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Global statt Luxus: Uber unterzieht sich Rebranding mit neuem Logo

Global statt Luxus: Uber unterzieht sich Rebranding mit neuem Logo

Das Startup will nicht mehr nur als Taxi-Service wahrgenommen werden und erfindet sich neu. Die Uber-Marke wird in den einzelnen Ländern sogar regionalisiert.

Global statt Luxus: Uber unterzieht sich Rebranding mit neuem Logo

Zwei neue Uber-Logos

Nach vier Jahren verpasst sich Uber einen neuen Markenauftritt. Das neue Branding soll den Wandel vom exklusiven Chauffeurdienst zu zahlreichen Dienstleistungen in verschiedenen Preiskategorien reflektieren. Zwei Jahre hat sich CEO Travis Kalanick mit dem Rebranding beschäftigt.

uber-rebranding
Die neue Designwelt von Uber umfasst neben dem Logo neue Schrift und neue Farben. (Bild: Uber)

„Wir lassen kein Bit und kein Atom unbewegt“, lautet das neue Motto des , das zuletzt mit 62,5 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Das Schwarz-Weiß-Logo wird durch zwei Versionen ersetzt: eines für die Kunden, eines für die Partner. Beide haben ein Symbol mit farbigem Muster hinterlegt. Auch der Schriftzug wurde leicht angepasst.

Uber verabschiedet sich mit dem neuen Logo vom starren Schwarz-Weiß-Look. (Bild: Uber)
Uber verabschiedet sich mit dem neuen Logo vom starren Schwarz-Weiß-Look. (Bild: Uber)
Die App für Uber-Fahrer bekommt ebenfalls einen neuen Look. (Bild: Uber)
Die App für Uber-Fahrer bekommt ebenfalls einen neuen Look. (Bild: Uber)

Farbwelten für die unterschiedlichen Märkte

Ein zentraler Bestandteil des neuen Markenauftritts ist die Regionalisierung. Das Unternehmen will die 65 Länder, in denen die Services verfügbar sind, durch unterschiedliche Farbwelten widerspiegeln. Langfristig soll sogar jede der 400 Städte einen eigenen Look erhalten. Für die Farbwelten haben die Designer die Architektur und Kultur der Regionen analysiert.

Die Farbwelt für den Uber-Auftritt in Indien basiert auf der Architektur und Kultur des Landes. (Bild: Uber)
Die Farbwelt für den Uber-Auftritt in Indien basiert auf der Architektur und Kultur des Landes. (Bild: Uber)

Das finale Design hat Kalanick nach dem zweijährigen Prozess erst am 19. Januar abgesegnet, wie er in der Entstehungsgeschichte bei Wired verrät. Das alte Branding sollte den Luxus reflektieren, den Uber anbieten wollte: „Aber das sind wir nicht mehr.“

via newsroom.uber.com

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Eine Antwort
  1. von Peter Schmidt am 03.02.2016 (11:08 Uhr)

    Könnt ihr vielleicht etwas mehr journalistische Integrität beweisen und nicht einfach Ubers Bezeichnung für Fahrer, "Partner", abschreiben? Kein Unternehmen würde mit "Partnern" umgehen wie Uber mit seinen Fahrern.

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