Die Integration der Cloud-Apps erfolgt über bereits existierende Standards wie OpenID, OAuth oder das Atom Publishing Protokoll (APP). Damit hält Google die Einstiegsbarrieren relativ gering und gibt auch kleineren Unternehmen und Entwicklern eine gute zusätzliche Möglichkeit ihre Anwendungen zu vermarkten. Gerade für den B2B-Bereich ist es häufig recht schwer Apps zu verkaufen, wenn man sich noch keinen gewichtigen Namen gemacht hat.
Voraussetzungen für die Teilnahme am Apps Marketplace
- Entwicklung einer Business-Cloud-App auf einer beliebigen Hosting-Plattform
- Integration in die Google Apps durch eine Single-Sign-On Funktion (OpenID) und optional weiteren Funktionen zur Zusammenarbeit mit anderen Google Apps über die Google Data APIs
- In einem Manifest wird die Struktur und der Inhalt der Anwendung beschrieben
- Für die Listung im App Marketplace werden einmalig 100 US-Dollar fällig
Neben den 100 US-Dollar Startgebühr will Google im Unterschied zum Apps-Store von Apple, bei dem jedes Jahr wieder 100 US-Dollar erhoben werden, keine weitere Fix-Zahlungen erheben. Möglicherweise wird Google dafür allerdings 20 Prozent der Einnahmen durch die Cloud-Anwendungen einziehen wollen. Ganz klar ist das aber noch nicht, denn im Google Apps Developer Blog heißt es dazu wörtlich:
And in return for a streamlined purchase and install process, and integration features exclusive to installable apps, we ask to share 20% of your revenue from new customers. Our billing service, coming soon, is designed to be flexible enough to accommodate both established developers and brand new startups, and will automatically manage the Marketplace's revenue share fees.
Vorteile für die Business-Kunden
Aber der Apps Marketplace ist natürlich nicht nur für die Entwickler interessant, auch die Anwender profitieren von der neuen Shop-Plattform. Bereits zum Start haben rund 50 Unternehmen Anwendungen bereitgestellt, die sich die Anwender nun an einem zentralen Ort anschauen können. Neben der Verwendung von gängigen Standards können gerade auch die vielfältigen Verknüpfungsmöglichkeiten mit den bekannten Google Apps für einen Mehrwert sorgen. So können die neuen Apps beispielsweise auf die Daten von Google Mail, Google Kalender oder auch auf Dokumente der Google Docs zurückgreifen.
So funktioniert der Google Apps Marketplace:




