Automatisch generierte 3D-Modelle
Wem Google Maps und Street View noch nicht genügt in Sachen digitaler Weltenbummelei, dem steht zukünftig auch eine dreidimensionale Version von Google Earth zur Verfügung. Aus neuen Luftbildern, die Städte nicht nur senkrecht von oben zeigen, sondern auch im 45°-Winkel, kann Google automatisch 3D-Modelle generieren und diese anschließend unter die Fotos legen. So entsteht ein ziemlich realistisches 3D-Modell der unterstützten Städte. Auf Android-Geräten ist das Feature bereits seit der I/O-Konferenz im Juni aktiv.
Fünf Metropolen zum Start
Zunächst können die Metropolen Los Angeles, Boston, San Francisco, Genf und Rom in 3D zu bestaunen sein. Es wird aber in den kommenden Wochen noch einige Ergänzungen geben. Auch für München liegt Google schon das nötige Kartenmaterial vor, das bis zur dreidimensionalen Aufbereitung auch bei Google Maps betrachtet werden kann. Dazu muss im Browser allerdings MapGL aktiviert und eine hohe Zoomstufe gewählt werden.
Virtueller Tourguide
Genutzt wird das 3D-Material unter anderem für virtuellen Stadttouren. So kann man sich von der App durch die Stadt fliegen lassen und sich interessante Plätze angucken. Der Spaß ist allerdings Besitzern des iPhone 4S und iPad 2 oder 3 vorbehalten. Alle anderen Mobilgeräte von Apple bieten anscheinend nicht genug Leistung für die 3D-Ausgabe. Die App trägt nun die Versionsnummer 7.0 und ist ab sofort im App Store zu finden.










von laskuso 30.07.2012 (11:11Uhr) 1.
Auch die Sport-App Runtastic (für Android) nutzt bereits das neue Google Earth 3D Feature - und erstellt Videos aus den absolvierten Aktivitäten: http://goo.gl/zN6op
von daum.christoph 30.07.2012 (11:23Uhr) 2.
Also im direkten Vergleich, iOS 6 Maps Flyover VS Google Earth 7 auf einem iPad 3, gewinnt von der performance eindeutig Google Earth. Der größte Vorteil ist das Google lädt die Gebäude Schrittweise in mehreren Polygonauflösungen lädt bis das höchst aufgelöste Polygon geladen ist. Apple lädt direkt das höchst aufgelöste Polygon was zu Lücken führt.
Beides ist jedoch nur ne schöne Spielerei und n Partygag. Solange es nur für eine Handvoll Städte Weltweit verfügbar ist.
Cool wird es wenn es für alle Städte ab 100 000 Einwohner oder sogar ab 50 000 Einwohner verfügbar wird.
von Daniel von Matterhorn via facebook 30.07.2012 (11:36Uhr) 3.
unglaublich, dass new york noch nicht verfügbar ist...