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Marketing

Google Analytics: 10 Alternativen zur Besucher-Analyse

    Google Analytics: 10 Alternativen zur Besucher-Analyse

Google Analytics ist eine feste Größe bei der Analyse von Website-Traffic. Wir zeigen euch heute zehn Alternativen zum Tool des Suchmaschinen-Riesen – mit spannenden Zusatzfunktionen.

Google Analytics ist das wohl bekannteste Analyse-Tool für Webseitenbetreiber und bietet Unmengen an Funktionen zur Erfassung von Besucherzahlen, Aufenthaltsdauer, Absprungrate, Ursprungsland, verwendeter Software und vieles mehr. Diese Daten helfen dabei, Optimierungsansätze für die Website zu finden und den Erfolg des Projektes zu messen. Doch nicht nur Google bietet Tools für die Erfassung von Besucherdaten.

Warum aber sollte man einen Wechsel in Erwägung ziehen? Google wird insbesondere in Deutschland wegen der Datenschutz-Richtlinien kritisiert. Es ist nicht immer klar, welche Daten erfasst, wie viele der generierten Daten gespeichert und wie sie weiterverwendet werden. Auch hat die kostenlose Variante von Google Analytics eine 24-Stündige Verzögerung für den Abruf einiger Daten. Auch ist der kostenlose Einsatz von Googles Analytics bis zu einem Traffic von zehn Millionen Hits pro Monat beschränkt. Der Premium-Service von Google Analytics ist mit einer Jahresgebür von 150.000 US-Dollar nicht gerade ein Schnäppchen. Durch den hohen Funktionsumfang von Google Analytics kann es für weniger versierte Benutzer etwas schwieriger sein, sich in der Analyse-Software zurechtzufinden.

Ausreichende Gründe um zumindest einen Blick auf alternative Lösungen zu werfen. Viele weitere Anbieter bieten vergleichbare Produkte mit teilweise interessanten Zusatzfunktionen und einfacherer Handhabung an. Einige interessante Alternativen haben wir hier für euch zusammengestellt.

Piwik

Piwik Dashboard
Piwik ist die beliebteste kostenlsoeAnalytics Alternative. (Screenshot: Piwik)

Piwik“ ist nach Google Analytics das meisstverwendete Webanalytik-Werkzeug in Deutschland. Der größte Unterschied zu Googles Analyse-Software liegt im Open-Source-Ansatz und der Möglichkeit, sämtliche Daten von „Piwik“ auf dem eigenen Server zu speichern und somit die Datenschutzbedenken, die in Verbindung mit Googles Diensten aufkommen, zu reduzieren. „Piwik“ stellt, ähnlich wie Google Analytics, einen Tracking-Code zur Verfügung, der in die Webseite eingebaut werden muss.

Der Funktionsumfang von „Piwik“ ist geringer als der von Googles Analysesoftware. Und die vorhandenen Funktionen sind zum Teil nicht so detailliert wie die des Suchmaschinenriesen. So ist die kostenfreie Geolokalisierung nicht so präzise wie die von Googles Analytics. Mit Hilfe von Plugins können aber zahlreiche Funktionen nachgerüstet werden.

Etracker

etracker Screenshot
Etracker bietet datenschutzkonforme Analyse made in Germany. (Screenshot: etracker GmbH)

Etracker“ wird in verschiedenen kostenpflichtigen Versionen angeboten. Bereits in der günstigsten Ausführung bietet „Etracker“ Live-Tracking, Klickpfad-Analyse und eine Vielzahl von Benutzerstatistiken. Mit zusätzlichen Paketen bietet „Etracker“ außerdem ein Maus-Tracking an, wodurch ein tiefer Eindruck in das Surfverhalten der Besucher gewonnen werden kann. Mit einer AdWords-Schnittstelle können außerdem Kampagnen-Daten automatisch in die Statistiken integriert werden.

