Gnome und Mozilla vereinbaren enge Zusammenarbeit

Die Gnome Foundation und das Mozilla-Projekt haben eine enge Kooperation angekündigt. Das geschlossene Abkommen geht dabei über eine bessere Integration der Mozilla-Software hinaus.

Wie das Team des Linux/Unix-Deskop Gnome in einer Pressemeldung ausführt, haben sich die beiden Projekte unter anderem auf eine Beteiligung von Mozilla-Mitarbeitern im Beratungsgremium der Gnome Foundation geeinigt, das die langfristigen Entwicklungsziele der Desktop-Oberfläche festlegt.

Außerdem will stärker an der Integration eigener Software in die Desktopumgebung arbeiten. Hierbei wollen die Mozilla-Verwantwortlichen den Fokus ihrer Arbeit auf die Entwicklerplattform XUL und den bekannten Webbrowser Firefox legen. Das Ende Februar angekündigte Gnome-Programm zur Verbesserung der Barrierefreiheit will die Mozilla-Stiftung darüber hinaus mit 10.000 US-Dollar unterstützen.

Red-Hat-Mitarbeiter und Mozilla-Sprecher Chris Blizzard betonte: "Gnome GTK+ sind schon seit Jahren die Umgebung unserer Wahl. Angesichts der Tatsache, dass wir uns vom Desktop nun in Richtung des mobilen Marktes bewegen, werden wir weiterhin mit Gnome zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Mozilla- und Firefox-Nutzer in jeder Gnome-Umgebung so gut wie möglich arbeiten können." Mit der im April vergangenen Jahres angkündigten Mobile Initiative versucht der freie Desktop auch in diesen Markt vorzudringen.

Die beiden Projekte betonen insbesondere die gemeinsamen Ziele: Beide hätten sich zum Ziel gesetzt, offene Standards und Formate zu unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung.

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