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Ghost: Neues Blogsystem von Ex-WordPress-Entwickler

„Einfach nur zum Bloggen“ ist das neue Open-Source-System gedacht. Entsprechend schlicht kommt es daher. Die Idee stammt von John O'Nolan, einem ehemaligen Mitglied der User-Interface-Gruppe von . Auf Kickstarter ist es bereits ein Hit.

Ghost: Neues Blogsystem von Ex-WordPress-Entwickler
Das Dashboard von Ghost gibt dem Nutzer einen schnellen Überblick zu den wichtigsten Eckdaten seines Blogs.
Das Dashboard von Ghost gibt dem Nutzer einen schnellen Überblick zu den wichtigsten Eckdaten seines Blogs.

Eigentlich sind noch fast vier Wochen Zeit, bis das Kickstarter-Projekt zu Ghost sein Finanzierungsziel von 25.000 Britischen Pfund erreichen muss. Aber diese Hürde hat es in Windeseile genommen. Offensichtlich gibt es Bedarf für ein frisches Blogsystem, das mit einem eleganten und schlichten Design und guten Ideen für die Benutzerführung daherkommt.

John O'Nolan will sein Projekt dabei nicht als Kritik an WordPress verstanden wissen. Aber während WordPress-Chef Matt Mullenweg die Zukunft seines Projekts als „künftiges Operating System des Web“ sieht, will Ghost eben nicht mehr sein als eine Publishinglösung für Jedermann.

Ghost setzt auf JavaScript

Im folgenden Video wird das Projekt vorgestellt und ab etwa 1:00 der aktuelle Prototyp in Aktion gezeigt:

Wie man sieht, setzt Ghost auf Markdown, das man parallel zur Frontend-Ansicht eingibt, und nicht auf einen Rich-Text-Editor im Backend. Bilder lassen sich per Drag & Drop in den Beitrag einsetzen. Und von Haus aus ist Ghost bereits auf mobile Geräte optimiert. Auch das „Dashboard“ von Ghost macht einen guten Eindruck: Es soll dem Nutzer alle wesentlichen Informationen rund um sein Blog auf einen Blick präsentieren.

Technisch setzt Ghost auf Node.js. Es sei „die erste mit JavaScript gebaute, vollausgestattete Blogging-Plattform der Welt“. Weitere Details findet ihr auf der Kickstarter-Seite – inklusive Begründung, warum die Wahl auf Node.js fiel.

Und WordPress-Theme-Entwickler sollen sich bei Ghost schnell zurechtfinden. Dieses Bild zeigt Ghost-Code im Vergleich zu WordPress. Die Macher von WooThemes haben bereits ihre Unterstützung zugesagt und wollen einige Designs für Ghost anpassen.

Im August soll Ghost fertig sein

Wenn Ghost im August 2013 fertig ist, wird es allen Interessierten kostenlos zur Verfügung stehen. Dank MIT-Lizenz haben Entwickler dann nahezu alle Freiheiten, auf Ghost aufzubauen oder Themes, Plugins und andere Ergänzungen zu liefern.

Mit dem aktuellen Kickstarter-Projekt sucht die Mannschaft um John O'Nolan finanzielle Unterstützung, um die Entwicklung abschließen zu können. Zudem wollen sie für Ghost eine gemeinnützige Organisation gründen und es ist eine eigene Hostingplattform geplant.

Für die Zukunft gebe es natürlich noch viele Ideen auf der To-Do-Liste des Ghost-Teams, schreibt John O'Nolan auf Kickstarter. Dazu gehört beispielsweise eine gute Lösung für bloggende Teams, inklusive Live-Collaboration.

Wer sich mit einem finanziellen Vorschuss am Projekt beteiligen will, hat dazu wie eingangs erwähnt noch knapp vier Wochen Zeit. Für umgerechnet 12 Euro ist man auf Kickstarter dabei und kann Ghost dann vor dem offiziellen Termin herunterladen. Wer mehr Geld gibt, bekommt beispielsweise Gratismonate auf der Ghost-Hostingplattform.

Und wer als WordPress-Fan dem abtrünnigen John O'Nolan eins auswischen will, kann ihn auch dazu bringen, dass er sich das WordPress-Logo tätowieren lässt. Dazu muss man allerdings umgerechnet rund 3.550 Euro via Kickstarter ausgeben ...

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20 Antworten
  1. von Sascha Pallenberg am 30.04.2013 (09:08 Uhr)

    und backed! Danke fuer den Hinweis Jan

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  2. von Benny Lava am 30.04.2013 (09:10 Uhr)

    Eure Überschrift ist irreführend. Es ist nur ein Kickstartprojekt und noch lange nicht fertig.

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  3. von Nico am 30.04.2013 (09:21 Uhr)

    Tolle Sache, aber wieso so ein 0815 Name der kein Wiedererkennungswert gibt??

