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Software & Infrastruktur

Goodbye Google: Firefox integriert Yahoo als neue Standard-Suchmaschine

    Goodbye Google: Firefox integriert Yahoo als neue Standard-Suchmaschine
Der Firefox 17 setzt auf soziale Funktionen, die über eine Social API integriert werden.

Trennung nach zehn Jahren: Anstatt die Partnerschaft mit dem Suchmaschinenriesen zu verlängern, schließt der Browser-Anbieter in den USA einen Fünf-Jahresvertrag mit Yahoo ab. In anderen Ländern bleibt Google noch erhalten.

Firefox mit neuen Partnern

Es ist die „neue Such-Strategie“, erklärt Mozilla-CEO Chris Beard die Entscheidung, sich zumindest in den USA und zwei weiteren Ländern von Google zu verabschieden. Zehn Jahre lang war die Suchmaschine als Standard-Suche im Browser Firefox integriert. Künftig verlässt sich der Browser jedoch auf einen anderen Partner. Mit Yahoo hat das Unternehmen eine Zusammenarbeit auf die nächsten fünf Jahre abgeschlossen. Mindestens so lange ist Yahoo als Suchmaschine eingebaut. Außerhalb der USA will Beard jedoch die Zusammenarbeit mit Konkurrent Google weiterführen.

Ab Dezember verspricht Geschäftsführer Beard seinen Nutzern eine überarbeite, moderne Suche mit Yahoo. Die Entscheidung begründet der Software-Hersteller damit, sich neu ausrichten zu wollen: „Als wir unsere Partnerschaften evaluiert haben, wollten wir sicherstellen, dass sie unseren Werten und unserer Unabhängigkeit entsprechen.“ Dieses sei nur bei einem Angebot der Fall gewesen.

Mozilla Firefox: Die neue Australis-Oberfläche auf verschiedenen Plattformen. (Bild: Mozilla Firefox)
Ab Dezember suchen Firefox-Nutzer mit Yahoo statt Google. (Bild: Mozilla Firefox)

Russland und China mit eigenen Suchmaschinen

Firefox hat sich dazu entschlossen, die Suche zu einem regionalen und nicht globalem Thema zu machen. Deshalb bleibe Google in anderen Ländern erhalten. In zwei Staaten setzt der Browser jedoch auf lokale Angebote: In Russland ist Yandex künftig die offizielle Suchmaschine, in China ist es Baidu.

Laut der Non-Profit-Organisation, die hinter Firefox steht, werden pro Jahr 100 Milliarden Suchanfragen abgewickelt. Für Yahoo, dessen Anteil am Suchmaschinenmarkt derzeit bei zehn Prozent liegt, könnte das einen Push in das frühere Hauptgeschäft bedeuten.

via blog.mozilla.org

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10 Reaktionen
Stefan

ich teste es mal, hab sonst immer google verwendet

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riegeo
riegeo

Ich kann eh meine gewünschte Standard Suchmaschine in den Einstellungen vorgeben?

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Oink
Oink

Eigtl. müsste die Überschrift "Goodbye Firefox" heißen. Firefox ist meiner Meinung nach Eintwicklungstechnisch im Stillstand, zumindestens aus Websicht. Es fühlt sich noch immer träge an, hängt sich immer noch komplett auf, wenn irgendwo ein Javascript zu krass agiert oder mal wieder Flash hängt.
Das die die Standardsuchmaschine ändern, Anfangen Werbung einzublenden zeigt eigtl. wohin es geht...

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Startpage[dot]com
Startpage[dot]com

Startpage ist diskret und benutzt die Suchergebnisse von Google.

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Der Tony
Der Tony

Die Google die.
Besser nicht die Welt versklaven!

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hxgwhwbshsgs
hxgwhwbshsgs

Als ob das bei dem ständig fallenden Marktanteil im Desktopbereich und der Nichtexistenz im Mobilbereich irgendwie noch von Relevanz ware.

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Tobias Föllmer

Ist es nicht viel sinnvoller den User entscheiden zu lassen?
Und wenn man sich mal die Frage stellt:
"Warum wird Google so oft verwendet?" Dann hat da jeder so seine eigenen Erfahrungen und die allermeisten haben die "besten" Ergebnisse bei Google. Genau deshalb ist Google auch so erfolgreich und aus diesem Grund nutzen die allermeisten auch Google als Suchmaschine und nicht . . .

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Aaron
Aaron

Eine solche Entscheidung kann ich im Endeffekt bei keinem Browser nachvollziehen.

Ich mache jedes Jahr etwa eine Woche einen Test und setze meine Standard-Suchmaschine auf Bing, Yahoo oder DuckDuckGo. Meiner Meinung nach bietet Google aber mit riesigem Abstand die sehr viel besseren Suchergebnisse - man findet einfach viel schneller relevante Resultate und bekommt deutlich weniger irrelevantes angezeigt.

Wenn ein Browser (oder OS) auf einen anderen Standard-Suchanbieter setzt, dann ist das für mich einfach eine Entscheidung gegen den User - der will schlussendlich mit diesen Funktion im Alltag wirklich sinnvoll arbeiten können.

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Atilla

Hey Aaron,
genau meine Meinung! Man kann ja bei Google durchaus über Moral, Datenschutz etc diskutieren, aber auch für mich gilt: Das beste Ergebnis liefert Google!
Das gilt insbesondere, wenn es in Nischen bzw Long Tails geht. Mein Gefühl hier: Insbesondere die völlig überbewertete Suchmaschine DuckDuckGo ist damit gnadenlos überfordert.
Viele Grüsse

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