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Gesichtserkennung statt Pin: Mastercard akzeptiert künftig Selfies für Online-Zahlungen

Gesichtserkennung statt Pin: Mastercard akzeptiert künftig Selfies für Online-Zahlungen

Die für die alternative Verifizierung hat Mastercard vergangenes Jahr in den Niederlanden und USA getestet. Jetzt kommt das Bezahlen per Selfie auch nach Deutschland.

Gesichtserkennung statt Pin: Mastercard akzeptiert künftig Selfies für Online-Zahlungen
Im Sommer führt Mastercard die Authentifizierung über Selfies auch in Deutschland ei…

Blinzeln als Sicherheitsmaßnahme

Mastercard will nicht nur Zahlungsfunktionen in Wearables einbauen, sondern auch den Bezahlvorgang im Web vereinfachen. Beim Mobile World Congress in Barcelona verkündete der Kreditkartenanbieter, Zahlungen in ausgewählten Ländern künftig per verifizieren zu lassen. Das Feature wird im Sommer unter anderem in Deutschland eingeführt.

Statt der Eingabe eines Pins müssen die Kunden in die Kamera blinzeln. Durch die Augenbewegung stellt die Software sicher, dass nicht ein Bild in die Kamera gehalten wird. Mit einem Algorithmus will Mastercard außerdem verhindern, dass User Videos zur Fälschung des Selfies einsetzen. Die Abfrage weiterer Kundeninformationen soll Missbrauch verhindern. Sicherheitsexperten stehen der Gesichtserkennung als Mittel zur Authentifizierung allerdings kritisch gegenüber.

Im Sommer führt Mastercard die Authentifizierung über Selfies auch in Deutschland ein. (Bild: Mastercard)
Im Sommer führt Mastercard die Authentifizierung über Selfies auch in Deutschland ein. (Bild: Mastercard)

Bezahlen per Herzschlag

Bei einem Testlauf in den Niederlanden und USA gaben laut Mastercard 92 Prozent der Nutzer an, die Gesichtserkennung als Verifizierung zu bevorzugen. Als Alternative zum Selfie kann auch ein Fingerabdruck eingegeben werden. Mastercard arbeitet aber noch an weiteren Möglichkeiten, die digitalen Zahlungen abzusichern. So experimentiert das Unternehmen derzeit mit der Erkennung des Herzschlags zur Authentifizierung. Dafür setzt Mastercard sein zahlungstaugliches Armband Nymi ein.

via www.bbc.com

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2 Antworten
  1. von Endlich wurde meine Idee umgesetzt... am 24.02.2016 (11:42 Uhr)

    Das fordere ich schon seit Jahren für Paketboten.
    Man kriegt ein Foto wenn mit der eigenen Karte was bezahlt wurde oder jemand das Paket angenommen hat. So einfach ist das. Per Lokal-Hunt kann man Verbrecher dann in der Umgebung auf öffentlichen LG-Super-Big-Litfass-Säulen suchen und finden lassen.
    Man kriegt ein Foto wenn die Ehefrau mal wieder Schuhe im Luxus-Shop über die Kreditkarte gezogen hat. Usw.
    Natürlich Freiwillig. Die Karten haben dann z.b. die 9 als letzte Ziffer und ein Foto-Icon auf der Karte.

    Super spannend (von der trivialen und aus Deutschland stammenden und schon 10 Jahre alten Idee) ist nur, ab wie viel Prozent Teilnehmern der Kreditkartenbetrug zusammenbricht weil Diebe nicht mehr durchkommen.
    Kamera-Sensoren kosten 10 Euro. Was kosten die MDE-Geräte bei Post und Hermes und wie lang sind die Abschreibungsfristen ? na also. Foto statt Unterschrift. Wie schon ewig bei den Geld-Automaten wo Falsch-Abheber auch per Foto in der Lokalzeitung gesucht werden. Alle Bank-Manager haben Foto-Handies aber keine Fotos der Kunden ? um bei Rückmeldungen schnell überprüfen zu können ob Timo Taschendieb oder Oma Müller die Abhebung gemacht hat ?
    Das man bei Online-Bestellungen per Email-Klick-Quick-Link nachfragt ob man wirklich 10 Waschmaschinen nach Osteuropa geliefert haben will obwohl man in Stuttgart wohnt, sollte doch wohl klar sein.
    Wenn also (wie bisher klassisches Sprichwort/Legende/ständige Erzählungen im Börsen-TV von Leuten die wirklich betroffen waren) die Karte in New York kopiert wird und dann eingesetzt kriegt man ein Photo vom Dieb und leitet es vor Ort an die Polizei oder Hunter-Teams im Namen der Kreditkarten-Firmen weiter.
    Oder wenn jemand eine Hotelsuite bucht wie es TV-Moderatoren wohl auch schon passierte kriegt der Inhaber eine Email mit dem Foto der Gastes und die Polizei wartet vor dem Frühstück an der Tür...

    Spam bekämpfen ist aufwendig. Seit es Foto-Handies gibt ist Kreditkartenbetrug eigentlich fast physikalisch unmöglich aber die Kreditkartenfirmen haben es kaum aktiver bekämpft als in der Vor-Digitalen Zeit wo die Karte durch diese Lesegeräte-Tinten-umkopier-Stationen gezogen wurde. Jetzt müssen die Firmen wohl Einspar-Potentiale heben wie sie es seit Jahren machen und M$ trotz Win10 doch 14.000 Stellen streicht obwohl die Wirtschaft wächst oder WalMart Filialen schliesst und Aldi und Lidl das hoffentlich dort noch beschleunigen werden. D.h. der vermutlich große Faktor von Betrügereien mit Kreditkarten wird plötzlich wie ein Ballon angestochen und fällt hoffentlich bald in sich zusammen. Wäre ich Trump und würden meine Hotels von Betrügern kostenlos benutzt würde ich das sofort als Executive Order festlegen damit alle Kreditkarten-Betrügereien praktisch ohne Mehraufwand dank Handy-Fotos vor Ort bzw. Rückmelde-Emails beim Online-Shopping endlich aufhören.

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  2. von Rolf S. am 27.02.2016 (11:14 Uhr)

    Es sollte stets eine Kombination aus mehreren Verifizierungen sein. Gesichtsscan mit Fingerabdruck z.B. Am besten finde ich ja das NFC-Feature der kontaktlosen Kreditkarten. Hier muss man gar nichts mehr bestätigen für Abbuchungen von ein paar Euros, alles muss stets schneller werden an der Kasse, aber ist das gut wenn die Sicherheit dadurch leidet?

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