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  4. von Petr am 30.04.2013 (12:07 Uhr)

    @Benny Lava
    "Im August soll Ghost fertig sein" ;)

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  5. von Benjamin_Wagener am 30.04.2013 (12:31 Uhr)

    Grundsätzlich wirkt das Projekt schon interessant. Das Problem ist bloß, durch den Aufsatz auf Node.js bleibt das Projekt erst einmal nur etwas für Leute mit einem eigenen (V-)Server. Leute die einfach "nur" einen Webspace haben werden erst einmal in die Röhre gucken und bei Wordpress und Co. bleiben, weil da in der Regel halt nur auf PHP und einfachem HTML basierende Sachen laufen. Da muss sich echt noch etwas tun, damit auch Systeme in anderen Skriptsprachen für die Masse einfacher nutzbar werden.

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  6. von Pascal am 30.04.2013 (13:26 Uhr)

    Ich finde den Ansatz, Bloggen wieder mehr in den Fokus zu stellen, eigentlich ganz nice. WordPress ist ja inzwischen "out of the box" doch schon ein Schwergewicht geworden. Bin auf August gespannt.

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  7. von Jakob am 01.05.2013 (15:33 Uhr)

    @Benjamin_Wagener Gibt doch auch Webspace mit Node, einer der besten dabei uberspace.de. Die Zukunft geht meiner Meinung nach sowieso in Richtung Node/Ruby/Python und eher von PHP weg, wird nur noch einige Zeit dauern bis die Hoster das auch realisieren.

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  8. von Benjamin_Wagener am 01.05.2013 (15:48 Uhr)

    @Jakob: Für den Massenenduser, der bei Wordpress einfach mal eben ein paar Dateien auf den Webspace lädt und dann eine URL aufruft im Browser aufruft und sich dann im Wesentlichen alles recht einfach von alleine einrichtet, ist das aber eine andere Geschichte wenn er sich dann erst einmal so einen Webspace organisieren muss, wo er sich dann über SSH einloggen und irgendwelche Pakete über die Konsole installieren und konfigurieren und starten muss usw.. Und ich weiß nicht wo du eine sonderliche Bewegung bei den Webspace-Anbietern weg von PHP siehst. Ich sehe die nicht. Ich warte auf diese Massenbewegung schon seit Jahren. Hätte schon gerne vor Ewigkeiten mal ein Webprojekt mit Plone oder Rails gestartet gehabt, aber der Kostenaufwand mit V-Server war mir zu viel und Webspace-Angebote die hinreichend leisten würden, waren nicht aufzufinden und sind es bis heute kaum und wenn dann meist wieder zu einem Preis, dass ich mir genauso gut wieder einen V-Server leisten könnte. Wie du sagtest, das wird wahrscheinlich noch lange dauern. Und so lange wird eben auch ein Projekt, das auf Node.js aufbaut, wie etwa Ghost, für die breite Masse der Anwender kein Thema sein.

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  9. von Stefan am 03.05.2013 (15:40 Uhr)

    Liest sich alles ganz toll, ABER wenn ich nur Java -Script schon lese oder gar wo höre, wird mir schon ganz anders. Wozu haben wir denn nun endlich HTML5? Nur um Java mit all seinen beständigen und scheinbar schlimmer werdenden Sicherheitslücken dann zu nutzen oder gar zu fördern?

    Last dieses Java doch mal weg, ist doch genau so auf dem langsamen aber stetigen sterbenden Weg wie Flash.

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  10. von Benjamin_Wagener am 03.05.2013 (15:46 Uhr)

    @Stefan: Sorry, aber mir scheint, du legst da gerade einen nach dem Motto "Wenn man keine Ahnung hat, besser mal nichts sagen" hin...

    1. JavaScript hat mit Java nichts zu tun! Java war eine gewisse Orientierung bei der Erstellung von JavaScript aka ECMAScript, aber das war es auch. JavaScript ist aber eine komplett andere Programmiersprache als Java.
    2. HTML5 ist für das Frontend. Node.js läuft aber im Backend hier als Alternative zu PHP, Ruby, Python oder dergleichen. Und sorry, aber JavaScript wirst du auf absehbare Zeit aus der Webentwicklung nicht weg bekommen. Im Gegenteil, es hat die Entwicklung in dem Bereich in letzter Zeit sogar um einiges voran gebracht.

    Am Besten also das nächste mal etwas mehr informieren ehe du dich wieder mal zu einem Kommentar hinreißen lässt.

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  11. von Stefan am 03.05.2013 (15:49 Uhr)

    @Benjamin_Wagener: Danke für die Erläuterung, jetzt wurde ich etwas mehr erleuchtet.

    Aber geht das auch weniger beleidigend und weniger "von Oben herab im Lehrer Stil" für dich, oder ist das generell so deine Art, anderen Menschen dein Wissen zu vermitteln?

