t3n News Software

Fahrgemeinschaft per App: Google startet Carpooling-Pilotprojekt

Fahrgemeinschaft per App: Google startet Carpooling-Pilotprojekt

In einem Pilotprojekt will die Bildung von Fahrgemeinschaften erleichtern. Wir verraten euch, wie der Suchgigant dabei vorgeht.

Fahrgemeinschaft per App: Google startet Carpooling-Pilotprojekt

Fahrgemeinschaft. (Foto: Shutterstock / Paul Vasarhelyi)

Fahrgemeinschaften per App anbahnen: Google startet Pilotprojekt in Israel

Google soll bald auch dabei helfen, eine Fahrgemeinschaft zu bilden. Noch diese Woche soll der Suchgigant ein entsprechendes Pilotprojekt vorstellen. Das berichtet die israelische Tageszeitung Haaretz. Der Testbetrieb soll zunächst nur in den israelischen Städten Tel Aviv, Ra’anana and Herzliya stattfinden. Nach Informationen von Haaretz soll das Ganze, sofern erfolgreich, anschließend aber auch in anderen Regionen der Welt angeboten werden.

Potenzielle Mitfahrer sollen sich über eine neue namens RideWith nach einem Fahrer umsehen können, der eine ähnliche Strecke zur Arbeit fährt, wie sie. Der Fahrer wiederum wird direkt von der sozialen Navigations-App Waze über die potenziellen Mitfahrer informiert. Google hatte Waze 2013 für 1,3 Milliarden US-Dollar übernommen.

Pilotprojekt: Google will über eine neue App und Waze Fahrgemeinschaften anbieten. (Grafik: Waze)
Pilotprojekt: Google will über eine neue App und Waze Fahrgemeinschaften anbieten. (Grafik: Waze)

Fahrgemeinschaft: Nutzer der Google-Apps sollen daraus kein Geschäft machen können

Auch wenn die Fahrgemeinschafts-App von Google letztlich auch eine Konkurrenz Ridesharing-Dienste wie Uber oder Lyft darstellt, sind die Unterschiede zu diesen Anbietern recht deutlich. Google will offenbar verhindern, dass Autobesitzer ein Geschäft aus den Fahrgemeinschaften machen. So legt das Unternehmen einen Maximalpreis fest, den Fahrer verlangen können. Außerdem können Fahrer nur von ihrem Wohnort zu ihrer Arbeitsstelle fahren. Außerdem sind sie auf zwei Touren, also hin und zurück, pro Tag begrenzt.

Ridesharing-Dienste wie Uber haben in vielen Regionen der Welt mit politischem und zivilgesellschaftlichem Widerstand zu kämpfen. Für RideWith dürfte das vermutlich ein deutlich kleineres Problem darstellen, da der Dienst prinzipbedingt nicht direkt mit klassischen Taxiunternehmen konkurrieren kann. Ob das Ganze allerdings erfolg hat, wird wohl erst das Pilotprojekt zeigen können.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch unseren Artikel „Traumjob Uber? Was mit Ridesharing in San Francisco wirklich verdient wird“ lesen.

via stadt-bremerhaven.de

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
4 Antworten
  1. von CarPooling am 06.07.2015 (17:11 Uhr)

    Dumm nur das die meisten Google-Seitenprojekte kein Erfolg werden und wir meist immer noch darauf warten oder sie sogar offiziell beendet wurden oder seit Jahren beim Funktions-Umfang stagnieren (wie auch Skype, Ebay oder Paypal).
    Im Prinzip die einzigen wirklich aktiven Seiten-Projekte sind GoogleMail und Youtube.

    Dort darf man sowas programmieren. In korrupten Diktaturen muss man Trivialpatente und/oder jahrelange Anwaltskosten bezahlen und nur Cashburner, Daten-Verkäufer, Holding-Ketten und Mietpreis-Mehrer werden gefördert.

    Antworten Teilen
    • von markus am 07.07.2015 (08:26 Uhr)

      Ach, dieses Android, Google Maps, Google Code, der Play Store, Chrome OS und Chrome Browser, die weltgrößte Solaranlage.

