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Ein-Dollar-Abo statt Werbung: Google launcht mit „Contributor“ neues Tool für Publisher

Ein-Dollar-Abo statt Werbung: Google launcht mit „Contributor“ neues Tool für Publisher

Als Alternative zu bietet Google Usern ein Monats-Abo. Zwischen ein und drei Dollar kostet der werbefreie Zugriff auf Portale, die am neuen „Contributor“-Programm teilnehmen.

Ein-Dollar-Abo statt Werbung: Google launcht mit „Contributor“ neues Tool für Publisher

„Google Contributor“ schaltet Werbung aus

Zahlen Internetnutzer lieber, um von Bannern verschont zu bleiben? Das will Google mit seinem neuesten Experiment herausfinden. Mit „Contributor“ hat der Suchmaschinenkonzern in den USA am Donnerstag einen neuen Bezahldienst gestartet. Dieser erlaubt es Usern, sich gegen eine geringe monatliche Gebühr von Werbung freizukaufen.

Dabei lässt den Konsumenten die Wahl, wie viel sie investieren. Ein Monats-Abo kostet ein, zwei oder drei US-Dollar. Surft ein Nutzer eines der Portale im Contributor-Programm an, so sieht er an den eingebauten Werbeplätzen keine Google Ads, sondern eine Danksagung.

google contributor
Ein Danke statt Werbung: Wer bei Contributor einzahlt, sieht keine Google Ads mehr. (Bild: Google)

Alternative zu Google AdSense

Das Tool befindet sich noch in der Testphase mit zehn Medien, darunter Mashable und The Onion. Welchen Anteil Google an die teilnehmenden Plattformen von den monatlichen Gebühren auszahlt, ist nicht bekannt. Das Geld fließt allerdings nur zu den Websites, die ein Nutzer auch tatsächlich besucht, erklärt ein Sprecher gegenüber GigaOm.

Auf Publisher-Seite wird die Transaktion mit einem Google AdSense-Konto abgewickelt, auf Nutzerseite über die im Google-Konto eingegeben Zahlungsoptionen. Wer Google Contributor nutzen will, muss sich vorerst dafür bewerben. Das neue Publisher-Tool testet das Unternehmen als Alternative zu seinem Display Advertising-Programm. Ob Google damit mehr verdienen kann als über AdSense, bleibt abzuwarten. Für die Betaphase hat sich der Tech-Konzern jedenfalls gezielt Medien mit überschaubarer Reichweite als Partner geholt.

via www.google.com

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3 Antworten
  1. von Markus am 21.11.2014 (11:27 Uhr)

    Finde interessant zu sehen, wie Google stärke in Bezahldienste einzusteigen scheint. Beginnend mit Diensten wie dem Google Play Store, dann YouTube als Bezahldienst und nun das.

    Will sich Google damit ein weiteres Standbein sichern, sollte es weltwirtschaftlich "bald" "mal wieder" den Bach runter gehen und diesmal vlt. doller als man sich vorstellen kann? Wird Google eine Ära einläuten, die eines Tages nur noch der Mittel- bis Oberschicht helfen wird.

    Alles Fragen die ich mal auf den Tisch packe und vlt. ins Leere laufen. Dennoch interessant die Entwicklung zu beobachten – von kostenlos zu Premium.

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  2. von FreeTV am 21.11.2014 (12:59 Uhr)

    Das ist die Kapitulation der online-Werbe-Branche das sie die Content-Anbieter nicht mit den Kunden und Werbekunden zusammengebracht bekommen obwohl das Internet weltweit geht.

    Lokalradios haben lokale Bäckereien und Brillenhändler als Kunden und senden 24x7.
    Kostenlose Zeitungen kriegt man 4 Stück pro Woche und sind wohl profitabel. Abozeitungen hingegen kommen auch nur 6mal pro Woche sind dafür etwas umfangreicher.

    TV-Sender senden 24 Stunden jeden Tag und finanzieren sich mit Werbung.
    Und jedes Jahr kommen ein paar dazu.

    Googles Radio-Werbe-Projekt ist vor ein paar Jahren wohl auch gescheitert.

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  3. von hempstar am 21.11.2014 (16:21 Uhr)

    Google will mit dem Ansatz vor allem die Nicht-Werbeklicker monetarisieren. Hier ist die Strategie gut dargestellt: http://crowdstreet.de/2014/11/21/google-contributor/

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