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Google Cloud Functions: Alternative zu Amazons AWS Lambda vorgestellt

Google Cloud Functions: Alternative zu Amazons AWS Lambda vorgestellt

hat mit den Functions eine Schnittstelle zum Ausführen von in seiner Cloud-Plattform gelauncht. Der Dienst ist vergleichbar mit AWS Lambda, befindet sich aber derzeit noch im Alpha-Status.

Google Cloud Functions: Alternative zu Amazons AWS Lambda vorgestellt

Cloud. (Foto: Shutterstock)

Cloud Functions: Google-Dienst als Lambda-Alternative

Ohne große Ankündigung, fast schon heimlich, still und leise, hat Google einen neuen Dienst für seine Cloud-Plattform gelauncht. Google Cloud Functions soll es – ähnlich wie AWS Lambda des Rivalen Amazon – Entwicklern ermöglichen, ohne großen Infrastrukturaufwand Code in dem Cloud-Dienst auszuführen. Jede der Funktionen lässt sich einzeln umsetzen und wird auch einzeln abgerechnet.

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Google Cloud Functions: Tool soll Entwicklern die Arbeit erleichtern. (Bild: © everythingpossible - Fotolia.com)

Google Cloud Functions befindet sich derzeit noch im Alpha-Status und wird als „leichtgewichtige, Event-basierte, asynchrone Computing-Lösung“ beschrieben, mit der sich kleine, einzelne und mit der Cloud korrespondierende Funktionen erstellen lassen sollen, ohne dass dafür ein Server oder eine Laufzeitumgebung gemanagt werden müssten. Die Cloud Functions sind in Javascript geschrieben und werden einer Node.js-Umgebung ausgeführt.

Google Cloud Functions noch im Alpha-Status

Wer die Google Cloud Functions nutzen will, muss sich über ein Formular mit seinem bestehenden Google-Konto dafür anmelden. Eine offizielle Ankündigung für das Feature gibt es noch nicht. Einziger Hinweis auf das Tool ist die Beschreibung in der Dokumentation auf der Cloud-Plattform von Google.

Die Einführung der Cloud Functions als Antwort auf Amazons AWS Lambda ist als weiterer Vorstoß von Google zu werten, vorhandene Lücken bei den eigenen Cloud-Tools im Vergleich zum großen Rivalen zu schließen. In diesem Zusammenhang hatte Google im vergangenen Jahr etwa ein Content-Delivery-Network (CDN) eingeführt. Außerdem versucht Google, Amazons AWS mit Preiskürzungen anzugreifen.

via venturebeat.com

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3 Antworten
  1. von Beispiele am 10.02.2016 (13:09 Uhr)

    Gibts Beispiele was man damit machen kann ?

    In Onlineformularen für Versand Von/An oder bei Überweisungen will man ja nicht alle Weltweiten Länder und Postleitzahlen oder alle IBAN/SEPA-Bank-Nummern usw. beim Client in der Webseite speichern. Im Prinzip also z.b. ein ausgelagertes Telefonbuch oder PLZ-Verzeichnis usw. könnte ich mir vorstellen. Tabellen die man nicht übertragen will oder mühseliger Rechenaufwand welchen man dem kleinen Handy-Client ersparen will.
    Und nur für Web oder auch für App ? Also z.b. aktuelle Aktien-Kurse oder Wahl-Ergebnisse oder Währungs-Kurse ? Oder (und warum) ist das dafür ungeeignet ?

    Oder wofür wird es sonst eingesetzt ? Passende Suchanfrage bei Google wäre auch interessant. Mit "inurl:" o.ä. kann man teilweise ja Infrastrukturen angezeigt kriegen und manche Android-App-Verwaltungen zeigen an welches Ad-System eine App nutzt.

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  2. von grep am 10.02.2016 (13:28 Uhr)

    Hallo ...,


    aha, jetzt ist augenscheinlich ein heimlicher Machtkampf zwischen Amazon und Google losgebrochen ... Wettbewerb ist für den Verbraucher immer gut ... da müssen die (etablierten) Platzhirsche um die Gunst der Kunden buhlen.

    Ich bin gespannt wer das 'Rennen' macht und was sich Google, Amazon und Konsorten alles einfallen lassen um keine Kunden zu verlieren sondern neue Kundschaft zu ak­qui­rie­ren.


    Ciao, Sascha.

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  3. von Beispiele am 10.02.2016 (14:13 Uhr)

    Willst Du von einem Zentralkraftwerk abhängig sein oder viele Kleine Kraftwerke und rundum-Mash-Netze aus allen Himmelsrichtungen Strom beziehen können ?

    Wahlergebnisse, Parteien, Server, Osterhase, Oster-Websites z.b. zu Eastereggs, Weihnachts-Webseiten, Weihnachtsmann, ... sollten Mashbasiert eher auf mindestens zwei der Anbietern laufen können. Denn auch Amazons Cloud fiel schon mal aus.
    Auf zwei Beinen steht man meist stabiler als auf nur einem.

    Amazon hat damals Clouds und NoSQL-Datenbanken weitergebracht.
    Google hingegen kauft und kauft und kauft und wir haben oft fast nix davon.
    Wo ist Nest um die deutschen Heizkosten zu halbieren ? Na also...

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