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Google+ Businessprofile vor dem Start

Google+ Businessprofile vor dem Start

Auf der ad:tech-Konferenz Anfang November in New York will mehr darüber erzählen, wie Unternehmen das Google+ nutzen können, um mit ihren Kunden zu kommunizieren. Erwartet wird, dass Google entweder direkt bei dieser Konferenz oder im zeitlichen Umfeld die Google+ Businessprofile vorstellt. Bislang dürfen sich offiziell nur Einzelpersonen ein Profil anlegen. Eine Einschränkung, die laufend umgangen wird.

Google+ Businessprofile vor dem Start
© Jürgen Höbarth

Viele Unternehmen wollten sofort auf Google+

Das GoogleWatchBlog ist darauf gestoßen, dass Christian Oestlien, Googles Head of Social Advertising Products, auf der Rednerliste der ad:tech Konferenz in New York vom 8. bis 10. November steht. Sein Thema: „Getting Closer to Your Customers on Google+“. Die Vermutung liegt hier nahe, dass es dabei auch um die (kommenden) Businessprofile gehen wird.

Bislang ist zu diesem Thema wenig bekannt. Schon kurz nach dem Start von Google+ hatten die ersten Unternehmen ein Profil angelegt, obwohl das Social Network darauf noch gar nicht vorbereitet war. Als der Ansturm immer größer wurde und das Thema aus dem Ruder zu laufen drohte, begann Google mit dem Abschalten solcher Profile. Als kleines Schlupfloch ließ Google immerhin die Möglichkeit, dass eine Person für das ganze Unternehmen steht - so wie bei uns das Profil von Chefredakteur Jan Christe das t3n Magazin auf Google+ repräsentiert. Aber das ist natürlich keine dauerhafte Lösung.

Google+-Profil: Da derzeit nur Personenprofile möglich sind, nutzen manche das als Ausweg, um trotzdem auf ihr Unternehmen aufmerksam zu machen - so wie Chefredakteur Jan Christe derzeit für das t3n Magazin steht.

Testphase mit Google+ Businessprofilen läuft

Inzwischen hat Google eine Testphase mit ausgewählten Unternehmen absolviert, um die Businessprofile zu entwickeln. Über die Funktionen und den Aufbau der Profile ist bislang nichts bekannt geworden. Im Prinzip hat Google viele Dienste und Angebote bereits im Haus, die für Unternehmen interessant sein können. In Places legt man sich beispielsweise sein Unternehmen als Ort an. Google Analytics könnte zum Einsatz kommen, um den Erfolg des Businessprofils auszuwerten. Da ist viel denkbar.

Kollege Falk Hedemann hatte hier auf t3n bereits einmal zusammengefasst, unter welchen Voraussetzungen Google+ für Unternehmen interessant wird.

Aber es geht nicht nur um Unternehmen...

Neben Unternehmen, sind natürlich auch andere Institutionen an eigenen Profilen auf Google+ interessiert. Schließlich könnten auch Vereine und Verbände oder auch Ämter und Behörden das Social Network für ihre Zwecke nutzen.

Und, nicht zuletzt: Was ist mit Berühmtheiten, freischaffenden Künstlern oder auch Otto Normalverbrauchern, die schlichtweg nicht als Privatperson mit Realnamen, sondern eben mit ihrem Alter Ego auftreten und ein Pseudonym nutzen wollen? In dieser Frage ist Google+ derzeit sehr inkonsistent. Weithin bekannte Personen wie der Dalai Lama können gar mit ihrer Amtsbezeichnung auftreten, von ihrem „Realnamen“ ganz zu schweigen. Profile von weniger bekannten Personen werden hingegen rigeros abgeschaltet, sofern der Verdacht eines Pseudonyms besteht. Warum sollte es nicht Profile geben, bei denen klar ersichtlich ist, dass die Person eben einen Künstlernamen nutzt? Über kurz oder lang wird Google an einer klaren Regelung gar nicht vorbeikommen - oder sie haben auf ewig den Stress, wenn sie weiterhin mit zweierlei Maß messen.

Aber gut, vielleicht gibt es hier ja eine Lösung im Zuge des „Feature-Feuerwerks“, das für Google+ angekündigt wurde...

Weiterführende Links zum Thema Google+ und Google+ Businessprofile:

Die offizielle t3n Google+ Page ist unter folgendem Link erreichbar:

Button t3n Google+ Page, unter diesem Link erreichbar

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4 Antworten
  1. von 1prozent am 18.10.2011 (13:28 Uhr)

    Ah ha. Das Iphone 5 wurde ja letztens auch schon angekündigt und müsste längst auf dem Markt sein. Auch mit solchen Spekulationen wäre ich mal wieder sehr vorsichtig.

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  2. von Rafal am 18.10.2011 (18:40 Uhr)

    Denen (Google) hätte es doch schon von Anfang an klar sein müssen, dass Unternemen und Co. "da rein" wollen - ignorant wie sie wohl sind / nicht waren, sondern immer noch bis auf den heutigen Tage sind (sprich: Accounts löschen) ist das Thema "+" für mich erledigt. Wer einmal dicke Scheisse baut, kommt aus dem Sumpf nicht mehr heraus. Hab gerade heute bei FB meine Unternehmensseite aufgesetzt - MAAANNNN, was war das einfach ;)

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  3. von Lars Bigger am 19.10.2011 (11:34 Uhr)

    Also, ich war am Anfang auch skeptisch. Aber inzwischen habe ich schon so ein paar Dinge gefunden, die mir gut gefallen...wie zum Beispiel die Hangouts, unkomplizierte Weise, neue, interessante Leute kennenzulernen, ohne ihnen gleich Zugang zu den ganzen privaten Daten geben zu müssen (einfach auch weil ich auf Google+ keine persönlichen Sachen habe, natürlich). Die längeren Statuszeilen geben doch die Möglichkeit, sich etwas tiefergehend zu äußern.

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  4. von Mel Buchwalter am 25.07.2012 (15:31 Uhr)

    Thanks to take your time for you to contribute to those of us

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