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Google beantragt Patent für „kontinuierliche Gesten“

    Google beantragt Patent für „kontinuierliche Gesten“

Google hat in den USA einen Patentantrag für sogenannte „kontinuierliche Gesten“ gestellt. Damit sollen auf zukünftigen Android-Tablets und Smartphones Such- sowie Copy-and-Paste-Funktionen deutlich erleichtert werden. Bisheriger Nachteil der Touchscreens: Das Auswählen von Wörtern oder Textteilen ist mit dem Finger wesentlich schwieriger als mit der Maus. Mit „kontinuierlichen Gesten“ soll es möglich sein, mit einem Buchstabens wie beispielsweise „g“ für die Google-Suche die gewünschte Funktion und mit dem anschließenden Einkreisen des ausgewählten Inhalts deren Ziel festzulegen.

„Kontinuierliche Gesten“ erleichtern Bedienung von Touchscreens

Touchscreens sind in der Regel so entwickelt, dass sie möglichst wenige äußere Bedienelemente zur Steuerung des Gerätes benötigen. Die Bedienbarkeit einiger Geräte ist dennoch noch nicht vollständig auf die Bedürfnisse von Nutzern angepasst. Ohne Maus und herkömmliche Tastatur kann es schwierig sein, kleine, filigrane Elemente mit dem Finger anzuwählen und zu bearbeiten. Nun will Google mit den sogenannten „kontinuierlichen Gesten“ Abhilfe schaffen.

Einfach den Buchstaben für den gewünschten Suchdienst mit dem Finger auf den Bildschirm schreiben und den Inhalt mit dem „Lasso“ einkreisen. „g“ steht dabei für die Google-Suche und „w“ für Wikipedia. Sobald der Touchscreen nicht mehr berührt wird, startet die Suche. Möchte der Anwender einen anderen Suchdienst wie beispielsweise Yahoo verwenden, kann er diesen über ein Popup-Fenster auswählen, dass sich automatisch durch die „kontinuierliche Geste“ „s“ öffnet. Eine ausführliche Beschreibung der „kontinuierlichen Gesten“ kann im Patentantrag von Google nachgelesen werden.

Der Anwender soll auch die Möglichkeit haben, mehrere von einander getrennte Textteile mit dem „Lasso“ einzukreisen, so dass komplexe Suchabfragen durchgeführt werden können. „Patently Apple“ führt als Anwendungsbeispiel einen Artikel an, in dem die Begriffe „Restaurant“, „thailändisch“ sowie eine Karte von New York enthalten sind. Über eine Abfolge „kontinuierlicher Gesten“ kann der Anwender die Suchabfrage „Thailändisches Restaurant New York“ initiieren. Während herkömmliche Verfahren wie „Copy-and-Paste“ zeitaufwendig und wenig praxistauglich für Tablets und Smartphones sind, sollen „kontinuierlichen Gesten“ eine einfachere, zeitsparende Methode sein, um Wörter und Textteile auszuwählen.

Neben Wörtern sollen Nutzer auch künftig nach Links, Grafiken, Fotos, Videos und anderen Inhalten, die auf dem Bildschirm angezeigt werden, mittels „Lasso“ suchen können.

Wann Google diese neue Funktionalität auf den Markt bringt ist noch ungewiss. Der Patentantrag 20120044179 wurde bereits im dritten Quartal letzten Jahres gestellt, aber erst jetzt beim US-Marken- und Patentamt veröffentlicht.

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