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Verdammt schnell: So baust du einen Blog im Google-AMP-Format mit Jekyll

Verdammt schnell: So baust du einen Blog im Google-AMP-Format mit Jekyll

Googles Accelerated Mobile Pages Project ist ein Konkurrent zu Instant Articles. AMP sorgt dafür, dass einfache deutlich schneller geladen werden. Wer seine private Webseite im AMP-Format anbieten will, kann das jetzt mit einem für den Webseiten-Generator Jekyll tun.

Verdammt schnell: So baust du einen Blog im Google-AMP-Format mit Jekyll
Google AMP. (Bild: Google)

Facebook hat mit seinen Instant Articles den Kampf um schnelle mobile Webseiten eröffnet: Dabei spielen Instant Articles ihre Vorzüge aber nur aus, wenn die Artikel auch in der Facebook-App geöffnet werden. kontert diese Bemühungen mit seinem „Accelerated Mobile Pages Project“ (kurz: AMP) und geht dabei noch einen Schritt weiter. AMP-Webseiten spielen ihren Geschwindigkeitsvorteil in jedem Browser aus. Das Geheimnis ist eine Mischung aus starker Reduzierung der Inhaltstypen (nur Bilder, Text, Videos und Anzeigen – kein eigenes Javascript), Inline-CSS, Caching und Googles eigenem Content Delivery Network das mit globaler Verfügbarkeit und HTTP 2.0 überzeugt. Im Ergebnis lassen sich AMP-Webseiten um ein Vielfaches schneller laden als herkömmliche Webseiten. Das ist gerade bei schlechter Internetverbindung extrem nützlich.

Google AMP: Reduzierte Inhalte, Inline-CSS und Caching

Um eine Webseite im AMP-Format auszuliefern, muss ein spezielles HTML-Markup verwendet werden. Wer nach einer einfachen Möglichkeit sucht um kleine Webseiten wie zum Beispiel einen privaten im AMP-Format auszuliefern, für den könnte das Jekyll-Theme „Amplify“ von Interesse sein.

Das Amplify-Theme erstellt Google-AMP-kompatible Webseiten mit Jekyll. (Screenshot: ageitgey.github.io)
Das Amplify-Theme erstellt Google-AMP-kompatible Webseiten mit Jekyll. (Screenshot: ageitgey.github.io)

Jekyll ist ein beliebter statischer Webseitengenerator. Der Benutzer steckt Text- oder Markdown-Dateien hinein, und Jekyll generiert daraus eine statische Webseite mit einem passenden Theme und allem was dazugehört. Mit dem Amplify-Theme generiert Jekyll dann AMP-konforme Webseiten. Das Ergebnis sieht dann zum Beispiel so aus. Beim Verfassen der Beiträge muss nur noch darauf geachtet werden, dass statt der Standard-Tags für Bilder und Videos im Fließtext das spezielle AMP-Markup verwendet wird.

Wer seine Webseite dann über das Google-eigene CDN ausliefern lassen will, also von den schnellen Google-Servern gebrauch machen möchte, der muss seine Webseite noch validieren lassen. Das geschieht über einen URL-Parameter. Ist die Validierung erfolgreich, wird die Seite automatisch von Google gecached und kann über deren CDN aufgerufen werden.

via github.com

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