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Software & Infrastruktur

Gmail-Leak: Fünf Millionen Passwörter veröffentlicht

    Gmail-Leak: Fünf Millionen Passwörter veröffentlicht
Gmail-Extensions gibt es im Zusammenspiel mit Google Chrome eine ganze Menge – die besten für den geschäftlichen Einsatz stellen wir vor. (Quelle: Mashable)

Die privaten Informationen tauchten auf einem russischen Bitcoin-Forum auf. Google dementiert, dass es sich hierbei um eine Sicherheitslücke bei Gmail handelt. Nutzer können in einem Online-Tool checken, ob ihr Konto betroffen ist.

Diverse Online-Dienste als Hacker-Quelle

Ein guter Zeitpunkt, Eure Google-Passwörter zu aktualisieren: Auf einem russischen Bitcoin-Forum sind am Mittwoch 4,93 Millionen Passwörter zu Gmail-Konten durchgesickert.  Der Nutzer, der die Textdatei veröffentlicht hat, behauptet, dass zumindest 60 Prozent der Informationen auch funktionieren würden.

Google meint zu dem Vorfall, dass es sich hierbei um keine Sicherheitslücke auf Seiten von Gmail handeln könne. Es sei kein Angriff verzeichnet worden. Wahrscheinlich hätten die Hacker die Informationen von unterschiedlichen Diensten, bei denen Gmail-Adressen für die Anmeldung verwendet werden, gesammelt. Das Unternehmen beruhigt, dass nur zwei Prozent der veröffentlichten Login-Daten auch tatsächlich stimmen würden.

Gmail-Extensions gibt es im Zusammenspiel mit Google Chrome eine ganze Menge – die besten für den geschäftlichen Einsatz stellen wir vor. (Quelle: Mashable)
Der Großteil der veröffentlichten Gmail-Logins soll falsch sein, beschwichtigt Google. (Quelle: Mashable)

Gmail-Konto überprüfen

Zur Überprüfung, welche Adressen sich in der Liste befinden, wurde von unbekannten Betreibern das Online-Tool Isleaked eingerichtet. Um auf der Website, deren Betreiber unbekannt sind, nicht die gesamte Email-Adresse eingeben zu müssen, können drei Zeichen ersetzt werden. Laut einer Analyse von The Next Web sind in der Datei vorwiegend englische, spanische und russische Konten zu finden.

Viele Nutzer, die sich auf der Liste finden, berichten, dass die Login-Daten veraltet oder nicht richtig sind. Der Suchmaschinenkonzern empfiehlt den Usern angesichts des aktuellen Leaks, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Anmelden bei den Google-Diensten zu verwenden.

Update: Wie Blogger James Watt aufdeckt, wurde die Domain isleaked.com laut dem Verzechnis Whois erst am 8. September registriert, also zwei Tage vor dem Bekanntwerden des Leaks. Als vertrauenswürdige Alternative empfiehlt Lifehacker das Tool Knowem.

via thenextweb.com

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7 Reaktionen
Davor

Also alles würd ich nicht glauben was in den Großen Konzernen nach aussen kommuniziert wird.

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Jason Bladt

Und 98% der Passwörter sind laut einem Statement von Google sowieso falsch. (Quelle: Heise.de)

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Davor

Solche Recherche Updates die ihr macht könntet ihr in Zukunft oben schreiben, da diese ziemlich wichtig sind ob wir der Seite vertrauen sollen oder nicht. Da wir ja auch t3n vertrauen, vertrauen wir auch den Links die ihr in eueren News reinstellt.

Danke

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Vanderelbe

Die Dienste zum Überprüfen der Email würde ich nicht nutzen. Stattdessen würde ich die "Gelegenheit" nutzen um alle (wichtigen) Passwörter mal zu ändern!

Für die wichtigen Accounts einzigartige Passwörter wählen!

Wat mutt dat mutt

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Carsten Feller

Alternative zum o. g. Check: http://securityalert.knowem.com/

Ob es allerdings unbedingt sinnvoll ist, seine Accounts nach jedem Bekanntwerden einer Lücke bei solchen Diensten zu überprüfen?

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Markus
Markus

Wer oder was ist isleaked.com? Domain wurde vor 3 Tagen registriert, so ein Zufall ;)

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Oink
Oink

Ich hab einfach vorsorglich mein Passwort geändert. Sollte man sowieso öfters mal machen, 1mal im Jahr oder so.

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