volt und neben Wäschetrockner kann man auch Kühlschränke mit kalter Aussenluft verbinden (isoliert natürlich um die Küche nicht auszukühlen) und viel Strom sparen. Videobrillen werden die TVs ersetzen so das in 5 Jahren nur noch die Küche wirklich noch 220 Volt braucht. Auch Hochhäuser haben gigantische Wandflächen für Solarzellen für Lüfter und Kühlung. Smarter statt ständig mehr Steuern wäre mal eine sinnige Devise. Elektronik machts möglich. Wo man dort hunderttausende Jobs generieren will, erschliesst sich mir nicht. Man buddelt keine Glasfaser sondern Wifi vom Grauen Kasten zur Antenne am Haus. Es gibt genug freie Frequenzen (oder halt 2.4GHz) dafür.

Macht mal eine Liste der rot-grünen Leistungen und überlegt mal ob Industrie oder Bürger mehr davon haben...
Der typische Wähler welcher Partei lehnt Computer pauschal ab und guckt ZDF ? (Mehrfachmeldungen möglich). Na also. Die schlauen Linken helfen sich per App gegenseitig so wie in Entwicklungsländern auf dem Dorf. Da ruft man ja auch keine Handwerker und spart sich folglich die Umsatz-Steuer. Es gibt auch immer jemanden der einen Rasenmäher oder Elektro-Heckenschere übrig hat. Somit machen Linke aus weniger Kapital mehr und haben somit besseres (höheres) RoI (Return-on-Investment) als (Möchtegern)Kapitalisten mit einem vollen Geräteschrank und geringer Auslastung also überhöhter Kapitalbindung. Schliesslich ist Sozialismus wie Kapitalismus aber Kapitalrendite 0%. Und wir haben schliesslich 0% Zinsen bei der EZB weil die Kapitalisten zu viel Geld haben und man (wie bei Holz, Radieschen, Gurken, Oldtimern, Schieferplatten, Kohlebriketts, Erdöl-Lagern...) vielleicht bald sogar bezahlen muss um es zu lagern.

Hat Merkel das mit dem Hochwasser bei Schröder abgeschaut ? Wird man sie am Wochenende an der Elbe Sandsäcke schleppen sehen als Home-Story in der wichtigsten deutschen Zeitung oder Yellow-Press-Magazin oder als Reality-Doku-TV-Format ?

1.10.2012 bei meedia geht es um Steinbrück und das er nicht twittern wolle. Wer Allerwelts-Techniken nicht versteht sollte vielleicht nicht regieren. Twitter wird in UK von 22% der Internet-User benutzt, Türkei 30%, Spanien 20%, Deutschland 7% laut statista 2012. Welche Produkte bei Firmen gut funktionieren sind die Produkte welche von den Top-Managern selber genutzt werden. Die anderen Produkte (TV-Settop-Boxen, Google-Klein-Projekte ausser Mail und Suche,...) sind eher stiefmütterlich und oft wenig nützlich und nerven oft genug. Ich glaube nicht, das google-Manager den Appstore selber nutzen und stolz darauf wären.

Kleine Parteien sind vermutlich auch keine Alternative. Aufstieg und Fall der Schill-Partei sollte eigentlich jeder kennen und die Fehler der Regierungen sollte man im Geschichts-Unterricht gelernt haben. Davon sieht man bei den neuen Parteien aber nicht immer viel: Verwandte einstellen, inneres Gezänk und Schikane, Zersplitterung (Realos vs. Fundis), ... gabs schon früher. Wird man eigentlich teuer abgemahnt wenn man ein Verzeichnis "Pöstchen von Politikern an Verwandte" aufbaut und einen Doppelnamen falsch schreibt ?

Sajfoden

Breitband ist heute schon immens wichtig, leider hinken wir hierzulande hinterher, was die Bandbreiten angeht... Einige "Tigerstaaten" sind deutlich besser aufgestellt. Dort gehen die Leute durchschnittlich mit 100 MBit ins Netz...

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