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Mit dieser Checkliste machst du dein Projekt fit für Google Analytics

    Mit dieser Checkliste machst du dein Projekt fit für Google Analytics

Genau wissen, wer euch wie lange besucht. Das geht mit Google Analytics.

Ihr wollt den Traffic eurer Webseite mit Google Analytics auswerten? Dabei gibt es einiges zu beachten. Mit dieser Checkliste vergesst ihr nichts und könnt alles unverfälscht auswerten.

Google Analytics: Erstmal die Grundlagen

Google Analytics ist wohl das bekannteste Analyse-Tool für Webseitenbetreiber. Mit ihm kann so ziemlich alles ausgewertet werden: Besucherzahlen, Bounce-Raten und vieles mehr. Gerade erst wurde Google Analytics auf ein modernes Flat-Design umgestellt. Doch damit die Ergebnisse der Analysen nachher aussagekräftig sind, gibt es ein paar Punkte zu beachten, wie Geoff Kenyon vor kurzem im Moz-Blog geschrieben hat.

Um die Besucherzahlen nicht zu verfälschen, solltet ihr eure eigenen IP-Adressen ausschließen. Sonst zählt jeder Seitenaufruf von euch und den Kollegen mit. Und klar, dass ihr die Seite besonders häufig aufruft. Dazu kann ein Filter angelegt werden. Ihr könnt sowohl einzelne IPs als auch ganze IP-Bereiche ausschließen. Eine Anleitung dazu hat Google in der Hilfe bereitgestellt.

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Weiterhin muss der Analytics-Code auf allen zu treckenden Webseiten integriert sein. Sollte er irgendwo fehlen, können zum Beispiel die Wege der Besucher auf der Seite nicht mehr genau nachverfolgt werden. Ein Hinweis dafür sind auf sich selbst verweisende Verweise.

Wichtig ist auch, dass ein und derselbe Analytics-Code nicht zwei mal verwendet wird. Quick-Check: Den Quelltext nach „ua-” durchsuchen.

Google Analytics mit den anderen Konten verbinden

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Google Analytics bietet viele Möglichkeiten, unter anderem die Verknüpfung mit AdWords. (Screenshot: Google)

Wenn die Webseite entsprechend vorbereitet ist und analysiert werden kann, wollen wir die Daten auch auswerten, oder? Also verbindet das Google Analytics-Konto mit den AdWords und den Webmaster-Tools. Über die Verknüpfung der AdWords könnt ihr den Besucher vom Anzeigenklick an „verfolgen”. Die Webmaster-Tools liefern ihre Ergebnisse dann direkt in die Analytics, sodass ihr sie nicht mehr separat abrufen müsst.

Die richtige Kampagne analysieren

Um auseinander zu halten, welcher Traffic organisch und welcher durch bezahlte Klicks auf eure Seite gekommen ist, muss die Kampagne richtig zugeordnet werden. Das geht mit der automatischen Tag-Kennzeichnung der Ziel-URL. Google erklärt die Einstellung hier. Wenn ihr nicht mit AdWords, sondern mit einem anderen Anbieter arbeitet, könnt ihr benutzerdefinierte URLs für die Fremdkampagne einrichten, die sogenannten UTM-Parameter.

Gleiches gilt, wenn ihr eine Kampagne über eine separate URL laufen lasst. Diese muss dann auf eine separate URL umgeleitet werden. Die Vorgehensweise ist die gleiche, wenn ihr E-Mail-Marketing und Social Media nutzt. Das Tool zur URL-Erstellung hilft dabei.

Eine weitere Möglichkeit ist die Gruppierung. Wenn ihr mehrere Bereiche auf eurer Webseite habt, die zu Oberbegriffen zusammengefasst werden können, lassen sich diese Gruppen auch als ganzes analysieren.

Interaktion und Konversion

Nun gilt es, Ziele festzulegen. Als Zielkategorien lassen sich Umsatz, Akquisition, Anfrage sowie Interesse einrichten. Jedes erfüllte Ziel wird dann in Analytics als Konversion gezählt.

