Bislang war es für Werbetreibende umständlich, einzelne Anzeigen zu unterschiedlichen Preisen auf einzelnen Geräten oder zu bestimmten Uhrzeiten auszuspielen. Doch mit dem neuen AdWords-Update führt Google jetzt „Erweiterte Kampagnen“ ein, die ein präzises Targeting einzelner Anzeigen an zentraler Stelle ermöglichen. Dadurch lassen sich auch mobile Kampagnen leichter umsetzen und auf verschiedenn Geräte ausspielen, heißt es auf SearchEngineLand.
Google AdWords: Die Neuerungen des Updates im Überblick
Die zentralen Pluspunkte des Updates nennt Google im Unternehmensblog:
- Starke Marketing-Tools für die Multi-Geräte-Welt: Suchmaschinen-Nutzer wollen Suchresultate, die zu ihrem aktuellen Kontext passen – ihrem Gerät, ihrem Ort und der Uhrzeit. Durch das neue Update können Werbetreibende eine Kampagne zu unterschiedlichen Preisen für verschiedene Geräte, Orte und Uhrzeiten optimieren.
- Clevere Werbeanzeigen für unterschiedliche Kontexte: Anzeigen werden automatisch an den jeweiligen Kontext angepasst. Sie werden geräteübergreifend mit den passenden Texten, Links oder Apps verknüpft, ohne dass Werbetreibende für jeden Einzelfall eigene Kampagnen anlegen müssen.
- Erweitere Berichte, um neue Konversionsarten zu messen: Durch erweiterte Analysen lassen sich ab sofort auch Konversionsarten wie Anrufe oder App-Downloads im AdWords-Bericht einsehen.
Einfachheit des Google-AdWords-Updates führt zu eingeschränkten Möglichgkeiten
Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt: Die hinzugewonnene Einfachheit von Google AdWords führt auch zu eingeschränkten Auswahlmöglichkeiten. So wurden beispielsweise die Geräte-Kategorien „Desktop“ und „Tablet“ zusammengelegt. Werbetreibende können ihr Targeting dadurch nicht mehr auf Tablet-Nutzer beschränken, um etwa Couch Commerce zu forcieren. Hinzukommt, dass der festgelegte Gebotspreis für Anzeigen auf Desktop-Geräten und Tablets in Zukunft als Ausgangsbasis jeder Kampagne gilt. Davon abhängig können Nutzer erst im zweiten Schritt den Gebotspreis für Anzeigen auf Smartphones definieren (beispielsweise „+ 20 Prozent“). Dadurch wird es unmöglich sein, auf Smartphones zu werben ohne zugleich einen Gebotspreis für Desktop-Geräte und Tablets anzugeben.
Auch das Targeting für bestimmte Betriebssysteme entfällt. Google spielt Werbeanzeigen in Zukunft automatisch für die Betriebssysteme aus, die im jeweiligen Kontext Sinn ergeben. Wird eine iOS-App beworben, werden Android- und Windows-Smartphones ausgeschlossen. Die hinzugewonnene Einfachheit kostet Werbetreibenden also einen Teil der Kontrolle ihrer Kampagnen. Hier ist ein gewisses Vertrauen in Google notwendig.
Google AdWords: Update wird im Juni ausgespielt
Das neue Update ist seit wenigen Wochen für ausgewählte Werbetreibende verfügbar. Die restlichen Nutzer sollen in den kommenden Wochen die Option erhalten, auf eine aktualisierte AdWords-Version umzusteigen. Das automatische Upgrade aller AdWords-Accounts ist schließlich für Juni geplant.

![Google AdWords: 26 Tipps, um deine Werbeanzeigen zu testen [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-458333_Google-AdWords-Anzeigen-Featured_medium.jpg)







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von Tobias 08.02.2013 (08:35Uhr) 3.
Das sind gute News aus meiner Sicht , auch wenn sie natürlich teilweise neue Ansätze im Kampagnen-Management erfordern. Vor allem aber bedeutet das Enhanced Campaigns-Update für die Werbetreibenden, dass eine mobil optimierte Seite definitiv ein Muss ist.
von Franziska 13.02.2013 (09:40Uhr) 4.
Die Neuerungen sind sicherlich nicht zu verachten und erfordern in Zukunft ein Umdenken und neue Ansätze bei der Durchführung von Kampagnen.