„Etracker“ ist laut Hersteller zu 100 Prozent datenschutzkonform. Die Daten werden laut Herstellerangaben auch nicht intern weiterverarbeitet. Hierfür steht sogar ein Siegel, das auf datenschutzkonforme Besuchernalyse hinweisen soll, zur Einbindung auf der eigenen Webseite zur Verfügung. Das Tool ist ab 19 Euro pro Monat erhältlich. Für private Anwender steht eine kostenlose, aber im Funktionsumfang stark eingeschränkte, Light-Version zur Verfügung.

Reinvigorate

Reinvigorate Heatmaps Screenshot
Mit Klick-Heatmaps, die Webseite aus Sicht der Konsumenten sehen. (Screenshot: Reinvigorate)

Reinvigorate“ ist eine Alternative zu Google Analytics, die neben den Standardfunktionen von Analytics einige zusätzliche Features bietet. Dazu gehören Echtzeit-Analysen, Benachrichtigigungen zu Aktivitäten auf der Seite, „NameTags“ für Besucher und eine „Heatmap“, die anzeigt, welche Bereiche der Webseite besonders häufig geklickt werden.

Die Installation von „Reinvigorate“ ist mit einem kleinen Code-Snippet oder alternativ mit einem WordPress-Plugin schnell erledigt. Dass „Reinvigorate“ kostenlos zur Verfügung steht, rundet das Angebot ab.

Mint

Mint Dashboard
Mint Dashboard in Aktion. Screenshot: Mimoverse

Mint“ ist eine einfache Alternative zu Analytics. Es ist einfach aufzusetzen und bietet ein ebenso einfaches Interface. Statt eine monatliche Gebühr zu entrichten, wird eine einmalige Gebühr von 30 US-Dollar pro Seite fällig. Updates stehen kostenfrei oder gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung.

„Mint“ liefert alle grundlegenden Daten und technischen Informationen zu Besuchern, wie die Anzahl der Page-Views oder Unique- und wiederkehrender Benutzer, der Website.

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15 Reaktionen
robit
robit

Wir hatten die meistens schon durchgetestet u.a. PIWIK, aber es vom Umfang her als nicht ausreichend für Onlineshops empfunden. Mouseflow und Klicktale sind gar nicht so "günstig" ich finde daher ist etracker eine "interessante" alternative aus Deutschland !

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stetic
stetic

Hallo,

ich würde euch gern noch mein Tool empfehlen, welches in dieser Liste leider fehlt: 4stats (http://www.4stats.de/).

4stats besteht seit 2004 und bietet neben den Standards viele weitere interessante Features wie zum Beispiel die Segmentierung von Besuchergruppen oder Funnel für die Auswertung von Konversionsraten in Echtzeit. Ganz aktuell auch die Messung der Aktivitätszeit und Scrolltiefe zur Ermittlung der Besucher-Aktivität.

Freu mich immer sehr über Feedback.

Viele Grüsse
Nico

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mwld
mwld

Zum Thema Mouse-Tracking gibt es neben Inspectlet noch weitere interessante Tools, z.B.:
* YUNIT http://www.yunit.org (mein eigenes Projekt)
* Mouseflow http://mouseflow.com

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Bärbel Loy
Bärbel Loy

Mein Favorit ist auf jeden Fall Google Analytics. Wenn gleich hier auch wirklich gute Alternativen im Artikel aufgeführt werden.

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sim
sim

An sich ein interessanter und informativer Artikel der gute Alternativen aufzeigt, allerdings ist Reinvigorate laut Webseite NICHT kostenlos, schade.

Gruß

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Daniel Bär
Daniel Bär

In der Regel setzen wir für unsere Kundenprojekte auf die etracker Web-Controlling Suite. Die Datenschutz-Thematik ist dabei nicht zu verachten, allerdings sind auch die Features vom etracker ziemlich gut, insbesondere für eCommerce-Projekte.

Antworten

tpk
tpk

Ich nutze Piwik auf dem Server, der auf Piwik-Seite angeboten wird und eine kleine handvoll Euro im Monat kostet, Arvixe heißt der meine ich. Bei kleinen Seiten ist die Performance erträglich, aber bei einer Seite mit ca. 10.000 Besuchern / Monat macht Piwik keinen Spaß mehr. Da ist Analytics um Welten performanter.

