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Zauberstab für eure Präsi: So funktioniert Gestor

Zauberstab für eure Präsi: So funktioniert Gestor

Gestor ist ein kleiner Stab, mit dem ihr alle Funktionen ausführen könnt, für die ihr normalerweise eine Maus benötigt. Vor allem bei Präsentationen oder in Verbindung mit einem Smart-TV soll sich das Gerät bezahlt machen.

Zauberstab für eure Präsi: So funktioniert Gestor

Gestor. (Foto: Gestor)

Gestor: Zauberstab als Maus-Ersatz

Die Maus hat sich als Eingabegerät etabliert. Wollen wir aber anderen etwas auf einem entfernt stehenden Monitor zeigen oder einen Wohnzimmer-PC über den Fernseher nutzen, ist die Maus nicht unbedingt perfekt. Das Kickstarter-Projekt Gestor soll in genau solchen Szenarien als Maus-Ersatz dienen.

Gestor ist ein kleiner Stab, den die Macher als „Air-Mouse“ bezeichnen. Mit diesem könnt ihr den Cursor bewegen oder scrollen – benötigt aber im Gegensatz zu einer herkömmlichen Maus keine Unterlage dafür. Außerdem müsst ihr Gestor auch nicht auf euren Monitor oder Fernseher richten. Die Bedienung erfolgt, wie der Name bereits andeutet, anhand einfacher Gesten.

Gestor: Der kleine Stab soll als Ersatz für die Maus dienen. (Grafik: Gestor)
Gestor: Der kleine Stab soll als Ersatz für die Maus dienen. (Grafik: Gestor)

Gestor: So steuert ihr euren PC mit dem digitalen „Zauberstab“

Gestor verfügt über drei berührungsempfindliche Ringe an der Oberseite des Stabs. Berührt ihr den unteren Ring, könnt ihr den Cursor durch Bewegung des Stabs steuern. Die beiden Ringe darüber agieren als linke beziehungsweise als rechte Maustaste. Zum Scrollen oder Zoomen könnt ihr Gestor rotieren. Welche der beiden Funktionen genutzt wird, hängt von der aktuell verwendeten Applikation ab.

Gestor soll bereits wie gewünscht funktionieren. Um damit in die Massenproduktion zu gehen, suchen die Macher aber noch nach finanzieller Unterstützung auf der Crowdfunding-Seite Kickstarter. Dort könnt ihr den Stab für derzeit 75 kanadische Dollar erwerben. Sofern alles nach Plan läuft, soll Gestor im Juni 2016 ausgeliefert werden. Eine Garantie dafür habt ihr wie üblich aber natürlich nicht.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Statt Maus und Tastatur: Sensel-Morph-Trackpad soll Apples Force Touch die Show stehlen“.

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2 Antworten
  1. von Faire Bepreisung am 02.02.2016 (13:27 Uhr)

    Schön das Kickstarter immer öfter fair bepreiste Projekte anbietet.
    Trackballs, Touchpads/Trackpads usw. liegen ja auch ab 60 Euro glaube ich und werden von großen Firmen in großen Mengen produziert.

    Die Kunst von Apple läge darin das es gut funktioniert und vielleicht auch noch das man es jedem in die Hand drücken kann und er sofort damit klarkommt. Also kurze Lernkurve und besser noch Kurze Selbst-Lern-Kurve. Mal sehen ob das hier auch von Nerds für Nerds oder von Schlauen Leuten für Bekannte und Verwandte, Politiker, BWLer, Boni-Manager und TV-Moderatoren entwickelt wurde welche (zu Recht) erwarten das es einfach flutscht.

    Auch wird oft zu wenig zwischen kleinen Händen und großen Händen unterschieden.

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  2. von Markus am 02.02.2016 (13:31 Uhr)

    Ich sehe meine Kollegen schon Tränen lachen, wenn ich mit dem Ding den Harry Potter mache :-)

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