10 Jahre Google Earth: Virtueller Globus bekommt neue Features spendiert

Google Earth wird 10. (Foto: Google)

Google Earth: Erdoberfläche per Mausklick erkunden

Als Google Earth im Juni 2005 das Licht der Welt erblickte, war das Programm eine echte Neuerung. Nutzer erhielten damit die Möglichkeit, sich an ihrem PC Satellitenbilder anzuschauen, die Erdoberfläche per Mausklick zu erkunden. Mittlerweile ist es recht ruhig um Google Earth geworden. Neben der Desktop-Version gibt es auch eine App-Variante, kürzlich wurde die Pro-Version kostenlos verfügbar gemacht.

Allerdings sind viele der Google-Earth-Funktionen mittlerweile auch in Google Maps enthalten. Wohl weil Google Earth seinen zehnten Geburtstag feiert, spendiert Google dem für die Verhältnisse der digitalen Welt altgedienten Programm noch einmal ein Update. Wichtigste Neuerung ist das Voyager-Feature, das in der Desktop-Version von Google Earth zugänglich ist.

Mit Voyager können Nutzer sich nun die neuesten Satellitenbilder auf einen Blick anzeigen lassen, außerdem gibt es ausgewählte Street-View-Ansichten, etwa vom Taj Mahal. Darüber hinaus sollen Stadtansichten in 3D zur Verfügung gestellt werden, und eine Highlight-Tour soll den Appetit der Nutzer anregen. Die unterschiedlichen Bereiche werden in unterschiedlichen Farben auf der Karte dargestellt.

Google Earth View bietet wunderschöne Landschaften. (Screenshot: Google)
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Google Earth View: 1.500 beeindruckende Aufnahmen

In dem Bereich „Earth View“ sind zudem insgesamt 1.500 besonders beeindruckende Aufnahmen von der Erdoberfläche versammelt. Diese Galerie ist einer neuen Version der Chrome-Erweiterung und als Webversion verfügbar. Google Earth bietet aber auch jede Menge weiterer Highlights: Warum ein Kampfjet in Paris auf einem Parkplatz steht, und was es mit dem schwarzen Loch nahe Tokio auf sich hat, erfahrt ihr in dem Artikel „Google Earth: Schwarze Löcher, Heiratsanträge und Kampfjets auf dem Parkplatz“.

via www.googlewatchblog.de

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