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Scientist: Cleveres GitHub-Tool vergleicht die Ergebnisse von neuem und altem Code

Scientist: Cleveres GitHub-Tool vergleicht die Ergebnisse von neuem und altem Code

hat mit Scientist eine Ruby-Library veröffentlicht, mit der ihr die Ergebnisse von neuem und altem vergleichen könnt. So sollt ihr potenzielle Fehler vor dem Austausch kritischer Code-Bestandteile aufdecken.

Scientist: Cleveres GitHub-Tool vergleicht die Ergebnisse von neuem und altem Code

GitHub. (Foto: 360b / Shutterstock.com)

GitHub Scientist: Ruby-Library hilft beim Ersetzen von Legacy-Code

Vor einigen Jahren musste GitHub einen kritischen Teil der Codebasis erneuern, der für die Zugriffsrechte zuständig war. Mit einfachen Tests des neuen Codes wollte sich die Cloud-Plattform aber nicht zufriedengeben. So kamen die GitHub-Entwickler auf die Idee für die Ruby-Library Scientist. Die Idee dahinter: Der neue und der alte Code werden gleichzeitig ausgeführt. Anschließend werden die Ergebnisse verglichen. So sollen potenzielle Fehler besser aufgespürt werden können.

GitHub Scientist: So vergleicht ihr die Ergebnisse des neuen und des alten Codes. (Grafik: GitHub)
GitHub Scientist: So vergleicht ihr die Ergebnisse des neuen und des alten Codes. (Grafik: GitHub)

Was ihr letztlich mit den anfallenden Daten macht, ist euch nicht vorgegeben. GitHub selbst nutzt Scientist in Kombination mit Brubeck und Graphite, um aus den Informationen Graphen zu generieren. Anhand dieser Graphen lassen sich etwaige Abweichungen in den Ergebnissen schnell aufspüren.

GitHub Scientist: Ruby-Library eignet sich nicht für jedes Einsatzgebiet

Ihr solltet Scientist nicht einsetzen, wenn der neue und der alte Code Daten in dieselbe Datenbank schreiben oder anderweitig Daten beeinflussen, auf die das Produktivsystem zugreift. GitHub nutzt Scientist daher nur für Lesevorgänge.

Scientist wurde von GitHub unter der freien MIT-Lizenz veröffentlicht. Wer sich eingehender damit beschäftigen will, sollte auch diesen Blogbeitrag von der GitHub-Entwicklerin Jesse Toth lesen.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Atom von GitHub: Die populärsten Erweiterungen im Überblick“.

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