Wenn ihr E-Commerce betreibt, solltet ihr das E-Commerce-Tracking einsetzen. Damit könnt ihr dann herausfinden, was die Kunden auf eurer Webseite kaufen. Natürlich sagt euch das auch das Shopsystem, aber Google reichert die Daten zum Beispiel mit der Anzahl der Besuche an, die der Kunde gebraucht hat, bis er kauft. Global betrachtet, könnt ihr dann feststellen, welche Kanäle den Umsatz generieren. Über die Multi-Channel-Trichter kann schließlich noch die gesamte Interaktion mit der Webseite analysiert werden.

Mit diesen Hinweisen solltet ihr in der Lage sein, jedes Projekt in Sachen Google Analytics perfekt vorzubereiten. Oder habt ihr noch weitere Tipps? Dann schreibt uns einen Kommentar!

via moz.com

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8 Reaktionen
Armin
Armin

Statt dem Tipp den Code auch bloß auf allen Seiten einzubinden die getrackt werden sollen (war wohl für dir Leser mit zweistelligen IQ gedacht) hätte ich mich darüber gefreut zu lesen wie man den Opt-In für Cookies mit Analytics vereint bekommt.

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Philipp
Philipp

Ich finde es noch empfehlenswert einen Filter einzubauen der statt "not provided" die Zielseite anzeigt. Zusätzlich bei E-Commerce natürlich die Suchparameter für die interne Suche konfigurieren.

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onlinepuls
onlinepuls

Für Onlineshops ist das e-Commerce-Tracking unverzichtbar und liefert wertvolle Daten. Besonders auch die Trichter-Zielpfade, die die einzelnen Schritte im Bestellvorgang visualisiert offenbart so manche Schwachstelle. Für das e-Commerce-Tracking müssen aber auch oftmals noch Anpassungen am Shopsystem vorgenommen werden.... Wer dabei Hilfe braucht kann sich gerne an meine kleine Agentur wenden: http://www.onlinepuls.de/

Antworten

Florian
Florian

Hi nochmals
Folgende Artikel kann ich für Anfänger auch noch empfehlen, vor allem sehr nützlich, wenn man das Konto als erstes erstellt um dann nicht später in die Falle zu tappen.

http://www.thomashutter.com/index.php/2013/01/google-analytics-15-tipps-tricks-hinweise-die-man-befolgen-sollte/

+

http://www.thomashutter.com/index.php/2012/07/google-analytics-3-muss-filter-fur-jedes-google-analytics-profil/

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Poscht
Poscht

Und was sagt der Datenschutz zur Nutzung von Google Analytics?
Die Daten über den großen Teich zu schieben ist nach wie vor heikel und birgt noch immer das Risiko, abgemahnt zu werden. :(

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Florian
Florian

Hi Timo
Beim Bereich "Ausschluss von IP Adressen" muss man beachten, wenn man Google Datenschutzkonform nutzt, vorallem in DE, dass der Ausschluss gemäss dem Guide von Google so nicht einfach geht. Habe dazumals einen Blogartikel erfasst, eventl. kannst ja diesen noch als Hinweis aufnehmen:
http://www.thomashutter.com/index.php/2013/10/google-analytics-5-varianten-zum-ausschluss-von-internen-ips-besuchern/

Gruss
Florian

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Peter
Peter

>> "nur leider lässt sich Piwik nicht so komfortabel - und schnell benutzen"

Stimmt, da schiebt man lieber alle seine Tracking-Daten direkt über den großen Teich zur "Verarbeitung"!

Antworten

Tobi
Tobi

Für viele unserer Webprojekte und Unternehmenswebseiten nutzen wir mittlerweile wieder Google Analytics. Wir haben eine ganze zeit Piwik für das Tracking benutzt (und tun es für ältere Projekte immernoch) nur leider lässt sich Piwik nicht so komfortabel - und schnell benutzen.

Und das neue UI von Analytics fühlt sich echt gut an!

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