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Google Classroom: Wie der Suchgigant in den Unterricht vordringen will

Google Classroom: Wie der Suchgigant in den Unterricht vordringen will

Mit Classroom will der Konzern aus Mountain View jetzt auch verstärkt an Schulen Präsenz zeigen. Die Cloud-Plattform soll sich zur Unterrichtsplanung und zur Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern eignen.

Google Classroom: Wie der Suchgigant in den Unterricht vordringen will

Google Classroom. (Screenshot: Google)

Google Classroom: Eine Cloud-Plattform für Lehrern und Schüler. (Screenshot: Google Classroom)
Google Classroom: Eine Cloud-Plattform für Lehrern und Schüler. (Screenshot: Google Classroom)

Google Classroom: Die Cloud geht in die Schule

Nach einer geschlossenen Testphase öffnet Google seine Classroom genannte Bildungsplattform jetzt allen Schulen. Über die Plattform ist es beispielsweise möglich, Hausaufgaben über das Netz zu verteilen. Auch die fertigen Arbeiten können die Schüler über Classroom einreichen, wo sie wiederum von ihrem Lehrer bewertet werden.

Außerdem bietet Google Classroom Schülern und Lehrern auch außerhalb des Schulgeländes eine Möglichkeit zur Kommunikation. Das Lehrpersonal kann Schülern beispielsweise bei anstehenden Aufgaben helfen. Classroom steht Bildungseinrichtungen offen, die Google Apps for Education einsetzen. Dokumente werden auf gespeichert.

Auch deutsche Bildungseinrichtungen können Google Classroom nutzen. (Screenshot: Google Classroom)
Auch deutsche Bildungseinrichtungen können Google Classroom nutzen. (Screenshot: Google Classroom)

Classroom: Google verspricht keine Daten für Werbezwecke auszuwerten

Bereits bei der Vorstellung des Projekts hatte Google angekündigt, keinerlei Daten von Lehrern oder Schülern zu Werbezwecken auszuwerten. Auch die Plattform selbst ist frei von Werbung. Deutsche Bildungsreinrichtungen können sich ab sofort für die Plattform anmelden. Dennoch scheint es unwahrscheinlich, dass Google in Deutschland einen großen Erfolg mit der Plattform feiern wird.

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5 Antworten
  1. von chrizzio am 14.08.2014 (17:05 Uhr)

    Grade hier in Deutschland sind digitale Klassenräume ein Thema, das noch im Kommen ist. Das ganze Feld Schule, Schülerverwaltung, Arbeit zwischen Lehrern und Schülern bietet eine Menge Potenzial aber nur überschaubare Lösungen.

    Da wird für Statistiken meistens selbstgestrickte Exceltabellen und für den Dateinaustausch Dropbox benutzt. Die Kommunikation am besten noch über Facebook. Nicht so prall!

    Immerhin gibt es recht neue innovative Lösungen wie TEGO.CLASS, die Lehrern praktische Tools für die Dokumentation der Unterrichtsinhalte, Erfassung der Fehlzeiten und Notenverwaltung mit an die Hand geben. Das ganze auch nicht im Oldschool-Windows-Schick sondern mondern, responsive und intuitiv.
    http://www.tego-class.com

    Ich bin mir sicher, dass Angebote wie TEGO.CLASS in Zukunft vermehrt den Einzug ins Lehrerzimmer finden werden, wenn die breite Masse die Vorteile sieht.

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    • von Insomnia88 am 15.08.2014 (13:24 Uhr)

      Dieses TEGO.CLASS scheint aber schon etwas anderes zu sein. Es scheint nur eine digitales Klassenbuch zu sein. So wie es dort auch steht. Google Class ist ja weitaus mehr. Eine digitale Verbindung von Schülern und Lehrern, wie sie es schon im 'Lernraum' gibt (nur halt in hübsch).

      Finde es nach wie vor gut, dass sowas ausgebaut wird, aber der Google Faktor ist mir hier zu hoch, da die Nutzer anscheinend zu einem Google Konto und die damit verbundenen Produkte gezwungen werden.

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  2. von Gast am 15.08.2014 (17:40 Uhr)

    Schullösungen gibt es aber bereits auch auf dem deutschen Markt, bei der Lehrer und Schüler kollaborativ zusammenarbeiten können und bei dem die Daten in der jeweiligen Schule bleiben: http://www.lmz-bw.de/technische-unterstuetzung/netzwerkloesung/paedmlr-windows/entwicklungsplanung.html

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  3. von Hurtig Paul am 17.08.2014 (16:51 Uhr)

    Es muss ein echtes Opt-In für eltern geben, und von mir würden sie es nicht bekommen. Goolgefizierung im Schüleralter, bevor die Reflkexions- und Kritikfähigkeit im jungen Menschen sich herausbildet. Es läuft wie beim Rauchen: nachwachsende Konsumenten müssen jung rangezüchtet werden sonst bekommt man sie erheblich schwerer dazu, abhängig zu werden.
    warum bin ich hier so kritisch wo der Konzern doch nur gute Produkte für die Menschen macht....? es geht um harte Schaffung von Abhängigkeiten der Schulen und Menschen von einem einzigen Konzern, und diese Abhängigkeit wäre idealerweise lebenslang. Es ist auch eine Abhängigkeit von der US-amerikanischen regierung, nebenbei, die prinzipiell damit Zurgiff auf alles hätte, auf einfach alles.

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  4. von Riboo am 14.03.2016 (11:30 Uhr)

    Das Thema E-Learning und die zahlreichen Ansätze der Blended Learning Konzept kann angesichts der zunehmenden Vernetzung und der ständigen Verfügbarkeit des Internets über die mobilen Endgeräte längst keine Vision mehr. Pädagogen sollten sich Gedanken machen, wie die Vernetzung des Klassenzimmers sinnvoll in den Bildungsplan integriert werden kann, ohne dabei die Schüler vom Computer oder vom Tablet abhängig zu machen.
    Und auch Lernmedien wie DVDs, CDs für spezielle Themenbereiche von Fächern gehören heutzutage einfach zwingend dazu (vgl. https://www.fwu-shop.de/ ).

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