      Alles Projekte die Google, in deinen Augen, an die Wand gefahren hat.

      Antworten Teilen
  2. von Bastey am 06.07.2015 (22:53 Uhr)

    Die App gibts doch schon ewig (gefühlt)

    Antworten Teilen
  3. von CarPooling am 07.07.2015 (09:18 Uhr)

    Google-Seitenprojekte:

    Ach, dieses Android,: M$-Windows war also auch ein Erfolg als sie 95% Marktanteil hatten ? Die guten Features kommen vielleicht eher durch Hersteller-Anpassungen oder halt Cyanomodgen. Ich muss immer wieder an dieselben 2-6 Einstellungs-Punkte. Wieso werden die nicht prominent oben angezeigt oder gar konfigurierbar gemacht. Bei Opera wegen Opera seit Opera gibts die (von Chrome und anderen übernommene) Start-Seite/Schnellwahl wo man gleich draufklicken kann und nicht wie früher ein leeres Blatt wo man die URL eintippen musste. Wieso gibts das nicht schon ewig für Android ? Bei Android-M haben die zumindest das Auswerfen von SD-Karten leichter zugänglich gemacht. Auch ist Android schlechter Updatebar als die meisten PC-Windows-Versionen. Man wird mit Sicherheitslücken zurückgelassen. Jeder Autohersteller kann Rückruf-Aktionen. Aber so ein wenig Software updaten ist ja zu kompliziert...

    Google Maps,: Die Welt zu verzeichnen ist Googles Aufgabe. Das ist also ein Teil der normalen Websuche. Das man Dinge wie Google-Scholar, google.com/microsoft , Adressen, Zugverbindungen, Google News,... usw. eintippen bzw. aufrufen kann und speziellere Darstellung der Daten bekommt sollte normal sein. Wieso liest Google nicht systematisch das Handelsregister aus ?

    Google Code, : Wurde beendet und ein paar Wochen später durch einen Github-Clone ersetzt. Wie viele Projekte wurden bei Google Code auf ewig gelöscht und sind nicht mehr verfügbar ?
    http://t3n.de/news/google-code-aus-github-599249/

    der Play Store, : Der warnt mich bis heute nicht vor einer App aus dem PlayStore welche vom Virenchecker (und VirusTotal welches Google vor einer Weile gekauft hat mit 7/50 ) als Trojaner eingestuft wird- Es ist eher ein "me-too"-Imitat des iOS-Appstores. Die könnten besser sein.

    Chrome OS : Ist wohl wenig verbreitet und vielleicht nur ein Konkurrenzprodukt zu MozillaOS welches auch stagniert. Wie auch Google Glass oder Wallet. Wir warten schon lange drauf.

    und Chrome Browser,: Als Konkurrenz zu Firefox wohl ok. Wie verbreitet es wirklich ist müsste man mal schauen. Doch kann man einen Browser akzeptieren der nicht mit App2SD auf SD-karte verschiebbar ist und 30 MB auf dem internen Flash-Speicher belegt ? Nicht jeder hat (so wie die GOogle-Mitarbeiter) jedes neue Nexus und die Zurückgelassenen mit Handies älter als 6 Monate sollen sehen wo sie mit den Sicherheitslücken bleiben...

    die weltgrößte Solaranlage. : Genau wie die überlegenen Mainboards wohl nicht öffentlich verfügbar im Gegensatz zu Facebook-Computing-Plattform.
    http://t3n.de/news/facebook-open-compute-project-619174/
    Die Mainboards von Google brauchen wohl weniger Kühl-Aufwand welcher in USA (für Klima-Anlagen) einen gigantischen Stromverbrauch darstellt. Das Volk hat wohl nichts davon. Da hilft auch eine Solaranlage nicht wenn die Sachen nicht verfügbar sind und die anderen Rechenzentren (Amazon, Oracle, Regierung, Walmart, Bitcoin-Miners, ...) weltweit weiter 5-10 Grad tiefer gekühlt werden müssen als Google-Rechenzentren.
    Übrigens sind viele Solarprojekte oft wohl mit durch Steuersubventionen begünstigt und sonst würde man Investoren-Gelder vielleicht eher in Fracking oder Gen-Food investieren.

    offen gepushte Projekte wie Wave wurden beendet. Oder neulich wohl die Internet-Satelliten. Im IS-Gebiet Oppositionellen und der Résistànçe mit Satelliten-Internet zu helfen ist wohl nicht so wichtig. Auf Google Glass warten wir immer noch.
    Google Mail braucht man bei Google selber. Daher wurde es nicht wie Google Reader neulich oder Google Code neulich einfach abgeschaltet.

