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Französische Google-Alternative Qwant startet in Deutschland

Französische Google-Alternative Qwant startet in Deutschland

Mit Qwant geht eine neue Google-Alternative in Deutschland an den Start. Die französische will sich vor allem durch besseren Datenschutz von der Konkurrenz aus Mountain View abheben.

Französische Google-Alternative Qwant startet in Deutschland

Google-Alternative Qwant. (Screenshot: Qwant)

Google-Alternative: Die Darstellung von Suchergebnissen bei Qwant ist ungewöhnlich. (Screenshot: Qwant)
Google-Alternative: Die Darstellung von Suchergebnissen bei Qwant ist ungewöhnlich. (Screenshot: Qwant)

Qwant: Französische Google-Alternative setzt auf Datenschutz

Nach den Snowden-Enthüllungen begannen viele Nutzer damit, sich nach einer Google-Alternative umzusehen. Vor allem Dienste mit strengeren Datenschutzrichtlinien wie beispielsweise DuckDuckGo oder Ixquick konnten davon profitieren. Jetzt schickt sich auch die französische Suchmaschine Qwant an, mit diesen Argumenten im deutschsprachigen Raum neue Nutzer zu finden. Sie will beispielsweise nur Sitzungcookies speichern und keine dauerhaften Cookies auf dem Rechner der Nutzer erstellen. Auch will Qwant keine IP-Adressen der Nutzer dauerhaft speichern. Die Rechenzentren der Suchmaschine sollen ausschließlich in europäischen Ländern wie Frankreich, Schweiz oder Luxemburg stehen.

Qwant wurde erst 2013 nach zweijähriger Entwicklungszeit offiziell vorgestellt. In die Entwicklung flossen 3,5 Millionen Euro. Die Einnahmen stammen im Gegenzug zu nicht aus Werbung, sondern sollen über Umsätze durch Internet-Bestellungen und den B2B-Bereich generiert werden. So kann die Suchmaschine beispielsweise in Firmenseiten eingebunden werden. Außerdem bietet Qwant Schnittstellen zur Social-Media-Analyse an.

Die Google-Alternative Qwant: Suchergebnisse werden eher ungewöhnlich präsentiert

Wer die klare Darstellung der Suchergebnisse bei Google schätzt, dürfte von Qwant schnell enttäuscht sein. Die Ergebnisseiten wirken bei der französischen Suche überladen. Die Ergebnisse werden in mehreren nebeneinanderliegenden Spalten präsentiert. In der ersten Spalte finden sich die übliche Web-Ergebnisse. Daneben finden sich passende Nachrichten zu dem Suchbegriff, ein Knowledge-Graph, Erwähnungen des Begriffes auf Social-Media-Seiten und Shopping-Ergebnisse.

Als wäre das nicht bereits eine ganze Menge an Informationen auf nur einer Website, werden über den Spalten auch noch mehr oder weniger passende Video-Thumbnails angezeigt. In einem kurzen Test funktionierte die Suche allerdings tadellos. Neben der klassischen Suche bietet Qwant auch eine Medien- und eine Personensuche an. Ob Qwant für euch ein Ersatz für Google sein kann, hängt aber vermutlich stark davon ab, ob ihr der Art, wie die Seite die Informationen darbietet, etwas abgewinnen könnt.

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11 Antworten
  1. von lumin am 05.03.2014 (10:28 Uhr)

    Komischerweise sind die Suchergebnisse von qwant identisch mit denen von Bing - eine US-Suchmaschine.

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  2. von Werner am 05.03.2014 (12:00 Uhr)

    Eigentlich haben Franzosen ja Geschmack..aber das Ding sieht einfach überladen aus. Kein Focus. Turnt nicht an.
    Google ist da viel übersichtlicher und zeigt mittlerweile sehr gute Ergebnisse an. Was mir immer fehlt sind ein Datum bei den Einträgen, um einschätzen zu können ob es noch relevant ist..oft werden uralte Einträge oben gezeigt.

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  3. von fabian.werner am 05.03.2014 (12:06 Uhr)

    Völlig unausgereift, unübersichtlich und der Launch schlecht vorbereitet. Zur Begrüßung fliegt mir ein "Liebe/r %VORNAME% %NACHNAME%..." entgegen, die Zeitangaben zu den Nachrichten in der Schnellansicht sind auf Französisch, die Personensuche funktioniert nur sehr sehr mäßig...und und und.

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  4. von Lars am 05.03.2014 (14:45 Uhr)

    Die Spaltenansicht lässt sich mit nur einem Klick in eine Listenansicht überführen und schon könnte man die Präsentation der Ergebnisse als übersichtlich bezeichnen.

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  5. von Sven am 05.03.2014 (15:14 Uhr)

    Ein super Beispiel wie man etwas baut was schlechter ist als die Konkurrenz.

    Es kann doch nicht sein, das in Europa keine vernünftige und ansprechende Suchmaschine erstellt werden kann. Eine die gute Ergebnisse bringt und auch an die User denkt (in Sachen Design und Benutzerführung), denn diese sollen die Suchmaschine ja auch nutzen.

    "Qwant" ist ein Beispiel dafür wie man den normalen User abschreckt, weil er denkt er wäre zehn Jahre zurück geworfen. Damit werden die in Deutschland ziemlich sicher keinen Erfolg haben.

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  6. von wp-checker am 05.03.2014 (21:15 Uhr)

    Da nutzen wir doch lieber weiter Google ^^

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  7. von Golfi am 06.03.2014 (00:15 Uhr)

    Also wesentlich ausgereifter und nicht mit ungewöhnlicher Darstellung der Ergebnisse finde ich http://reloado.com eine deutsche Suchmaschine.

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  8. von Olaf Barheine am 06.03.2014 (10:36 Uhr)

    Gewöhnungsbedürftig aber aktuelle Ergebnisse. Während mir Google und Bing jeweils Ergebnisse vom 28.2. bei einem Test präsentieren, sind die Ergebnisse auf Qwant mit Ergebnissen vom 4.3. doch relativ aktuell. Genauso aktuell ist übrigens DuckDuckGo.

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  9. von Ben am 06.03.2014 (13:51 Uhr)

    Bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Die Anzeige ist auf jeden Fall etwas unübersichtlich und wirkt nicht so aufgeräumt. Zum einen Überblick verschaffen ist die Suchmaschine denke ich gut geeignet.

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  10. von begs am 06.03.2014 (14:19 Uhr)

    Genial gemacht. Alles auf einen Blick. Ich würde es nicht als Ersatz oder Konkurrenz zu Google sehen, sondern als eine wirklich gut gemachte Ergänzung.

    Bookmarked und vielen Dank!

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  11. von Karo am 07.03.2014 (11:46 Uhr)

    Ich finde Qwant ehrlich gesagt gar nicht so schlecht, man hat alles auf einen Blick, kann sich einen Überblick verschaffen und wem das zu viel ist, der wählt die typische Listenansicht. Außerdem sind die Ergebnisse wirklich gut - da können nach meinem ersten Test duckduckgo und reloado nicht mithalten.

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