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Dieser kleine Glaspuck speichert 360 Terabyte Daten – auf ewig

    Dieser kleine Glaspuck speichert 360 Terabyte Daten – auf ewig

Speichern. (Screenshot: YouTube/OCR)

Britische Forscher haben einen 5D-Speicher aus Glas entwickelt, der bis zu 360 Terabyte Daten für bis zu 13,8 Milliarden Jahre speichern können sollen. Ein Femtosekunden-Laser dient dabei dem Beschreiben und Auslesen.

Glaspuck: Laser schreibt und liest Daten

5D-Daten-Speicher für die Ewigkeit. (Foto: Uni Southampton)
5D-Daten-Speicher für die Ewigkeit. (Foto: Uni Southampton)

Was Forscher der University of Southampton entwickelt haben, könnte ein riesiger Schritt in Richtung praktisch unendlichem Speichern von großen Datenmengen sein. Als Trägermaterial setzen die Wissenschaftler auf kleine Glas-Scheiben, die hohen Speicherdichten werden über Nanostrukturen erreicht. Zum Beschreiben des nur wenige Zentimeter großen Glaspucks wird ein Laser eingesetzt, mit dem die Struktur des Glases mit Lichtimpulsen von nur wenigen Femtosekunden Dauer verändert wird.

Herausgekommen ist eine winzige Glasscheibe, die bis zu 360 Terabyte an Daten speichern kann. In ersten Tests konnte der Datenträger Temperaturen von rund 1.000 Grad problemlos widerstehen. Bei 190 Grad ist nach den Berechnungen der Wissenschaftler eine sichere Lagerung der Daten bis zu 13,8 Milliarden Jahre gewährleistet. Entsprechend länger bleiben Daten bei Zimmertemperatur gespeichert und wieder auslesbar.

5D-Speichertechnik für Daten auf Glas

Deklaration der Menschenrechte. (Bild: Uni Southampton)
Deklaration der Menschenrechte. (Bild: Uni Southampton)

Die Wissenschaftler nutzen zur Archivierung der Daten auf der Glasscheibe die sogenannte 5D-Speichertechnik. Das bedeutet, dass die Bits durch fünf verschiedene Merkmale repräsentiert werden, wie es in einem entsprechenden Bericht auf der Website der Uni Southampton heißt. Die fünf Merkmale umfassen die dreidimensionale Anordnung in der Nanostruktur, die Größe und die Ausrichtung der Bits.

Die Erfindung soll in Kürze in einem entsprechenden Bericht näher spezifiziert werden. Jetzt sind die Wissenschaftler auf der Suche nach Partnern, um die neue Speichertechnologie in absehbarer Zeit auf den Markt zu bringen. Für Professor Peter Kazansky vom Optoelectronics Research Centre der Uni Southampton steht jedenfalls fest: „Diese Technologie kann die letzten Zeugnisse unserer Zivilisation sichern, alles, was wir gelernt haben, wird dadurch nicht mehr vergessen“.

via derstandard.at

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3 Reaktionen
Tommy
Tommy

„Diese Technologie kann die letzten Zeugnisse unserer Zivilisation sichern, alles, was wir gelernt haben, wird dadurch nicht mehr vergessen“
Naja, blöd wird es nur, wenn wir vergessen, wie man dieses Medium lesen kann....

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Marvin
Marvin

Die Anleitung zum auslesen ist sicherlich auf dem Medium gespeichert ^^

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Schönes Produkt
Schönes Produkt

Auf TesaROM warten wir noch immer. Meldungen dürften bei heise zu finden sein. Beachtet die Jahreszahlen und vergleicht es mal mit Technik-Meldungen von heutzutage um zu erkennen...
Ebenso auf MVD und andere nette Ideen wie PREP usw. aber MVD usw. hat sich leider auch nicht durchgesetzt und der Datenhaltung geholfen.

Aber Engländer haben den letzten verbliebenen europäischen Chip-Produzenten (ARM ist gemeint !) und dort darf man Projekte (Segway nachbauen usw.) erfolgreich schikanierungs-frei (Raspberry ist auch aus England) realisieren und wird auch noch gelobt und gefeiert während man in korrupten Diktaturen für Youtube-Browser-Plugin-Erklärungen (oder natürlich auch für system-kritische Blogger-Tweets) vom System verurteilt und existenzvernichtet werden soll und sogar noch im Börsen-Fernsehen Investitions-Werbung bucht und Investoren sucht...

Vermutlich kaufen die Festplatten-Produzenten es auf und entwickeln es dann natürlich nicht mehr weiter. Siehe Summly. Oder ARA, oder die meisten (ausser Mail und Youtube) Projekte bzw. Aufkäufe von Google... Fast nur Zuckerberg und Musk bringen die Welt mit Produkten (Oculus oder PowerPacks oder verfügbare bezahlbare E-Autos) voran. Die Anderen kaufen und beenden gerne disruptive Ideen zum Vorteil des Establishments...

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