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Entwicklung & Design

Google Cloud Storage verschlüsselt Daten jetzt automatisch

Cloud Storage, Googles Online-Speicher für Firmenkunden, soll Kundendaten ab sofort verschlüsselt auf dem Server ablegen. Unternehmensdaten sollen so besser geschützt sein.

Google Cloud Storage verschlüsselt jetzt die Daten der Firmenkunden

Google Cloud Storage wird unter anderem von Firmen wie Ubisoft, Rovio oder Best Buy verwendet. Nachdem Datenschutz vor allem bei Privatnutzern zu einem wichtigen Thema geworden ist, bietet der Suchgigant seinen Geschäftskunden jetzt die kostenfreie Verschlüsselung ihrer Cloud-Daten an.

Neue Dateien werden ab sofort verschlüsselt, während ältere Daten laut Google in den kommenden Monaten folgen sollen. Zur Verschlüsselung wird auf den 128-Bit-Advanced-Encryption-Standard (AES) gesetzt.

Google Cloud Storage: Daten werden ab jetzt verschlüsselt, um sie besser vor dem Zugriff von Dritten zu schützen. (Bild: FutUndBeidl / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Google Cloud Storage: Daten werden ab jetzt verschlüsselt, um sie besser vor dem Zugriff von Dritten zu schützen. (Bild: FutUndBeidl / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
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Google Cloud Storage: Schlüssel werden von Google verwaltet

Besonders vorsichtige Firmen werden allerdings bei dieser Methode weiterhin das Problem haben, dass die Schlüssel von Google verwaltet werden. Zwar hat der Konzern wiederholt darauf hingewiesen, Zugriff auf gespeicherte Kundendaten nur im Einklang mit geltenden Gesetzen zu gewähren, in Zeiten von PRISM könnte das dem ein oder anderen Kunden allerdings nicht ausreichen. Hier würde nur die Verschlüsselung der Daten vor dem Upload auf die Google-Server helfen. Gegen den Zugriff von Hackern jedoch bietet die Verschlüsselung natürlich einen gewichtigen Vorteil.

Übrigens bietet Amazon für seinen Cloud-Service S3 schon seit 2011 eine serverseitige Verschlüsselung an. Dabei setzt man sogar auf die stärkere 256-Bit-AES-Verschlüsselung.

Weiterführende Links zum Thema „Cloud-Speicher“

Bildnachweis für die Newsübersicht:  FutUndBeidl / Flickr Lizenz: CC BY 2.0

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