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  12. von Benjamin_Wagener am 03.05.2013 (15:54 Uhr)

    Wo bin ich denn bitte beleidigend geworden? Und sorry, aber was kann ich dafür, wenn du meinst hier etwas beitragen zu müssen ohne dich vorher ordentlich zu informieren und dabei ne Menge Unsinn schreibst? Du sprichst hier von HTML5 und schmeißt zwei völlig verschiedene Programmiersprachen durcheinander und scheinst dabei selbst von HTML5 herzlich wenig Ahnung zu haben, weil es derzeit so ist, dass man in der gängigen Praxis versucht viele Komponenten von HTML5 in älteren Browsern durch JavaScript umzusetzen. Da fragt man sich halt schon was du dir bei deinem Kommentar überhaupt gedacht hast und fühlt sich genötigt ein paar Dinge klar zu stellen für Leute die vielleicht ähnlich wenig Ahnung haben wie du und das dann lesen.

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  13. von Stefan am 03.05.2013 (15:57 Uhr)

    @Benjamin_Wagener: Don't Feed the Troll, und von daher kein weitere Kommentar von mir dazu oder für dich. Danke aber für den 1. Kommentar, noch mal.

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  14. von Petr am 03.05.2013 (16:00 Uhr)

    @Stefan, sorry aber ich muss dem Benjamin schon Recht geben. Du haust hier einen Raus basierend auf Halbwissen. Da darfst du dich nicht wundern wenn es mal einen "Realitätsupdate" gibt. Hättest du eher "gefragt" als "behauptet" wäre das wohl anders gelaufen. Aber nichts für Ungut ;)

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  15. von Benjamin_Wagener am 03.05.2013 (16:01 Uhr)

    Dreister geht es wohl kaum. Erst einen total uninformierten und sinnlosen Beitrag bringen, dann ohne Bezug behaupten beleidigt worden zu sein und dann jemand anderen als Troll beleidigen der einfach nur Unsinnigkeiten klar gestellt hat. Unglaublich. Es sind immer nur die anderen die die Fehler machen...

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  16. von Zabus am 04.05.2013 (22:48 Uhr)

    @Benjamin_Wagener wenn man schon wen ausbessert dann richtig ;). Wüsste nicht seit wann JavaScript eine richtige Programmiersprache ist. JavaScript ist wie der Name schon sagt eine Skriptsprache.

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  17. von Benjamin_Wagener am 04.05.2013 (22:53 Uhr)

    @Zabus: Auch eine Skriptsprache ist eine Programmiersprache. Wir reden hier nicht von einer Deklarationssprache a la HTML. Mit JavaScript programmierst du Applikationen und Algorithmen. Wenn du siehst was unter Node.js mit JavaScript möglich ist, siehst du auch ganz praktisch, dass JavaScript definitiv eine Programmiersprache ist. Skript sagt ja eben nur aus, wie die Programmierung dann vom Computer ausgeführt wird. Eben nicht vorkompiliert, sondern live nach Skript.

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  18. von Zabus am 05.05.2013 (11:28 Uhr)

    @Benjamin_Wagener Sprachlich und Oberflächlich gesehen gebe ich dir recht. Doch technisch wird zwischen einer Programmiersprachen und Skriptsprachen unterschieden, dass eine Skriptsprache nach Jahren in vielen Bereichen schon eine Programmiersprache ersetzt, macht sie noch immer nicht zur einer. Auch wenn durch Node.JS der große Unterschied nicht mehr gegeben ist. Wir könnten hier aber tagelang diskutieren, deshalb werfe ich einfach den ECMA-Standard ein oder wie die Node.JS-Entwickler die Sprache selber bezeichnen.

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  19. von Benjamin_Wagener am 05.05.2013 (12:04 Uhr)

    @Zabus: Dann sind für dich Python, Ruby, PHP und Perl auch keine Programmiersprachen? Wieso nicht? Definiere das doch mal! Man programmiert doch mit all diesen Sprachen, oder was tut man sonst deiner Meinung nach damit? Was sollen sie dann anderes sein als Programmiersprachen?

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  20. von Benjamin_Wagener am 05.05.2013 (12:13 Uhr)

    @Zabus: Vor allem wo kommt deine Behauptung her, dass man zwischen Skriptsprachen und Programmiersprachen unterscheiden würde? Das ist Unsinn! Man unterscheidet allenfalls zwischen Sprachen wo vorkompiliert wird und Sprachen wo zur Laufzeit kompiliert wird. Beides sind aber Programmiersprachen. Das siehst du auch auf Wikipedia, beim Tiobe-Index, Github (wo JavaScript übrigens auf Platz 1 der verwendeten Programmiersprachen steht) und und und. Deine Definition scheint mir also ziemlich aus der Luft gegriffen.

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