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Software & Infrastruktur

Google öffnet weltweites Glasfasernetzwerk für Cloud-Kunden

    Google öffnet weltweites Glasfasernetzwerk für Cloud-Kunden

Googles Cloud-Platform unterstützt jetzt Docker-Container. (Foto: Google)

Google hat neue Funktionen für die eigene Cloud-Plattform angekündigt. Kunden können jetzt unter anderem Docker-Container nutzen, für die AppEngine stehen Managed-Virtual-Maschines zur Verfügung. Außerdem können Firmen direkt auf Googles eigene Netzwerkinfrastruktur zugreifen.

Googles Cloud-Plattform bringt jetzt auch Unterstützung für Docker-Container mit. (Grafik: Docker)
Googles Cloud-Plattform bringt jetzt auch Unterstützung für Docker-Container mit. (Grafik: Docker)

Cloud-Plattform: Google unterstützt jetzt Docker-Container

Mit der Google-Container-Engine können Kunden ab jetzt auch Docker-Container einsetzen. Das Angebot setzt auf die Kubernetes-Technologie, damit lassen sich Massen von Docker-Containern erstellen und automatisch auf verschiedenen Rechnerknoten der Google-Compute-Engine starten. Der Suchgigant folgt damit dem Beispiel von Microsoft, das ein ähnliches Angebot für Azure-Kunden im Angebot hat.

Für die AppEngine stehen jetzt Managed-Virtual-Maschines als Beta-Version zur Verfügung. Sie erlauben eine automatische Skalierung, die Integration der Cloud-SDK und die Unterstützung für Laufzeitumgebungen aus Docker-Containern. Anwender sollen jede Programmiersprache und Bibliothek ihrer Wahl verwenden können. Außerdem kann der gesamte Runtime-Stack angepasst oder ausgetauscht werden und Kunden sollen Zugriff auf eine größere Auswahl an Maschinentypen der Compute-Engine erhalten.

Cloud-Interconnect: Direkter Zugriff auf die Infrastruktur des Unternehmens

Google erlaubt jetzt an 70 Standorten in 33 Ländern Direct-Peering mit ihren Datenzentren. Außerdem kann das Peering auch über Googles weltweite Infrastrukturpartner wie Equinix, IX Reach, Level 3, TATA Communications, Telx, Verizon und Zayo erfolgen. Das Angebot richtet sich vor allem an Anwendungen, für die niedrige Latenzzeiten notwendig sind, oder bei denen es ein extrem hohes Datenaufkommen gibt. Nächsten Monat will Google außerdem eine VPN-Lösung präsentieren.

Der auf der Google-I/O-Konferenz vorgestellte Cloud-Debugger steht jetzt als Beta-Version bereit. Er soll die Fehlersuche bei in der Cloud gehosteten Anwendungen vereinfachen. Die Compute-Engine wurde außerdem um den Autoscaler erweitert. Diesselbe Technik nutzt Google auch intern, um Leistungsspitzen abzufedern. Alles in allem schient Google viel daran zu setzen, auch weiterhin genug Argumente gegen die Konkurrenz von Amazon und Microsoft zu haben.

via googlecloudplatform.blogspot.de

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