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Andreas Werner
Andreas Werner

Ja - im Enterprise-Segment ist die Liste etwas unterbestückt. Neben Adobe sollte auch noch Webtrends, Webtrekk, Core (IBM) etc. noch genannt werden.

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dot_SB
dot_SB

Tracking über Piwik ist unserer Erfahrung nach keine wirkliche Alternative zu Google Analytics - sicher nicht von der Feature-Seite aus gesehen. Komfortable Segmentierungen und gutes E-Commerce Tracking haben wir in Piwik vermisst und es deshalb schon nach kurzer Zeit verwerfen müssen. Schade, denn die Installation auf dem eigenen Server und somit die Hoheit über die eigenen Daten ist viel wert.

Ich bin mir sicher, dass sich Piwik mittlerweile weiterentwickelt hat und wir werden es sicher bald mal wieder unter die Lupe nehmen.

Google Analytics hat anderen Tools gegenüber natürlich den Riesenvorteil, dass sein Produkt nahtlos eingebunden ist in andere Tools wie z.B. den Tag Manager und AdWords.

Ich denke, diese Aufzählung von Tools stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich erlaube mir mal noch zwei hochwertige Alternativen zu erwähnen, die vor allem im Bereich e-Commerce interessant sind: http://www.econda.de und http://www.webtrekk.com .

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Markus Käkenmeister
Markus Käkenmeister

Zumindest Econda und das neue, aber vielversprechende Zoom Analytics (http://launch.zoomanalytics.co/) mit seinem stärker User-Persona-zentriertem Ansatz fehlen hier noch.

Spannend wird, wie die diversen Tools mit der Cookie-Kill-Policy der Browser künftig umgehen.

Piwik hat es meiner Meinung nach jetzt schon schwer, mit den aktuellen Trends mitzuhalten. Stärke von Piwik ist immer noch, Seitenaufrufe zu zählen, während Google Analytics heute schon Affinitäten zuordnen kann, wenn man den Scriptcode erweitert. Etracker ist (für Deutschland) meiner Ansicht nach für Onlineshops Mittel der Wahl.

Einen Blick Wert: Lead Lab Analytics von der deutschen Firma wiredminds.com, wenn es darum geht, Leads zu generieren.

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I. Lämmel
I. Lämmel

Wir als Agentur nutzen regelmäßig die Statistiken von PIWIK und machen damit gute Erfahrungen. Für unsere Kunden ist dies eine echte Alternative zu Analytics. Sicher gibt es tolle Tools, die mehr können. Leider werden aber durch lokale Browsereinstellungen oftmals die wichtigen Suchworte nicht immer mit übertragen, was die Auswertung eh erschwert. (http://www.pepsite.de/blog/2013/da-wo-kunden-herkommen-ist-die-realitaet/)

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Steve
Steve

Hallo zusammen,

Piwik hatte ich bei einigen Projekten im Einsatz und muss sagen, dass mir dieses sehr gut gefällt. Allerdings ist dieses extrem ressourcenfressend, wenn die Projekte mal überdurchschnittlich groß werden. Definitiv sollte es auf einen externen Server ausgelagert werden, der auch einige Reserven hat.
Das Open Web Analytics sieht auf den ersten Blick nicht schlecht aus. Hat damit jemand Erfahrung, was die Performance angeht?

Grüße
Steve

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Martin
Martin

Also laut Website ist reinvigorate nicht kostenlos (beginnt ab 10 $ im Monat) oder hab ich was überlesen?

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Enis
Enis

Bin mit Piwik und Analytics sehr zufrieden. Seitdem es bei Analytics auch Statistiken über die aktuellen Nutzer die Online sind gibt, nutze ich ausschließlich nur noch Google :)

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Boris Kaiser
Boris Kaiser

... und wie sieht es mit Yandex.Metrica (https://metrika.yandex.com/) aus?

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