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Responsive, interaktiv, großformatig: Google stellt „die nächste Generation der Display-Werbung“ vor

Responsive, interaktiv, großformatig: Google stellt „die nächste Generation der Display-Werbung“ vor

hat eine ganze Reihe neuer Anzeigenformate speziell für mobile Endgeräte vorgestellt. Außerdem gibt es zwei neue Tools für DoubleClick und das Google Display Network.

Responsive, interaktiv, großformatig: Google stellt „die nächste Generation der Display-Werbung“ vor

Neue Anzeigenformate. (Grafik: Google)

Google stellt vier neue Anzeigenformate für mobile Endgeräte vor

Das Mobile-Segment wächst schneller als die Ausgaben für in diesem Bereich. Das liegt auch an den bestehenden Anzeigenformaten, die für Marken oft wenig interessant sind. Google will das jetzt mit gleich vier neue Anzeigenformate für mobile Endgeräte ändern und spricht vollmundig von „der nächsten Generation der Display-Werbung“.

Engagement Ads

Google: Die Engagement Ads sind vor allem für große Brands gedacht. (Grafik: Google)
Google: Die Engagement Ads sind vor allem für große Brands gedacht. (Grafik: Google)

Dieses neue AdWords-Anzeigenformat wurde speziell für große Marken entwickelt. Dahinter verbergen sich Rich-Media-Anzeigen, die auf allen Bildschirmgrößen gut aussehen sollen. Die Anzeigen sind responsiv, passen sich also automatisch der gewünschten Anzeigengröße an und sollen sich schnell aus bestehenden Assets erstellen lassen. Werbende zahlen nur dann, wenn Nutzer mit der Werbung interagieren.

TrueView Ads

Neue Anzeigenformate: Werbeclips sollen über AdMob bald in allen Apps verfügbar sein. (Grafik: Google)
Neue Anzeigenformate: Werbeclips sollen über AdMob bald in allen Apps verfügbar sein. (Grafik: Google)

Diese Video-Anzeigen laufen bereits seit einiger Zeit in Spiele-Apps, sollen bald aber auch in anderen Apps angezeigt werden. Die Werbeclips werden direkt innerhalb der App angezeigt. Bezahlt werden muss die Werbung nur, wenn Nutzer sich dagegen entscheiden, den Clip zu überspringen.

Anchor Ad Format

Bei diesem Format handelt es sich um Anzeigen, die am unteren Rand einer mobilen Website angezeigt werden. Wenn Nutzer nach unten oder nach oben scrollen, bleibt die Werbung an ihrem Platz. Allerdings können Nutzer sie jederzeit wegklicken, wenn sie sich davon gestört fühlen.

Textanzeigen im Magazinstil

Google stellt Textanzeigen im Magazinstil vor. (Grafik: Google)
Google stellt Textanzeigen im Magazinstil vor. (Grafik: Google)

Das Werbeformat bringt bestehende textbasierte Werbung als Vollbildanzeige in Apps. Das Anzeigenformat wird über AdMob ausgeliefert und alle Textanzeigen aus dem Google Display Network sollen in dieser Form ausgeliefert werden können.

Google stellt neue Tools für DoubleClick und GDN vor

Um es Werbenden zu erleichtern, ihre bestehenden Desktop-Anzeigen für mobile Endgeräte anzupassen, hat Google zwei neue Werkzeuge angekündigt und die Formatanzahl bei den DoubleClick Studio Layouts auf 29 erweitert. Zum einen wird es ein Tool zur automatischen Größenanpassung von bildbasierten Anzeigen für das Google Display Network geben. Zum anderen will das Unternehmen ein Werkzeug anbieten, das aus Flash-Anzeigen automatisch HTML5-basierte Anzeigen generiert. Das Tool soll allen Nutzern des Google Display Networks und des DoubleClick Campaign Managers zur Verfügung stehen. Damit kommen interaktive Anzeigen auch auf Geräte, die keine Flash-Unterstützung mitbringen.

via onlinemarketing.de

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12 Antworten
  1. von Thomas am 30.09.2014 (12:15 Uhr)

    Diese kleinen Felder um Werbung wegzuklicken sind immer ganz winzig. Häufig wird stattdessen die Werbung angeklickt...Irgendwann wird es soweit sein, dass wir Display Werbung nicht mehr von Unterhaltung unterscheiden können. Der Trend geht teilweise in Richtung ProduktPlacement.

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    • von John am 30.09.2014 (13:25 Uhr)

      Teilweise? Ist auf Youtube doch schon Gang und Gebe? Deshalb die ganzen Netzwerke, die im Grunde nichts anderes als Vermarkter sind und entsprechende Sponsorings ranschaffen. Dazu dann die Werbung, die bezahlt wird, weil jemand aus Versehen beim "wegklicken" daneben geklickt hat.

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      • von Tastiking am 23.06.2016 (23:21 Uhr)

        Ja das stimmt. Deshalb würde ich jedem einen Adblocker empfehlen. Entfernt nervige Werbung und alles ist gut. Manche Seiten gehen aber dagegen vor weil sie Verluste verrechnen müssen. D.h auf bestimmten Seiten sollte man es dann ausmachen.

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  2. von peterloebel am 30.09.2014 (13:28 Uhr)

    Das wird aber auch Zeit.

    Hoffentlich passen sich diese "Engagement Ads" auch im Browser automatisch an die Anzeigengröße an.
    Es wäre ideal für das Flexible Editorial Design.

    http://www.flexible-editorial-design.com

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  3. von Andreas am 01.10.2014 (10:11 Uhr)

    Da muss der Autor ja aufpassen, dass »i« vor Ad wegzulassen. Und dafür das Google so lange gebraucht?

    Auf zu den nächsten Milliarden!

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  4. von Marc am 01.10.2014 (11:01 Uhr)

    Flash in HTML5? Das ist bei unseren Bestandskunden schon einige Zeit so!

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  5. von Konrad am 01.10.2014 (18:32 Uhr)

    Daran ist doch nichts neu? Titel sollte heißen: "Google stellt nervigere Werbeanzeigen vor!"

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  6. von peterloebel am 01.10.2014 (22:39 Uhr)

    Auch wenn diese "Engagement Ads" leider noch nicht bereit stehen, haben wir hier mal einen Prototyp bereitgestellt. Da werden die Ad's zwar von unseren eigenen AdServer ausgeliefert aber so wird es dann wohl aussehen.

    Am besten natürlich auf einem Smartphone oder Tablet zusehen.

    http://www.legito.me/shop/magazines/DresdenMarketing/dd_stadtfuehrer/de/index.aspx

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  7. von location voiture agadir am 02.10.2014 (04:51 Uhr)

    Daran ist doch nichts neu? Titel sollte heißen: "Google stellt nervigere Werbeanzeigen vor!"

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  8. von Duhh am 04.10.2014 (10:14 Uhr)

    Die Contentanbieter jammern rum, dass alle nur blocken, lassen sich hier aber von den Werbern über'n Tisch ziehen, indem sie sich nur nach User-Interaktion bezahlen lassen. Wer so aufdringliche Werrbung platziert, sollte sich auf jeden Fall on-view bezahlen lassen. Komischerweise ist das im Print nie ein Problem gewesen. Online-Werbung ist einfach zu billig!

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