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Entwicklung

Besseres Ranking in der Suchmaschine? Google verrät Details zum mobilen Artikelformat AMP

    Besseres Ranking in der Suchmaschine? Google verrät Details zum mobilen Artikelformat AMP
d8nn / Shutterstock.com

Ab Ende Februar nimmt Google seine „Accelerated Mobile Pages“ in die Suchmaschine auf. Das Format könnte Änderungen im SEO-Bereich mit sich bringen, Google hält sich dabei noch bedeckt.

AMP-Seiten ab Februar in Google-Suche

Die „Accelerated Mobile Pages“ – Googles Antwort auf Facebooks „Instant Articles“ werden voraussichtlich Ende Februar 2016 in die Suchmaschine aufgenommen. Das Artikelformat soll Inhalte in der mobilen Ansicht plattformunabhängig und schneller laden, was auch Auswirkungen auf das Ranking haben könnte.

Denn Google bevorzugt bekannterweise „mobil-freundliche“ Inhalte, was den AMP-Ergebnissen Plätze auf den oberen Rängen sichern könnte. Das Unternehmen wollte diese Annahme gegenüber Search Engine Land nicht bestätigen, betonte aber einmal mehr die Wichtigkeit der Seitengeschwindigkeit.

AMP (Screenshot: Google)
Die AMP-Darstellung soll das Surfen im mobilen Web beschleunigen. (Screenshot: Google)

Integration von Analytics und Paywalls

Außerdem sollen AMP-Inhalte eine eigene Kennzeichnung in den Suchergebnissen erhalten, was diese von anderen Inhalten abheben könnte. Vor einigen Wochen kündigte Google an, dass Anfang 2016 die ersten Medienpartner ihre mobilen Artikelseiten live schalten werden.

Bis dahin ist allerdings noch einiges zu tun, das Projektteam informiert in einem Blogpost über den aktuellen Status. So werde derzeit die Integration von Werbung und Analyse-Tools getestet. Für Medien mit Paywall und Abo-Modellen arbeiten die Entwickler an einer optimalen Lösung. Pinterest testet die AMP-Artikel in seiner App und lädt diese laut Google vier mal schneller als mobiloptimierte Seiten. Auch die Messaging-Apps Line, Viber und Tango integrieren ab 2016 AMP-Inhalte.

via searchengineland.com

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1 Reaktionen
Strukturierter Content
Strukturierter Content

WAP gabs auch schon mal für schlanke Inhalte...

- httpS: komprimiert m.W. sowieso schon immer. Wie viel Traffic sparen also httpS:-Visits/PI gegenüber http:-PI/VISITs ein kann jeder SEOler in seinem Dashboard sehen und ihr bitte hier auch mal berichten.
- JPEG2000 für Grafiken. Google hatte das Logo ja auf ein paar hundert Byte runtergedrückt. Man müsste aber erkennen wer wie gut angebunden ist oder der browser teilt es per Header mit und man kriegt (wie schon bei video) angepasste Häppchengrößen bei z.B. Bildern also beispielsweise stufenweise nachladbar per Jpeg2000.
- Batch-Download um Unterwegs oder zwischen LTE-Funkmasten z.b. in der Bahn zu lesen ?

"Google bevorzugt bekannterweise „mobil-freundliche“ Inhalte"
Mir kommt es so vor: Wenn man AM HANDY was sucht werden M.acme.com oder MOBILE.acme.com-Links höher gelistet. Leider jedoch merkt man beim Aufrufen das fast alle Seiten immer noch 2D sind also man einen Überblick kriegt und dann pinch-zoomen muss. Pinch-Zoomen ist das genaue Gegenteil von "Mobile-Optimiert". Wie man es richtig macht, sieht man z.b. an Wikipedia wenn man es z.b. in lynx o.ä. aufruft um den Nutzen von Linearisierung zu erkennen.
Die potentiellen Kunden an kleinen Handies nachts im Dunkeln unterwegs, nass, kalter Wind, Schnee, kalte Finger (1),... und da will man mit Pinch-Zoom-Bling-Bling-Optimized-4-4k-Gigapixel-10.000x9000-Display-Webseiten Kunden lokale Angebote machen oder aufzeigen was man am Flughafen noch machen kann ? Na also.
Microformate hat Google leider immer noch nicht durchgesetzt. Die Handies müssen immer noch raten was eine Telefon-Nummer ist.
Bei Börsen-Berichten sieht man zwar, was die Stock-Symbole "[GoGL]" o.ä. sind, aber drauftipen und den Kurs sehen tut man mangels Microformatierung immer noch nicht. Auch das Währungen Beträge usw. microformatiert sind und man die Google-Gewinne je nachdem was man bevorzugt vollautomatisiert in Dollar, Euro, Yuan, Yen, ... sieht geht auch nicht. Mal sehen ob und wann Google auf die locker über 10 Jahre alte Idee und Forderung der Microformatierung kommt damit man mit Informationen endlich auch was anfangen kann.

(1): http://t3n.de/news/dear-mark-zuckerberg-664030/ zweiter Absatz. Schlechte Lichtverhältnisse fehlten in meinem Beispiel noch.

Interessant wären Reader wie Stanza u.ä. die dann die AMP-Seiten nett darstellen und z.b. am Tablett quer Spalten formatieren die man rechts-links verschiebt und/oder sich per Eyetracking sich durch den Text arbeitet.

Die Idee formatierten Contents gabs von IBM als XML und UDDI schon für Bilanzzahlen welche vollautomatisiert ausgewertet hätten werden können. Bonimanager wollten das wohl nicht und die UDDI-Server leise abgeschaltet...
Davor gabs z.B. LaTeX oder DocBook-XML.

Wer die Fehler und Probleme von Google-News täglich erlebt, erkennt ob man den mehreren journalistischen Google-Projekten nennenswert vertrauen kann...

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