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Google AMP: Publisher sind mit den Umsätzen unzufrieden

Google AMP. (Bild: Google)

Googles Instant-Article-Konkurrent stößt einem Bericht zufolge bei Publishern nicht nur auf Gegenliebe. Das Problem der AMP-Seiten sei vor allem eine schlechtere Monetarisierung per AMP-Ads.

Googles AMP generiert 50 Prozent weniger Werbeeinnahmen per Pageview, sagen Publisher

Google AMP ist Anfang des Jahres nach einer ersten Pilotphase flächendeckend angelaufen – vorerst ohne jegliche Monetarisierung. Im Juli hat Google die AMP-Ads nachgereicht, die AMP-Publishern Geld in die Kassen spülen und höhere eCPMs erzielen sollen als bei Nicht-AMP-Seiten. So die Theorie.

Wie das Wall Street Journal nun aber berichtet, scheinen Publisher mit den Erlösen der AMP-Ads nicht zufrieden zu sein, da sie entgegen Googles Angaben mit ihren AMP-Seiten einen geringeren Werbeumsatz erzielen als mit ihren mobilen Websites. Mehrere Publisher berichten, dass die Einnahmen durch AMP-Ads etwa 50 Prozent hinter den Einnahmen ihrer mobilen Websites liegen würden.

Der Grund für die geringeren Erträge sei laut Publishern unter anderen darin zu finden, dass die Werbeformate und die Anzahl der Werbeanzeigen hochgradig reglementiert sind. Darüber hinaus sind noch nicht alle Anbieter an Bord, was sich aber noch ändern wird: Laut Google sollen langfristig alle Werbenetzwerke unterstützt werden. Worauf Google sich bei AMP aber nicht einlassen wird, sind Ausnahmen bei der Implementierung der vorgegebenen Anzeigenformate. Werbeanzeigen sind auf feste Plätze in der Artikelansicht begrenzt. Pop-up-Fenster, Interstitials oder andere aggressive Werbemethoden sind strikt untersagt.

Geschwindigkeitsvergleich: klassische Ads vs. AMP Ads. (Bild: Google)
Geschwindigkeitsvergleich: klassische Ads vs. AMP Ads. (Bild: Google)
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Google zur AMP-Werbung: „Die Dinge passieren nicht einfach über Nacht“

Googles Vice President of News, Richard Gingras, zeigt sich derweil zufrieden mit den Möglichkeiten, die AMP für Publisher bietet. Allerdings glaubt er, dass manche Unternehmen nicht das Maximum an Umsatz aus dem AMP-Traffic ziehen, da sie die Werbemöglichkeiten, die AMP-Ads bieten, nicht voll ausnutzen würden. Publisher, die alle ihnen in AMP zur Verfügung stehenden Tools zur Werbeintegration einsetzen, sollten den gleichen Umsatz wie bei ihrer normalen mobilen Website erzielen können. Als erfolgreiche Beispiele werden CNN und die Washington Post genannt, deren AMP-Umsatz auf dem gleichen Level liegt wie der Umsatz ihrer mobilen Seiten.

Gingras gesteht aber ein, dass das AMP-Ökosystem noch ausbaubar sei. Das passiere aber nicht über Nacht, sondern brauche Zeit. Langfristiges Ziel ist es laut Google, AMP-Seiten so ertragreich zu machen, dass die Werbeumsätze über denen regulärer mobiler Websites liegen. Man sei aber noch nicht so weit, gesteht Gingras ein.

Dem WSJ-Bericht zufolge wollen Publisher, die an AMP Kritik üben, nicht namentlich Stellung beziehen, da sie Angst vor einer Vergeltungsmaßnahme durch Google haben. Wie Greg Sterling von Searchengineland treffend schreibt, hilft eine solche Denkweise nicht dabei, das AMP weiterzuentwickeln. Damit AMP besser werden kann, müssen Kritik und Verbesserungsvorschläge direkt von Publishern kommen.

Passend zum Thema: Schnelle Werbung für AMP: Google startet AMP-Ads und AMP-Artikel werden fester Bestandteil der Websuche

via searchengineland.com

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