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Marketing

Google AdWords: Mit dieser neuen Gebotsstrategie stichst du deine Mitbewerber aus

    Google AdWords: Mit dieser neuen Gebotsstrategie stichst du deine Mitbewerber aus

(Screenshot: google.com)

Google hat AdWords laut Medienberichten um eine neue Funktion ergänzt, die es Unternehmen erleichtern soll, ihre Mitbewerber im Kampf um die Positionen ihrer Anzeigen auszustechen. Ob diese Funktion lohnt, klärt unser Artikel.

Google AdWords bietet Nutzern seit neuestem eine zusätzliche Gebotsstrategie. Sie läuft unter dem Namen „kompetitive Auktionsposition“ und verspricht, die Anzeigen des Nutzerkontos vor ausgewählten Mitbewerbern zu platzieren. Wie häufig die Konkurrenz durch automatische Gebotsanpassungen und die daraus resultierend besseren Platzierungen ausgestochen wird, lässt sich festlegen. Experten wie Martin Röttgerding (Bloofusion) raten jedoch schon jetzt von der Einstellung ab.

Wie funktioniert die „kompetitive Auktionsposition“ in Google AdWords?

Werbende können die neue Option zusammen mit einem Wettbewerber kombinieren, sodass Google die eigenen Gebote automatisch an die resultierenden Positionen anpasst. Es lässt sich jedoch immer nur ein Wettbewerber festlegen, niemals eine ganze Gruppe.

Neue Funktion in AdWords. (Screenshot: google.com)
Neue Funktion in AdWords. (Screenshot: google.com)

Nutzer müssen darüber hinaus festlegen, in welchem Ausmaß die Funktion greift: Hierfür wählen sie, wie hoch der prozentuale Anteil der Impressionen mit besserer Platzierung ausfallen soll. Je mehr sich diese Einstellung den maximal möglichen 100 Prozent nähert, desto teurer wird es. Die maximalen Ausgaben können Werbende über das Höchstgebotslimit einschränken.

Eine weitere Unterscheidung lässt sich bezüglich der Gebotsautomatisierung machen. Hier können Werbende zwischen „Automatisch“ und „Manuell“ wählen. Manuelle Gebote werden möglicherweise erhöht, sollten sie nicht ausreichen. Automatische Gebote werden auch nach unten korrigiert, sollten sie ihr festgelegtes Ziel übertreffen.

Kritik an neuer Gebotsstrategie durch SEA-Experten

„Wer den CPC von der Marge löst, riskiert unnötige Mehrausgaben.“

Das größte Problem der neuen Strategie ist das Aufheben der fixen Gebote ohne profitable Zielsetzung. Die Ausgaben einer performance-basierten Werbeform wie AdWords sind in der Regel an direkte Ziele – also beispielsweise Verkäufe – geknüpft. Teuer wird eine Kampagne demnach, wenn die Ausgaben für den Trafficeinkauf die daraus resultierenden Einnahmen durch Produktverkäufe übersteigen. Entkoppeln Nutzer den maximalen Preis für ein Gebot von der vorhandenen Marge und konzentrieren sich auf das Ausstechen der Mitbewerber, riskieren sie unnötige Mehrausgaben. Martin Röttgerding schließt seinen Artikel deshalb auch mit einem deutlichen Fazit: „Schön, dass wir nun eine zusätzliche Option haben. Nach Möglichkeit sollte man sie aber vermeiden.“

Wer auf diese Empfehlungen keinen Wert legt und die neue Strategie trotzdem testen will, sollte in jedem Fall die von Röttgerding gegebenen Tipps beachten.

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1 Reaktionen
Dominik

Mal wieder eine Möglichkeit Googles die durchschnittlichen CPCs in der Jahresbilanz zu pushen. Und zwar nicht nur bei den Nutzern dieses neuen Features sondern auch für die Advertiser, welche regelbasierten Gebotsoptionen einsetzen um die Positionswerte zu optimieren.

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