Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Google Earth: Eindrucksvolles Projekt zeigt im Zeitraffer, wie dramatisch sich unsere Welt verändert

Die Erde verändert sich ständig. In welchem Maß der Mensch Einfluss auf diese Veränderungen nimmt, zeigt ein Projekt, das sich der Google-Earth-Engine bedient. Im Zeitraffer zeigt beispielsweise, wie Las Vegas in den vergangenen 28 Jahren gewachsen ist, wie Dubai dem Meer immer mehr Land abringt oder auch, wie dramatisch sich die Rodung des Regenwaldes in Brasilien gestaltet. 

Google Earth: Eindrucksvolles Projekt zeigt im Zeitraffer, wie dramatisch sich unsere Welt verändert

Beeindruckende und kuriose Bilder unserer Erde gibt es bei immer wieder zu sehen. Manche dieser Bilder sind allerdings auch deprimierend. Besonders wenn man sich die Entwicklung des Globus über die Jahre hinweg ansieht. In 28 Jahren kann viel passieren. Geografisch gesehen sind 28 Jahre zwar nicht mal ein Augenzwinkern, aber durch den Eingriff der Menschheit in die Natur reicht dieser Zeitraum aus, um dramatische Veränderungen herbei zu führen. Google hat für ein Projekt zur Visualisierung verschiedener geografischer Veränderungen Satellitenbilder aus den Jahren 1984 bis 2012 mit der Google-Earth-Engine verknüpft.

Eine der Zeitraffer-Aufnahmen bei Google Earth zeigt, wie sich der Columbia Gletscher in Alaska zurück zieht.
Eine der Zeitraffer-Aufnahmen bei Google Earth zeigt, wie sich der Columbia-Gletscher in Alaska zurück zieht. (Foto: U.S. Fish and Wildlife Services)

Google Earth im Zeitraffer

In einer Serie von interaktiven Zeitrafferbildern kann man beispielsweise dabei zusehen, wie dramatisch der Regenwald in Brasilien über die Jahre zurück gegangen ist, wie der Columbia-Gletscher in Alaska verschwindet oder wie schnell sich Städte wie Las Vegas und Dubai verändern.

Google Earth zeigt unter anderem auch, wie sich Dubai zwischen 1984 und 2012 verändert hat. Bild: flickr/McKay Savage.
Google Earth zeigt auch, wie sich Dubai zwischen 1984 und 2012 verändert hat. (Foto: flickr/McKay Savage, CC BY 2.0)

Weitere Zeitraffer-Bilder zeigen, wie sich die Landschaft von Wyoming aufgrund von Kohle-Minen verändert, wie sich Bewässerungsinfrastruktur in Saudi-Arabien ausbreitet und wie der Urmiasee im Iran und der Aralsee in Zentralasien austrocknen. Über die Suchmaske kann man jeden beliebigen Ort eingeben, um im Zeitraffer zu sehen, wie sich dieser in den vergangenen 28 Jahren verändert hat.

Weiterführende Links

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
Eine Antwort
  1. von s. am 12.05.2013 (23:35 Uhr)

    @Bielefeld gibt es auch noch

    Das glaubst du doch selber nicht ;-)

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Google Earth
Tour-Builder: So erzählt ihr interaktive Geschichten mit Google-Earth
Tour-Builder: So erzählt ihr interaktive Geschichten mit Google-Earth

Mit dem Google-Tour-Builder lassen sich unter Einbeziehung verschiedener Kartenansichten von Google sowie Texten, Bildern und Videos interaktive Geschichten erzählen. Wir zeigen euch, wie das geht. » weiterlesen

Crowdfunding, ein altes McDonalds und eine ausgediente NASA-Sonde: Wie ein Team offene Daten im Weltraum ermittelt
Crowdfunding, ein altes McDonalds und eine ausgediente NASA-Sonde: Wie ein Team offene Daten im Weltraum ermittelt

Ein kleines Team ehemaliger NASA-Mitarbeiter hat eine 1978 gestartete Raumsonde wieder in Betrieb genommen. Die ermittelten Daten sollen für jeden frei zugänglich ins Netz gestellt werden. » weiterlesen

„Ablenkend und unnützlich“: Google gibt Authorship endgültig auf
„Ablenkend und unnützlich“: Google gibt Authorship endgültig auf

Die Suchmaschine entfernt nach drei Jahren die Verbindung von Artikeln mit Userprofilen. Auf den Traffic von Seiten, die sich bisher auf Authorship verlassen haben, soll das keinen negativen … » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n-Newsletter t3n-Newsletter
Top-Themen der Woche für Web-Pioniere
Jetzt kostenlos
anmelden
Diesen Hinweis verbergen