t3n News Marketing

3, 2, 1, Boom! – Google eliminiert erneut deutsche Linknetzwerke

3, 2, 1, Boom! – Google eliminiert erneut deutsche Linknetzwerke

hat am heutigen Freitag erneut zwei deutsche Linknetzwerke abgestraft. Laut dessen Webspam-Chef ist unter anderem der Spezialvermarkter efamous betroffen, das zweite Netzwerk gehört einer ungenannten Agentur.

3, 2, 1, Boom! – Google eliminiert erneut deutsche Linknetzwerke

Google straft deutsche Linknetzwerke ab. (Quelle: © Sashkin - Fotolia.com)

Google setzt die medienwirksame Jagd nach unvorsichtigen Linknetzwerken fort: Erst vor knapp fünf Wochen wurde das Netzwerk einer ungenannten SEO-Agentur abgestraft, offenbar ein erster Warnschuss. Laut einem Tweet von Googles Webspam-Chef Matt Cutts folgt am heutigen Freitag die zweite und dritte Abstrafung.

Deutsches Linknetzwerk abgestraft: Erstmals fällt auch ein Name

Wie Matt Cutts im oben stehenden Tweet schreibt, betrifft die Abstrafung zum einen den selbsternannten Spezialvermarkter efamous und zum anderen ein ungenanntes Agenturnetzwerk. Schon vor einer Weile kursierten Gerüchte bezüglich efamous, bislang fehlten allerdings klare Indizien.

Inwiefern sich die Abstrafung auf die beiden Netzwerke sowie dessen Profiteure auswirkt, wird sich erst noch herausstellen. Hierfür bedarf es zunächst konkreter Daten der Tool-Anbieter.

Weitere Warnungen in Spanisch, Italienisch und Polnisch

Seitdem Google am 3. Februar eine deutliche Warnung an die deutsche SEO-Szene aussprach, wurden nach aktuellem Stand drei Linknetzwerke abgestraft. Das Ähnliches demnächst auch in Italien, Spanien und Polen passieren könnte, lassen vor kurzem veröffentliche Warnungen in dessen Landessprachen vermuten.

Update vom 15. März 2014: Fabian Rossbacher hat sich im Blog des SEODay Köln mit einem ungenannten efamous-Mitarbeiter über die jüngste Abstrafung unterhalten. Er bestätigt: „Ja, erste Stichproben zeigen, dass die Domains aus dem Expired-Domains-Netzwerk aus dem Index verschwunden sind.“

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
8 Antworten
  1. von Olaf Barheine am 14.03.2014 (18:46 Uhr)

    Vielleicht könnte Google auch mal diese ganzen Jobbörsen "abstrafen". Dass ich mich immer erst durch zig Stellenanzeigen scrollen muss, wenn ich schnell etwas suche, finde ich extrem lästig. Und es wird schlimmer!

    Antworten Teilen
  2. von jan am 14.03.2014 (19:17 Uhr)

    weiss einer wer hinter dem 3 netzwerk steckt

    Antworten Teilen
  3. von Mathis am 14.03.2014 (19:34 Uhr)

    @Olaf, dann gleich die ganzen Preissuchmaschinen hinterher...
    was man manchmal für Negativ Einträge in den Suchtag packen muss...

    Antworten Teilen
  4. von Such-Tags am 14.03.2014 (19:56 Uhr)

    Gute Browser haben Suchmaschinen-Kürzel ("a foo bar" sucht bei amazon, "g foo bar" sucht bei google, "gn foo bar" sucht bei google-News usw.) die man sich selber definieren kann. Da kann man -Tags reinpacken. Nett wäre dann natürlich Synchronisierung solcher Einstellungen über alle Geräte hinweg.
    Wenn ich google wäre, würde ich schauen was die beliebtesten Minus-Tags sind und evtl sogar Top1000-Statistiken davon veröffentlichen.


    Das es Job-Ergebnisse sind, zeigt wohl, das danach besonders Nachfrage besteht. Ich als Google (wenn ich es wäre) würde also mal eben an einem Wochenende einen Skillserver programmieren wo die guten Universitäten ihre Zeugnisse auf Anfrage der Bewerber hochladen können und man anonym Bewerben und Marktwert checken und suchen kann. Man könnte auch den Marktwert seiner Mitarbeiter abchecken und entsprechend planen.
    Eine große Programmierleistung ist sowas nicht.

    Antworten Teilen
  5. von Josho am 15.03.2014 (15:42 Uhr)

    Und wieder schön zum Freitag, Könnte man meinen, dass die einem absichtlich das Wochenende versauen.

    Antworten Teilen
  6. von Michael am 15.03.2014 (16:37 Uhr)

    Nur weil etwas geht, heisst es noch lange nicht es auch machen zu müssen. Wer cheatet, der gehört bestraft. Dummerweise sind die Grenzen dabei sehr fließend. Darauf lässt man sich halt mit so einem Geschäftsmodell ein und muss damit leben ggf. die rote Karte gezeigt zu bekommen. Passiert und ist nicht eine Träne wert.

    Antworten Teilen
  7. von Ben Mueller am 17.03.2014 (11:38 Uhr)

    Im Prinzip ist es eine Art Frühjahrsputz, da ja "lediglich" das Expired-Domains-Netzwerk von efamous eliminiert wurde - und das ist bereits seit gefühlten Jahrhunderten klar dass diese Netzwerke mittlerweile Quatsch sind und schädlich...

    Antworten Teilen
  8. von Peter Meier am 18.03.2014 (10:40 Uhr)

    Gut so, und morgen bitte die anderen, die meine Suchergebnisse mit nutzlosen Fakes versauen.
    Ebenso nützlich wäre es für Google, eine Domain nur ein mal in den Suchergebnissen auftauchen zu lassen, mit einem Knopf 'weitere...' dadrunter, und Seiten gleichen Textinhalts ebenfalls so wegzublenden.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Google
Softwaretrends im E-Commerce: Kevin Besthorn von e-matters im Interview [Video]
Softwaretrends im E-Commerce: Kevin Besthorn von e-matters im Interview [Video]

Flexible E-Commerce-Systeme sind bei Onlinehändlern, Entwicklern und Entscheidern gefragt. Aber was ist denn ein flexibles E-Commerce-System? Und wer braucht das? Wir sind diesen Fragen mit Kevin … » weiterlesen

Yahoo: Wie das Google der 90er scheiterte
Yahoo: Wie das Google der 90er scheiterte

Yahoo war das Google der 90er Jahre. Inzwischen geht es nur noch um eine Abwicklung der Firma. Chronik eines Niedergangs. » weiterlesen

Google: Das sind die wichtigsten Änderungen bei AdWords
Google: Das sind die wichtigsten Änderungen bei AdWords

Etwas mehr als ein halbes Jahr nach dem 15. Geburtstag von AdWords verpasst Google seinem Werbeprogramm ein umfassendes Update. Werbungtreibende dürfen sich auf neue Anzeigenformate und einen … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?