Blogger und Websitebetreiber sollen durch die einfache und schnelle Implementierung von neuen Funktionen auch ihre Besucherzahlen und damit ihre Werbeeinnahmen erhöhen. In den Kategorien Games, Content, Photos, Tools und Video stehen bereits zum Start der Application-Plattform einige Tools bereit, wie beispielsweise:
- Sphere: verbindet Inhalte mit anderen ähnlichen Inhalten
- PollDaddy: Tool zum Erstellen von Umfragen
- BuzzFeed: eigene Inhalte werden per Widget auch auf anderen Seite angezeigt
- Meebo: auf Ajax basierender Instant Messenger
- FotoViewr Slideshow: Präsentation von Flickr-Fotos
Auch um die Monetarisierung kümmert sich Glam: Über ein integriertes Werbesystem werden alle Blogger und Websitebetreiber an den Werbeeinnahmen beteiligt. Entwickler können ihre Anwendungen entweder kostenlos bereitstellen oder sie über den "GlamApp Store" zum Kauf anbieten.
Die Plattform wurde mit den Google Gadgets entwickelt und unterstützt OpenSocial und OpenID. Zur Zeit befindet sich GlamApps noch in der private Beta und steht nur Mitgliedern des Glam-Netzwerkes zur Verfügung. Das soll sich Anfang 2009 ändern: Alle interessierten Blogger und Seitenbetreiber können dann die Tools von GlamApps nutzen. Zudem sei geplant, den Quellcode der Plattform als Open Source freizugeben.
Das Konzept erinnert etwas an den AppStore für Apples iPhone. Der Schwerpunkt dürfte allerdings auf kostenlosen Tools liegen. Sieht man sich das Glam-Netzwerk an, scheint das Potenzial von GlamApps riesig zu sein. Das Geschäftsmodell vor allem über Werbung Geld zu verdienen, ist zwar konservativ, aber auch gut skalierbar. Es könnte sich für alle Beteiligten auszahlen, da Glam Media sowohl die Entwickler, als auch die Publisher an den Erlösen beteiligt. Selbst für die Konsumenten könnte am Ende etwas übrig bleiben: Blogs und Websites mit vielen nützlichen Funktionen.



![Diese Tools nutzen Entwickler für unterschiedliche Aufgaben [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-351639_symbolbild-werkzeug-tool_medium.jpg)


Eine Antwort
von » Erfolgsmodell "Glam":… 23.03.2009 (20:48Uhr) 1.
[...] CEO Samir Arora sieht Glam selbst als “distributed media company”. Inhalte werden selbst produziert, im Netz gefunden, miteinander verknüpft und so den Leserinnen und Anzeigenkunden etwas geboten. Am Ende des Tages ist Glam weder ein Portal noch ein Netzwerk, sondern eher eine Plattform. Dass die Entwicklung in diese Richtung geht, zeigen auch die “GlamApps”: nützliche kleine Tools, die man in die eigene Seite integrieren kann. Dazu muss man künftig kein Mitglied des Glam-Netzwerks mehr sein. Hier wächst Glam also sogar über seine sowieso weit gesteckten Grenzen hinaus (mehr zu den GlamApps hier bei t3n). [...]