    Wer entwickelt schneller weiter ? Formel1 von Rennen zu Rennen ? Griechenland mit Reformen ? Rot&Grün und Gewerkschaften mit Arbeiter/Mieter/Kleine-Leute-Helper und Demokratisierungs-Apps und natürlich Apps um mit immer weniger Geld doch besser über die Runden zu kommen ? Onlinebanking ? Skype ? Paypal ? Ebay ? Google und seine Projekte ?
    Google ist nicht relevant viel besser als die meisten anderen Großkonzerne: Re-Agieren (Re([Aa]ktionär)-/_Agieren) statt Agieren.
    Yahoo kauft ständig Startups auf und dann war es das. Z.b. Summly das unser Leben sehr verbessert hätte. Google ist also etwas besser.
    Daimler hat wohl nach Teslas HomeAkku-Projekt eigene Akkus angekündigt... Halt Großkonzerne und Google nicht viel besser. Für alte Autos gibts wenigstens noch Ersatzteile. Für Android-Sicherheitslücken gibts keine Updates... Solche Programmierer wollt Ihr an Bord haben ? Das erklärt die zig überlegenen nicht gescheiterten deutschen IT-Projekte. Zähl die doch mal auf und dank der Bitkom dafür...

    Du hast die Clouds vergessen. Aber Amazon hat sie erfunden und eine Investorin bei CNBC meinte, alle Startups mit denen sie zu tun hat, würden mit Amazon-Cloud arbeiten. Amazon-Cloud wäre eine gigantisch große Infrastruktur und man würde nicht sehen wie groß die Umsatz/Gewinn-Anteile wären. Inzwischen hat Amazon die Cloud-Zahlen aber offener gemacht. Die Kindle-Zahlen sind bis heute geheim.

    Google hat durch die (früher mal) niedrigen Nexus-Preise dafür gesorgt, das die Hersteller nicht Low-End-Handies zu Quasi-iPhone-Preise verkaufen. Aber die Motivation und der Erfolg und (was mich halt interessiert) die Kundenzufriedenheit sind bei Google eher nicht so sehr gefragt.
    Das einzige was funktioniert und halbwegs konsequent weiterentwickelt wird ist die Suchmaschine und deren Vermarktung. Weil die die Gewinne einspielt. Aber jede behauptete Mobile-Ads wären uninteressant bis Facebook (und nicht Google) das Gegenteil bewies.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Google
Redesign: Google frischt die Logos seiner Play-Apps auf
Redesign: Google frischt die Logos seiner Play-Apps auf

Gestern hat Google sein neues Design für die Play-Store-Apps enthüllt. Wir zeigen dir, wie das aussieht. » weiterlesen

Google zeigt Instant Apps die sofort starten können – ohne Installation
Google zeigt Instant Apps die sofort starten können – ohne Installation

Google hat auf der I/O 2016 unter dem Namen „Instant Apps“ gezeigt, wo die Reise in der Android-Welt hingeht. Zukünftig können native Apps direkt aus dem Browser heraus gestartet werden – … » weiterlesen

Millionen Android-Apps für Chromebooks: Chrome OS erhält Zugriff auf den Google-Play-Store [Update]
Millionen Android-Apps für Chromebooks: Chrome OS erhält Zugriff auf den Google-Play-Store [Update]

Googles Chrome OS wird in Kürze einen wahren App-Regen erhalten, denn das cloudbasierte Betriebssystem bekommt Zugriff auf das komplette Angebot an Android-Apps per Google Play Store. » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?