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Nach 2 Millionen Kilometern ohne Strafzettel: Google-Auto von der Polizei angehalten

Nach 2 Millionen Kilometern ohne Strafzettel: Google-Auto von der Polizei angehalten

In Kalifornien hat die Polizei eins der selbstfahrenden Google-Autos gestoppt – es fuhr zu langsam und verursachte damit einen Stau.

Nach 2 Millionen Kilometern ohne Strafzettel: Google-Auto von der Polizei angehalten

(Foto: Google)

Nach etwa zwei Millionen Kilometern Testfahrten hat die Polizei mal wieder eins der Google-Autos gestoppt. Laut Google passiere das regelmäßig, da die Officer mehr über das Google-Projekt erfahren wollten. Diesmal allerdings wurde das Fahrzeug gestoppt, weil es zu langsam fuhr.

Google-Auto: Wegen Verkehrgefährdung angehalten

Googles Autos sind aus Sicherheitsgründen auf die Höchstgeschwindigkeit von 25 Meilen pro Stunde begrenzt, was etwa 39 Kilometern pro Stunde entspricht. Außerdem fahren sie generell eher defensiv, um Unfällen vorzubeugen. Um die bisherige Anzahl an Testkilometern zu erreichen, müsste ein Mensch laut Google 90 Jahre Auto fahren.

Eins der selbstfahrenden Autos von Google wurde angehalten – weil es zu langsam fuhr. (Foto: Google)
Eins der selbstfahrenden Autos von Google wurde angehalten – weil es zu langsam fuhr. (Foto: Google)

Auf der Strecke, auf der das Google-Auto angehalten wurde, galt ein Tempolimit von 34 Meilen pro Stunde, was etwa 56 Kilometern pro Stunde entspricht. Damit war das selbstfahrende Auto also etwa 17 Kilometer pro Stunde langsamer, was zu einer Schlange hinter dem Fahrzeug führte, weshalb es von der Polizei angehalten wurde.

Google schließt seinen kurzen Google+-Eintrag damit ab, dass sie stolz seien, dass sie nach so vielen Kilometern noch keinen Strafzettel erhalten hätten. Was sich natürlich auch schwierig gestaltet, wenn kein Fahrer an Bord ist. Wobei Google mit dem Gesetzgeber geregelt hat, dass alle Strafzettel der selbstfahrenden Autos vom Konzern übernommen werden.

via recode.net

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