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Github Marketplace: Plattform wird zum App-Store für den gesamten Entwicklungsworkflow

    Github Marketplace: Plattform wird zum App-Store für den gesamten Entwicklungsworkflow

(Foto: t3n)

Mit dem Github Marketplace will die Entwicklerplattform eine zentrale Tool-Sammlung für den gesamten Entwicklungsworkflow aufbauen. Wir erklären euch, was das für euch bedeutet.

Github Marketplace öffnet seine Pforten

Im Rahmen der Github-Satellite-Konferenz in London hat das Unternehmen einen eigenen Marktplatz vorgestellt. Unter dem Namen Github Marketplace sollen Organisationen zukünftig eine kuratierte Auswahl an Tools finden, die nicht nur mit Github zusammenarbeiten, sondern auch direkt über den Firmenaccount bezahlt werden können. Der Marketplace startet mit den Kategorien: Continuous Integration, Monitoring, Projektmanagement und Code-Qualität. In jeder der Kategorien finden Teams zum Start mindestens drei Anbieter entsprechender Tools.

Der Github-Marketplace wurde offiziell eröffnet. (Screenshot: Github)

Tools mit Github-Integration sind an sich nichts Neues, doch für den Marketplace wurde das Konzept noch einmal verbessert. Über die ebenfalls heute als bereit für den Produktiveinsatz erklärte neue GraphQL-API sollen die Github-Apps, wie sie zukünftig genannt werden, wirklich nur auf die Daten zugreifen können, die sie benötigen.

Github entledigt sich damit endlich des OAuth-Modells zur App-Authentifizierung auf Nutzerbasis. Das Modell wurde zwar viel genutzt – laut Github hat sich die Nutzungsrate jährlich verdoppelt –, allerdings stellt es letztlich ein Sicherheitsrisiko dar, fremden Apps vollständigen Zugriff auf den eigenen Account zu geben. Github-Apps greifen stattdessen über die API nur auf die Daten zu, die sie benötigen.

Der Github Marketplace in Bildern
Der Github-Marketplace wurde offiziell eröffnet. (Screenshot: Github)

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Github Marketplace soll bei Nutzern für Vertrauen sorgen

„Nutzer sollen Marketplace-Apps dasselbe Vertrauen entgegenbringen können wie Github selbst“, erklärt Firmenchef Chris Wanstrath gegenüber t3n. Um das zu gewährleisten, müssen Apps eine Reihe von Vorraussetzungen erfüllen, um in den Marketplace aufgenommen zu werden. Dazu gehört beispielsweise die Offenlegung ihres Workflows in Bezug auf Sicherheitslücken. Außerdem müssen die App-Anbieter gegenüber Github offenlegen, welche SaaS-, PaaS- oder IaaS-Anbieter sie in Anspruch nehmen.

„Wir wollen wissen, was mit den Daten unserer Kunden passiert“, so Platform-Engineering-Manager Kyle Daigle in einem Hintergrundgespräch. Betreiber von Github-Apps, die im Marketplace gelistet werden wollen, müssen außerdem rechtsverbindlich erklären, dass sie Nutzerdaten auf Wunsch endgültig löschen und dies innerhalb eines klar definierten Zeitraums tun.

Github Marketplace und die Konkurrenz

Github-Konkurrent Gitlab bietet seit einiger Zeit eine Continuous-Integration-Pipeline an. Einige Marktbeobachter hatten erwartet, dass Github hier nachziehen könnte. Stattdessen öffnet sich die Plattform weiter für Drittanbieter, die untereinander über ihre Features und ihren Fokus auf bestimmte Nutzergruppen miteinander konkurrieren.

Github selbst behält 25 Prozent der Einnahmen aus dem Marketplace, während der Rest an die Betreiber der jeweiligen Apps gehen. Uns gegenüber wurde jedoch bestätigt, dass Apps auch kostenfrei im Marketplace angeboten werden können. Das ist dann auch für den App-Anbieter umsonst.

Disclosure: Die Reise erfolgte auf Einladung von Github.

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